Überraschende Siege und Niederlagen in WE 11
Überraschende Siege und Niederlagen in WE 11
Überzeugender Auftakt für die B in der Play-Off-Runde
Das erste Spiel der Woche 11 war bereits schon letzten Mittwoch (11.3.). Beim derzeitigen vierten der Landesklasse Staffel 1 für B-Junioren SV 09 Arnstadt, stellten sich Lok’s B einem letzten Gegner kurz vor Beginn der anstehenden Play-Off in der Kreisoberliga. Auf dem Kunstrasen Am Obertrunk in einem ausgeglichenen Spiel, wo Lok die besseren der wenigen Chancen hatte, blieb es bis zum Abpfiff torlos. So Max Müller nach 24 Minuten, als er nach langem Ball alleine vor dem Torwart nicht vollenden konnte oder per Kopfball neun Minuten vor Ultimo nach Eckball von Justin Höhn nochmals am Torwart scheiterte.
Mit dem ersten Kinderfestival 2026 für F-Junioren begann der Freitag (13.3.). Ausrichter der ESV Lok mit ihren beiden Mannschaften Lok I und Lok II.
Auch noch am Freitag das Punktspiel der Ü45. Dieses am Wustrower Weg bei der Eintracht, war in der ersten Halbzeit wenig aktionsreich. Zumindest zwei Tore, wobei das erste durch Tony Gretsch aus gut 20 Meter mit einer unglücklichen Figur des Torwarts unterstützt wurde (10.), war das zweite dagegen sehenswert. Mit einer maßgerechten Flanke vom Torschützen auf Swen Schaller, der per Kopf eine Minute vor der Pause traf. Wesentlich mehr boten beide in den zweiten 30 Minuten. Eintracht kam zum Anschlusstreffer (45.) und hatte per Strafstoß die Chance zum Ausgleich. Maik Städtler etwas ungestüm im Herauslaufen machte aber seinen Fehler wieder gut und hielt den Neunmeter (52.). Zeigte danach gleich noch eine Parade, bevor Lok selber durch Tony Gretsch noch zwei gute Abschlüsse aufwies und wo Eintracht‘s Torwart auch seine Fähigkeiten zeigte (57., 59.).
Am letzten Samstag (14.3.) war ein regelrechter „Heimtag“ für die Lok-Kicker. Mit vier Spielen am Stück wurde der Kunstrasen fast acht Stunden strapaziert.
Den Beginn machte die E1 im Spiel gegen den FC Erfurt Nord. Bis zur Halbzeit mit viel Ballkontakten auf beiden Seiten, wobei die beste Chance auf Seiten der Lok war, als Hugo Eylenstein eine Flanke nach zehn Minuten in den Strafraum schlägt und Lok‘s bester an diesem Tag, Elias Keßler den Ball nur knapp verfehlt. Kurz nach Wiederanpfiff die Führung durch Hugo Eylenstein, die aber nur kurz Bestand hatte als Nord ausgleichen konnte. Im Endspurt blieb der Gast mehr als effektiv und legte noch zwei Tore nach. Erwähnenswert die Fairness im Spiel, als der in seinem ersten Spiel leitende junge Schiedsrichter nur dreimal einen Freistoß pfeifen musste.
Im zweiten Spiel auf dem Kunstrasen die C-Junioren gegen den TSV Motor Gispersleben. Auf das schnelle Tor von Louis Plock antworteten die Gäste mit zwei gefährlichen Kopfbällen und einem Treffer ans Queralu. Doch Lok machte das nächste Tor. Nach Pass von Georg Brunkel setzt sich Hakan Turkmani durch. Gispersleben blies weiter auf Angriff, kam auch zum Anschlusstreffer, doch aus vollem Lauf aus halbrechter Position noch vor der Pause macht Hakan Turkmani sein zweites Tor. Nach der Pause setzten beide weiter auf Angriff, Motor traf auch noch einmal das Alu, bevor im Endspurt wieder mal Hakan Turkmani den Unterschied ausmachte. Zunächst spielt er Louis Plock frei, dann setzte er den Schlusspunkt zum 5:1 in der Nachspielzeit.
Nonstop ging es weiter. Nun mit dem ersten Spiel der Play-Off-Runde der B- Junioren. Es waren nicht mal zwei Minuten gespielt, als Jacob Schumacher eine kleine Lücke in der Abwehr der Hochstedt-Elf zum 1:0 fand. Und die stand weiter unter Druck. Max Müller scheitert am Torwart (16.), wie auch nach Flanke von Kjell Diem, als Leonard Jeremias im Nachschuss doch traf (18.). Ein kleines Loch im Spiel zehn Minuten vor der Halbzeit nutzte der Gast zum Tor (30.). Dies schien wie angestachelt, als Lok nach Pause ein wahres Feuerwerk abfackelte. Innerhalb von 13 Minuten mit vier Toren war alles vorentschieden. Zunächst Max Müller nach Einzelaktion (42.), dann Sebastian Hofmann im Nachschuss nach einem Freistoß von Justin Höhn (47.). Als Kjell Diem aus spitzem Winkel noch verzieht (49.), macht es Jacob Schumacher aus der gleichen Position besser (52.) und Max Müller legte noch nach (55.). Den Schlusspunkt setzte Max Hollbach zum 7:1 fünf Minuten vor Abpfiff.
