Keine Punkte am Wochenende für die Lok
Drei Punktspiele am letzten Wochenende mit drei Niederlagen
Auf dem Kleinfeldplatz des Kunstrasen in Kerspleben, hatte die Ü45 des ESV Lok gegen den SC Vieselbach am letzten Freitag-Abend (9.10.) von Beginn an einen schweren Stand. Es war nicht mal eine Minute gespielt, als der Gastgeber mit dem Tore-Schießen begann. Dominierend und noch drei Tore nachlegend, konnte Eduard Gräfenhan fast mit dem Halbzeitpfiff den Ehrentreffer erzielen. Mit fast schon gleichmäßigen Abständen erhöhte der SC bei Abpfiff auf 9:1 und setzte sich damit vorrübergehend an die Tabellenspitze der Ü45 der Kreisoberliga.
Keine Spiele am letzten Samstag, hatten beide Männerteams dann am Sonntag (11.10.) ihre Punktspiele zu absolvieren.
Auf dem Kunstrasen in Daberstedt gegen die mit einer makellosen Bilanz (5 Spiele, 5 Siege, 23:1 Tore) angereiste Eintracht vom Wustrower Weg, zeigte Lok in der ersten Halbzeit viel Herzblut. So gut wie nichts zugelassen, hielt sie Eintracht immer weit vor dem Strafraum von ihrem Tor fern. Nur einmal, als ein kurz abgelegter Freistoß an den Pfosten klatschte und im Nachschuss das 0:1 fiel (24.). Weiter mutig in die zweite Halbzeit, hatte Fabrice Borris nach langen Ball sogar die Chance zum Ausgleich (47.). Dieser hätte fallen können, als Jannic Tirschler im Strafraum zu Fall kam. Doch Carlo Müller scheiterte am Torwart der Gäste per Strafstoß (52.). Diesen gab es acht Minuten später auch für die Gäste. Völlig unnötig, als Lok’s Torwart Julian Niedlich den Ball schon fest in den Händen hielt, dann warum auch immer das Bein austreckte und der Pfiff ertönte. Mit der sicheren Verwandlung zum 0:2 (60.), zog Eintracht nun sein Spiel immer besser in die Breite und legte in den letzten Minuten des Spiels noch zwei Tore nach.
Auch im dritten Spiel des Wochenendes gab es kein Happyend.
In Alach zu Gast die 2.Männer des ESV Lok. Eine verdiente 0:7- Niederlage, wobei drei der Tore durch teils zweifelhafte Strafstöße fielen. Doch das war nicht alleine der Grund. Viel zu viele Diskussionen mit dem Schiedsrichter (drei Gelbe und eine Ampelkarte für Lok auch daraus resultierend), als sich auf das Spiel zu konzentrieren. Dazu eine sehr bewegliche Heimmannschaft in der Offensive, die noch eine Reihe von Chancen liegen ließ.
Jetzt heißt erst einmal Luft holen in der 14-tägigen Pause, auch wegen der Herbstferien.
So ruht der Ball in allen Ligen für den ESV Lok am nächsten Wochenende.
Weiter geht es erst mit einem Testspiel der Lok III gegen Walschleben III am Freitag, dem 23.10. (18.30). Einen Tag später (24.10.) spielen die B-Junioren im Landespokal gegen den ZFC Meuselwitz (10.30) und Lok 2.Männer im Kreispokal gegen SG Union Rastenberg. Am Sonntag (25.10.) geplant, ist die 1.Männer zu einem Testspiel in Elxleben bei SV Empor Walschleben II (14.00).
Text: Andreas Stuhr, Heiko Holzhaus (2.Männer) Fotos: Andreas Stuhr (1.Männer )
https://www.esv-lok-erfurt1927.de/galerie/keine-punkte-am-wochenende-fuer-die-lok/

