Erfolgreiche Männer am Sonntag
Erfolgreiche Männer am Sonntag
Im Nachwuchs Siege und Niederlagen in Woche 12
Freitag-Abend (20.3.), Flutlicht brennt am Frühlingsanfang. Davon war nicht viel zu spüren, als es immer später und kühler wurde. Zunächst die E3 des ESV Lok gegen ebenfalls die E3 des SV Empor Erfurt. Am Ende mit einem klaren 9:1, war Trainer Christian Thater nur teilweise zu Frieden mit der Leistung seiner Mannschaft. In Hälfte eins schon 4:1 (zweifache Torschützen Hannes Theater und Konstantin Rodemann) in Front, scheiterten sie auch noch des Öfteren am starken Torwart der Gäste. Es fielen zwar noch fünf weitere Tore der Lok (zweimal Jamie Dünkel, Charlie Zimmermann, Johann Glüher und Carl Schmeißer), aber mit zu vielen Einzelaktionen. Genau dies bemängelte der Coach und vermisste das bessere Zusammenspiel in einigen Phasen des Spiels.
Fast parallel auf dem Kunstrasen die Ü45 gegen FC An der Fahner Höhe. Mehr Ballkontakte und Spielanteile bei den Gästen, die aber bis Sekunden vor der Halbzeit auf das erste Tor warten musste. Fast nur ein „Kullerball“, war das zweite Tor gleich mit Wiederbeginn das nächste Geschenk der Lok. Nach eigenem Eckball wird der Ball von Fahner geklärt und nach einem Pressschlag findet der Ball wieder den Weg ins Tor. Auch Tor drei nach Handspiel und anschließendem Neunmeter mehr als unglücklich. So blieb nur der Ehrentreffer eine Minute vor Abpfiff nach Zuspiel von Stephan Doebereiner auf Eduard Gräfenhan zum 1:3.
Im dritten Freitagspiel der Auftritt der Ü35 in Großrudestedt. Auf einem schwer bespielbaren Boden erwischte Lok durch das frühe Tor von Daniel Schmeißer (17.) den besseren Start und hielt die knappe Führung bis kurz vor der Halbzeit, als Großrudestedt zum Ausgleich kam. Keine weiteren Treffer mehr, obwohl der Gastgeber sich ein Chancenplus erarbeitete und Lok die weitaus besseren ausließ.
Der Samstag (21.3.) wurde schon um 9.00 Uhr mit dem Spiel der D3 in Marbach angepfiffen. Für Lok‘s Moritz Kramer hätte es ein schöner Tag werden können, aber seine drei Treffer waren bei Abpfiff „nur“ eine drei auf dem Papier hinter einer Acht. Ganz schlechtes Stellungspiel bei den ersten drei Toren der Gastgeber, dazu ein Eigentor, lag man zur Pause mit 1:4 im Hintertreffen. Auch danach immer wieder kleine Fehler in der Lok-Abwehr ermöglichten Marbach zu weiteren Toren.
In ihrem Heimspiel war die D1 gegen Stotternheim I gefragt. Und sie gingen gleich mit dem ersten Schuss in Führung (Lukas Schröer). Danach fast jeder Schuss der Lok im Tor der Gäste. Dreimal Joshua Schlöffel, Ian Reibe und Carlo Eylenstein sowie ein Eigentor sorgten für einen 7:0 Halbzeitstand. Mit mehr Gegenwehr von Stotternheim in Hälfte zwei das Spiel etwas ausgeglichener, Lok aber weiter spielbestimmend. Louis Benkert erzielte noch den Treffer zum 8:0 Endstand.
Beim Gastspiel in Schmira, wo Lok’s E2 auf Empor E2 traf, wird es wohl noch eine am grünen Tisch sportliche Entscheidung geben. Nach der 2:6-Niederlage reichte Lok Einspruch ein, da zwei Spieler bei Empor bereits einen Tag vorher schon von Beginn an gespielt hatten und die Fünf-Tage-Frist nicht eingehalten wurde.
Das nächste Kinderfestival für F-Junioren fand diesmal in Hochheim beim SV Empor statt. Lok mit F3 und F4 vertreten hatte wieder reichlich Spaß an diesem Vormittag.
In Alach angetreten die C-Junioren. Mit einem mächtigen Chancenplus schon in der Frühphase des Spiels, konnte Alach mit einem Konter zwar noch ausgleichen, war dann aber immer wieder überrannt worden. Zur Pause schon mit 4:1 vorne, waren es Hakan Turkmani im Zusammenspiel mit Louis Plock, die das Ergebnis in die Höhe trieben. Der eine mit fünf Toren, der andere (Louis Plock) mit vier, traf auch Georg Brunkel zwischendurch und in der letzten Minute Ben Hannwald für ihr Team zum 11:1-Sieg.
