Pralles Wochenende auf dem Sportplatz in Daberstedt
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Kein Schönes Wochenende für den Nachwuchs
Die Saison ist im November angekommen
Lok’s Nachwuchs mit wenig Erfolg in der 44. KW
In der Übersicht:
Do, 30.10.
18.00 Ü45 Vieselbach – Lok 6:2
Sa, 1.11.
10.00 F-Kinderfestival bei Lok
10.00 Büßleben D2 – Lok D2 8:2
10.00 Walschleben E2 – Lok E3 4:2
13.00 Lok E2 – Hochstedt E 0:7
14.00 Buttstädt – Lok 1.Männer 1:1
So, 2.11.
9.00 VfB GW D1 – Lok D1 7:1
9.30 F-Kinderfestival in Hochstedt
11.00 Lok D3 – Lache D1 1:13
13.00 Lok A – Weißensee A verlegt,
dafür (T) Lok A – SG Lobeda 77 6:3
16.00 2.Männer – Fortuna 10:2
Das verlängerte Wochenende (Reformationstag) begann schon am Donnerstag (30.10.) in Kerspleben mit dem Spiel für die Ü45. Der SC Vieselbach nicht nur als Gastgeber, auch als verlustpunktfreier souveräner Spitzenreiter, ging früh in Führung. Etwas Zweifel an diesem Tor hatten die verantwortlichen des ESV, als der diesmal im Tor stehende Stefan Theis die Hand auf dem Ball hatte. Doch hier sah man schon die „feinere Klinge“ des SC, der weiter viel Druck machte. Doch er tat sich schwer, konnte bis zur Pause kein weiteres Tor nachlegen. Das hatte fast Swen Schaller auf dem Fuß. Hier noch nicht der Ausgleich, was Swen Obstfelder gleich danach gelang. Mit einer scharf geschossenen Ecke, wo irgend ein Fuß am Ball war, gab der Schiedsrichter ihm den Treffer. Doch nur wenige Minuten später wieder die Führung der Gastgeber, die nun gleich nachlegten zum 3:1. Als Swen Schaller nochmals verkürzen konnte, kam die große Routine der erfahrenen Eddi (Hörcher) und Freddi (Vogler). Er selbst mit noch zwei Toren, hieß es bei Abpfiff 6:2.
Mit dem Kinderfestival für F-Junioren begann der 1. November auf dem Lok-Platz. Mit viel Spaß und besten Randbedingungen für das Wohl der mit Angereisten, wurde es wieder ein erfolgreicher Vormittag.
Zur gleichen Zeit unterwegs zwei Nachwuchsteams zu Punktspielen.
So die D2 des ESV bei der D2 in Büßleben. Bis zum 2:2 per Strafstoß von Fynn Buschmann, vorher hatte Julian Erdurucan zur Führung getroffen und Büßleben das Spiel gedreht, kam die Ernüchterung von der Pause. Gleich zweimal noch zum 4:2, kassierten sie noch mal vier Tore in der zweiten Halbzeit zum bitteren 2:8 aus Lok-Sicht.
Außerdem Lok’s E3 bei der E2 von Empor Walschleben. Ein Strafstoß schon recht früh und einem weiteren Tor. Dazu ein Pfostenschuss und dem dritten Treffer schon nach einer Viertelstunde, war es schon ein mächtiges Pfund, was die sehr schwungvollen und mit viel Wucht vorgetragenen Angriffe der Gastgeber vorlegten. Erst nach einem Freistoß von Konstantin Rodemann, als Carl Schmeißer den Ball im zweiten Versuch über die Linie schob, kam Lok besser ins Spiel. Trotzdem hatte Trainer Christian Thater einiges in der Pause seinen Jungs zu erzählen und sie konnten auch die zweite Halbzeit wesentlich besser gestalten. Ein Flatterball zum 4:1, der haltbar schien, ließ sie aber nicht von ihrer Flucht nach vorne abhalten. Belohnt nach einem Freistoß von Jamie Dünkel, als Konstantin Rodemann im Nachschuss zur Stelle war, konnten sie aber die ersten Minuten des Spiels nicht mehr reparieren.
Im einzigen Heimspiel an diesem Tag empfing Lok’s E2 Blau-Weiß Hochstedt. Nur zu Beginn und kurz nach der Pause hatte Lok einige gute Szenen. Ansonsten bestimmte der Gast eindeutig das Geschehen. Dass es am Ende nur bei sieben Gegentoren blieb, hatten sie ihrem Torwart Tim Keil zu verdanken.
Den Samstag beendete die 1.Männer mit ihrem Gastspiel in Buttstädt.
Wäre da nicht die achte Spielminute, wo Lok nur einmal unaufmerksam war, war sogar viel mehr möglich gewesen, als ein Punkt. Schon davor mit je einer Chance auf jeder Seite und gleich danach, schickte Fabrice Borris über rechts Rachidi den Ball in den Lauf, der unwiderstehlich nur sechs Minuten später ausgleichen konnte. Wie die Lok dann reagierte, war schon mehr als beeindruckend. Intensives und leidenschaftliches Spiel, keinen Zweikampf entflohen, erarbeiteten sie sich durch Jannic Tirschler (24.) und Fabrice Borris (26.) die nächsten Hochkaräter. Nur zweimal musste Lok noch mächtig durchatmen, als Buttstädt mit zwei Kopfbällen gefährlich vor dem Tor ihre Chancen vergab. Auch nach der Pause kein Stillstand, jedoch die meisten Angriffe wurden auf beiden Seiten schon meist im Mittelfeld geklärt. Als nach einer Stunde nochmals der Gastgeber mit zwei gefährlichen Schüssen aufwartete (65., 67.), konnte sich Lok auf seinen Torhüter Julian Niedlich und die überragenden Mark Buschmann und Carlo Müller in der Abwehr mehr als verlassen. Mit einem knallharten Freistoß aus spitzem Winkel von Tim Bernecker forderte er den Schlussmann in der letzten regulären Spielminute nochmals, wo Lok in der sieben minütigen Nachspielzeit noch einen Freistoß und einen Eckball zum verdienten Punktgewinn überstehen mussten.
