Rabenschwarze Woche in den sechs Spielen der Lok
Rabenschwarze Woche in den sechs Spielen der Lok
Die Spiele der letzten Woche begannen mit dem Pokal und endeten auch damit.
So war Lok’s E1 am letzten Donnerstag (26.3.) zunächst zum Halbfinale beim FC Rot-Weiß Erfurt in Aktion. Schade, eine sehr gute zweite Halbzeit der Lok reichte nicht aus, um ins Finale am 1.Mai einzuziehen. Bis dahin hatte der starke Gastgeber bereits ein 3:0 vorgelegt. Als Friedrich Trommler kurz nach der Pause auf Hugo Eylenstein auflegte, er dann nochmals traf, lag dazwischen ein irreguläres Tor. Nach Abschlag über die Mittellinie, bei Kleinfeld nicht erlaubt und mit Freistoß zu ahnden, lief das Spiel weiter. Rot-Weiß legte noch einen Treffer nach, wo sich Pius Schröder im Lok-Tor noch mit zwei Paraden auszeichnen konnte, bevor Elias Keßler in der Schlussminute nochmal auf 3:5 verkürzen konnte.
Einen Tag später am Freitag (27.3.), waren die Ü35-er des ESV Lok und der SF Marbach im Punktspiel in Daberstedt angetreten. Bei nur einigen Grad über den Gefrierpunkt, war Marbach zur Pause mit zwei Toren in Front und steuern so auch der Meisterschaft entgegen. Der späte Anschlusstreffer für Lok änderte auch nichts mehr an der Niederlage.
Gleich bei zwei Kinderfestivals für F-Junioren „tummelten“ sich alle vier Lok-Teams am Samstag (28.3.). So die F3 und F4 beim FC Union Erfurt und die F1 und F2 in Kerspleben.
In Daberstedt war das Nachholspiel der D2 gegen den TSV Kerspleben. Gegen den Tabellenletzten verbuchte Lok zwar eine leichte Überlegenheit, aber war im Auslassen der Chancen an diesem Tag bis in die Schlussphase mehr als schludrig. Das Blitz-Tor nach zwei Minuten für die Gäste konnte Lennox Hoffmann zwar nochmal ausgleichen (16.), geriet aber unglücklich per Eigentor noch vor der Pause wieder in Rückstand (19.). Viele gute Ansätze im Spielaufbau, auch danach, doch Kerspleben erzielte den nächsten Treffer (33). Als Bruno Schlegel per Strafstoß nochmal sein Team zum Anschluss brachte (38.), häuften sich weiter die Großchancen, die Reihenweise ausgelassen wurden und Kerspleben feierte seinen ersten Sieg der Saison.
In einem Testspiel im Anschluss die D3 des ESV Lok gegen SV Großrudestedt D2. Mit einer sehr guten Leistung in Hälfte eins, wo sie nach Toren von Henry Meinecke (2) und Felix Rohkrämer mit 3:1 schon führten, kam der Gast zunehmend besser ins Spiel. Fast jede Möglichkeit führte zu Gegentoren und Lok verlor am Ende noch mit 3:5.
Auch noch an diesem Samstag, die Ü45 zum Punktspiel in Molsdorf. Bis zur letzten Minute führte Lok in Molsdorf durch zwei Toren von Eduard Gräfenhan mit 2:1, als der Gastgeber brutal drei Punkte noch auf seine Seite holte und mit 3:2 gewann.
Der Sonntag (29.3.), der Höhepunkt der Woche, als im Steigerwaldstadion der Knüller im Halbfinale des Thüringen-Pokals zwischen dem FC Rot-Weiß und Carl-Zeiss lief, war es in Daberstedt nicht minder uninteressant. Auch hier der Pokal. Hier erst das Viertelfinale der Männer des KFA Erfurt/Sömmerda zwischen dem ESV Lok und dem FC Union.
Nach einer guten ersten Halbzeit der Lok, wo sie auch die Mehrheit an Chancen hatte, reichte es am Ende nicht zum Weiterkommen. Zwar hatte Union die erste Möglichkeit nach neun Minuten, die Tim Clausnitzer klären konnte, übernahm Lok das Kommando. Maximilian May mit Schuss aus halblinker Position scheitert nur zwei Minuten später, wie auch Lenard Regel (15.) am Schlussmann der Gäste. Lohn des Aufwands in Minute 24, als Patrick Gräf-Pleschke einen langen Diagonalball auf Jannic Tirschler schlägt und dieser den Ball zum 1:0 versenken konnte. Völlig anderes Gesicht in Halbzeit zwei. Union drängte vehement auf den Ausgleich. Dabei konnte sich Felix Meier im Tor mehrmals auszeichnen. Als Lok mit seiner ersten Schussgelegenheit durch Fabrice Borris in der zweiten Halbzeit sich auch zurück meldete, glich Union im Nachschuss nach einem Freistoß aus (68.). Lok‘s Torwart war weiter im Brennpunkt, war aber machtlos beim wuchtigen Kopfball nach einer Ecke zum 1:2 (76.). Der Schlussspurt kam zu spät, Lok versuchte es nochmals, aber Union brachte das Ergebnis über die Zeit und sang sich zum Halbfinaleinzug.
Bei Abpfiff kein Jubel der heimischen Mannschaften, nicht beim ESV Lok, auch nicht im Steigerwaldstadion, wo Rot-Weiß in einem dramatischen Spiel im Elfmeterschießen verlor, als es nach der Verlängerung sage- und schreibe 5:5 gestanden hatte.