Und das noch zum Abschluss des Samstag‘s. In einem Testspiel empfingen die Ü35 den SV Tonndorf. Mit drei überfallartigen Angriffen in der ersten zwanzig Minuten, als der um fast um zwei Jahrzehnte jüngere Angriff der Gäste gleich dreimal den Ball versenkte, musste Lok erstmals sehr tief durchatmen. Mit dem Kopfballtor von Steve Zink nach Eckball von Andreas Fuchs ging es die Halbzeit. Und dieser verwertete gleich danach ein Zuspiel von Jan Clausnitzer. Lok nun wie entfesselt, hatte auch mit einer Doppelchance von Daniel Schmeißer (60.) und einem Kopfball von Marcel Schröder (68.) die Chance zum Ausgleich. Dieser kam nach Eckball von Andreas Fuchs und Kopfball Daniel Schmeißer (72.). Und es sollte noch besser kommen, als Stephan Ruch einen Strafstoß nach Foul an Steve Zink zum 4:3 verwandeln konnte. Aus 0:3 ein 4:3…, auch nicht alle Tage!
Mit einer Premiere gleich für zwei Spieler der D2 des ESV kam es am Sonntag (15.3.). Gerade ihre Prüfung als Schiedsrichter abgelegt, leiteten sie je ihr erstes Punktspiel. Zum einen Henri Thater das Kreisoberligaspiel FC Rot-Weiß Erfurt U10 gegen SV Concordia Riethnordhausen (Endstand 3:0) und Adrian Wenzel das Kreisligaspiel, auch E-Junioren, TSV Kerspleben II gegen VfB Grün-Weiß Erfurt (6:4). Der ESV Lok wünscht beiden Jungs weiterhin viel Erfolg auch in dieser Art Form dem Fußball treu zu bleiben.
Sechs Punktspiele mussten außerdem an diesem Sonntag absolviert werden. Die Eintracht E1 zu Gast bei Lok’s E2, die gegen die in allen überlegenen am Ende eine bittere 1:13-Niederlage einstecken musste. Die eine, der ganz wenigen Chancen für die Lok, drückte Tim Höhn zum Ehrentreffer über die Linie.
Drei Spiele der Nachwuchskicker fanden auf fremden Boden statt. Begonnen mit dem Spiel der E3 bei Borntal E3, wo dieses ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft begann, die auch verdient mit 1:0 in Führung gingen. Nach dem Seitenwechsel dann genau anders herum und Lok war plötzlich überlegen. Folgerichtig auch die Führung für die Lok durch zwei Tore von Jamie Dünkel und Hannes Thater. Danach wurde das Spiel zusehends umkämpfter. Der große Jubel der Lok am Ende zeigte, wie groß Freude und Erleichterung über den Sieg waren.
Die weiteste Anreise für die D1 in Buttstädt, wo beide Mannschaften auf äußerst schwierigem Geläuf schwer ins Spiel fanden. Als Carlo Eylenstein nach einem Eckball die Führung besorgte und Lok danach weitere Chancen hatte, kam der Gastgeber nach Foulelfmeter schmeichelhaft zum Ausgleich. In Hälfte zwei ließ Lok noch zwei Treffer folgen (Louis Benkert und Ian Reibe), während Buttstädt nur einmal traf. Am Ende eines nicht immer ansehnlichen Spiels gingen die Lok-Jungs als verdienter Sieger vom Platz und konnten sich endlich über den ersten Liga-Sieg freuen.
In Großrudestedt waren die A-Junioren gefragt. An ihre beiden letzten Siege wollten sie anknüpfen. Bis kurz vor der Pause, als Großrudestedt zum zweiten Mal in Führung ging, war da auch noch Hoffnung. Die zerschlug sich dann schnell, als der Gastgeber erhöhte und Lok sich mit einer roten Karte dezimierte. Am Ende eine 2:4-Niederlage, wobei Mamadou Sylla für beide Lok-Tore sorgte.
Mit den Spielen beider Männer-Teams endete der Sonntag.
Auf heimischen Boden Lok‘s zweite gegen SV Concordia. Und diese machten eine furchtbare erste Halbzeit für die Lok. Mit langen Bällen, schnellen Spielern und individuellen Fehler gingen sie mit einem komfortablen 4:0 in die Pause. Die Aufholjagd brachte am Ende nichts mehr, als Concordia selber noch einmal traf, sogar noch Chancen liegen ließ. Ein 4:5 am Ende, als der Schlussspurt dann doch zu spät kam.
In Gebesee angereist, Lok’s 1.Männer.
Mit drei mehr als guten Chancen schon in der ersten Viertelstunde, verpasste Lok frühzeitig eine Vorentscheidung im Spiel. So Marcus Borris nach zwei Minuten, dann als er zweimal als Flankengeber für Nil Pesavento auflegte (7., 15.), doch jedes Mal ein ganz starker Torhüter zur Stelle war. Dieser konnte aber nach 31 Minuten nicht mehr einschreiten, als Laurin Bach (Neuzugang bei der Lok) nach Spurt und Pass von der Grundlinie Nil Pesavento bediente. Fünf Minuten vor der Pause gleiche Spielform. Diesmal Patrick Gräf-Pleschke auf Carlo Müller zum zweiten Tor. Nach einer sehr offensiven ersten Viertelstunde im zweiten Abschnitt der Gastgeber, hatte Lok die richtige Antwort. Laurin Bach im Doppelpass mit Nil Pesavento (63.) und der gerade eingewechselte Tim Bernecker nach schöner Kombination über Laurin Bach und Justin Schlöffel zum 0:4 (67.). Im Schlussgang noch zwei Strafstöße. Zunächst nach Foul an Lenard Regel verwandelt Tim Clausnitzer für Lok und nach einem an die Hand von Carlo Müller gesprungenen Ball, kam Gebesee auch noch zu seinem Tor.
Neu seit letzter Woche: ein neues Willkommensschild vor dem Sportplatz unserer Lok.
Text: Andreas Stuhr, Christian Thater (E3), Michael Steinke (D1), Heiko Holzhaus (2.Männer)
Fotos: Andreas Stuhr, Stefanie Wenzel (Schiri)