Zur Mittagstunde in Daberstedt auf dem Rasen die A-Junioren gegen den SV Empor Erfurt. Vor exakt 20 Tagen erst das verschobene Punktspiel in Hochheim gewonnen, wiederholten sie nun mit dem gleichen Ergebnis das Spiel. Jonas Nolte nach einer halben Stunde und Julien Panier mit einem Schuss aus gut 18 Meter in den Winkel, drückten sie damit auch die Überlegenheit aus. In Hälfte zwei hatten beide Teams beste Möglichkeiten zu Toren. Doch Mamadou Sylla im Pech mit zwei Alutreffern, folgte noch das 3:0 von Jonas Nolte. Allerdings hätte das Tor nicht zählen dürfen, als der Schiedsrichter ein klares Handspiel vom Torschützen Sekunden vor dem Einschuss übersah. Für den Ausgang des Spiels war es aber nicht mehr ausschlaggebend.
Am letzten Sonntag (22.3.) fünf Spiele, alle in der Fremde. Und die begannen mit zwei 2:3-Niederlagen. Fast identisch gleich, wo beide Teams nach einem 2:2 noch am Ende verloren. So die D2 bei SG An der Lache D2 und die E1 in Riethnordhausen. Hier vergab Lok dazu noch einen Neunmeter und strauchelte einmal mehr an der Chancenverwertung und auch am Alu der Gäste.
In Hochheim musste die B zu ihrem zweiten Spiel der Play-Off-Runde. Mit dem sehr auffälligen Max Müller in der ersten Halbzeit wurde auch dieses gewonnen. Zunächst nach Sprint von Jacob Schumacher und dessen Flanke zum ersten Tor (10.), dann mit knapp verzogenem Freistoß (13.), traf er aus 18 Meter flach zum zweiten Mal (24.). Lok bestimmte das Spiel in der gesamten ersten Hälfte und erhöhte noch durch Leo Jeremias (33.). Mit einer Vielzahl ausgelassener guter Möglichkeiten nach dem Seitenwechsel, durfte sich Lok’s Torwart Moritz Degner in der Schlussphase gleich dreimal auszeichnen. Empor mit der zweiten Luft kam wohl zu spät, als Jonas Merten auch auf der Gegenseite am Torwart scheiterte.
In Ermstedt zur 1.Kreisklasse die zweite Männer. Mit viel Ballbesitz und einem mehr als gelungenen guten Auftakt für Neuzugang Rene Schreiter, gewann Lok am Ende mit 4:1. Gleich zwei Tore (14., 38.) gelangen ihm dabei, Kevin Groß steuerte das dritte bei (22.), war es zur Halbzeit schon eine kleine Vorentscheidung. Der Gastgeber danach mit mehr Spielanteilen, doch ihnen fehlten die klaren Chancen, die Lok noch einmal durch Justin Frank ausnutzte (74.). Als Lok zehn Minuten vor Abpfiff auf Abseits spekulierte, kam doch Ermstedt noch zu seinem Tor.
Beim VfB Grün-Weiß auf dem Johannesplatz musste Lok’s 1.Männer gegenüber dem letzten Kreisoberligaspiel wieder auf vier Positionen umbauen. Mit einigen geblockten Schüssen der Gastgeber, die aber an der massiven Abwehr der Lok scheiterten, musste Julian Niedlich im Tor erst nach 19 Minuten eingreifen. Dann zog Lok das Tempo an, vor allem über Marcus Borris. Beim ersten Pass auf Maximilian May (28.), blieb der starke Torhüter noch Sieger. Zehn Minuten später bei der gleichen Aktion, vorrausgegangen ein Diagonalball von Marcel Reinhardt über Rachidi Junior, lag der Ball im Tor. Grün-Weiß nur noch mit einem Kopfball knapp übers Tor, war Pause. Viel Abtasten, keiner wollte einen Fehler machen, der dann kam. Rachidi Junior stört geschickt, der Ball erreicht Tim Bernecker freistehend zum 0:2 (62.). Der VfB wollte, kam aber nie mehr richtig vor das Tor der Lok, die es besser machte. Nach Foul an Tim Bernecker Strafstoß, doch Tim Clausnitzer setzt den Ball an den Pfosten (73.). Lok verwaltete den Spielstand und durfte einen zweiten Auswärtssieg in Folge mitnehmen. Anzumerken, was nicht so oft vorkommt: Vater und Sohn (Jan und Tim Clausnitzer sowie Marcus und Fabrice Borris) gleich zweimal zusammen auf dem Platz in einem Punktspiel.
Text: Andreas Stuhr, Michael Steinke (D1), Ben Kästner (E1), Heiko Holzhaus (2.Männer)