Der Sonntag (2. November) wurde auf dem Johannesplatz mit dem Spiel der D1 bei Grün-Weiß D1 eröffnet. Wie ein roter Faden zieht sich die Abschlussschwäche durch die Saison. Nach schnellen drei Gegentoren, kam Lok besser ins Spiel, hatte auch durch Joshua Schlöffel, erst ans Alu, dann verpasst er den Ball gleich zweimal knapp und scheitert dann an einer starken Aktion am Torwart, beste Chancen. Wieder mit dem Auftakt in Hälfte zwei mit zwei Gegentoren, erarbeiteten sie sich mehr als eine Hand voll Möglichkeiten, wovon nur Ian Reibe eine nutzen konnte. So nutzte der Gastgeber im Schlussspurt nochmal ihre schnellen Konter und gewannen mit 7:1.
Zum zweiten Kinderfestival für F-Junioren, diesmal in Hochstedt, waren auch wieder zwei Lok-Teams am Start. Waren es gestern die F3 und F4, waren hier Lok‘s F1 und F2 mit dabei.
Gleich drei Spiele in Folge dann auf dem Sportplatz in Erfurt-Daberstedt. Den Anfang machte die D3 des ESV gegen die D von der SG An der Lache. Nach unglücklichem Handspiel schon früh im Rückstand per Strafstoß, kam Lache auch mit viel Laufarbeit immer wieder gefährlich vors Tor. Dass es am Ende bei 13 Gegentoren blieb, hatte Lok mit sechs Alu-Treffern für die Gäste auch noch einen Gehilfen (Pfosten) auf ihrer Seite. Das schönste Tor jedoch erzielte Lok, als Luca Kurth von der Mittellinie mit feinem Schuss zu mindestens den Ehrentreffer markieren konnte.
War es dahin ein rabenschwarzes Wochenende für den Nachwuchs in den Pflichtspielen, wurde es im Anschluss beim Testspiel der A-Junioren gegen SG Lobeda 77 viel freundlicher.
Eigentlich angesetzt das Punktspiel gegen Weißensee, die aber gebeten hatten wegen zu vieler kranke Spieler es zu verschieben. So war der Gast aus der Kreisoberliga Jena-Saale-Orla ein willkommener Testgegner. Mit viel Schwung auf beiden Seiten über die gesamte Spielzeit, ging Lok früh in Führung nach einem Eckball von Erik Hesche und der Kopfballverlängerung von Daniel Pfeil (8.). Der Ausgleich mit starker Ballmitnahme und Vollendung aus spitzem Winkel (15.), dauerte es bis kurz vor der Pause mit den nächsten Toren. Erst nach Freistoß für die Gäste (38.), dann Robbie Worsch mit energischen Solo (40.), donnert Daniel Pfeil aus 25 Meter den Ball zur 3:2-Pausenführung in die Maschen. Mit sehr viel Ballkontakten der Lok wurde es eine starke zweite Halbzeit. Auch gleich mit dem nächsten Tor und danach mit einigen guten Möglichkeiten, nutzte es erst wieder Julien Panier gleich zweimal (66., 77.), bevor Lobeda per Foulstrafstoß noch zum 6:3 kam.
Der Abschluss des Wochenendes, das Kreisklassespiel der Männer zwischen Lok’s 2.Mannschaft und der Fortuna. Eigentlich in Ermstedt, aber die Fortuna wollte wegen der schlechten Platzverhältnisse das Spiel drehen und Lok stimmte zu.
War er bis zu diesem Spiel in dieser Saison mit sich mehr als unzufrieden, ließ er diesmal alles heraus: Kevin Groß. Der Torschützenbeste 2024/25 holte alles nach, was er bislang versäumte. Zwei Vorlagen und fünf Tore steuerte beim 10:2-Sieg bei. Doch begann das Spiel erst mal mit einer Rettungsaktion von Johannes Haring auf der Linie (13.), bevor das Torspektakel begann. Tommy Kuhs über links auf Norris Höhn zum ersten (17.), war es dann Kevin Groß nach Einwurf Philipp Eckstein und Kopfballverlängerung Marcel Reinhardt zum zweiten Tor (30.). Beim dritten Treffer als Vorbereiter für Philipp Eckstein (37.), war Kevin Groß wieder selber zur Stelle nach Flanke von Lukas Düker (45.). Auch nach der Pause kein verschnaufen. Kanan Rahimov profitert vom Zuspiel von Kevin Groß (49.), der dann mit einem Hattrick sich die Krone aufsetzte (58., 59., 67.). Etwas Schlendrian nach dem 9:0 von Pedro Lapa (69.), wo sich nun auch Felix Meier im Tor zweimal strecken musste, aber auch zwei Tore kassierte (74., 78.). Den Schlusspunkt setzte nochmal Pedro Lapa nach Vorarbeit von Maximilian May (83.), zum zweistelligen Endstand.
Text und Fotos (Ü45, E3, 1.Männer, D1, D3, A, 2.Männer) : Andreas Stuhr
Nicht viele Spiele bei der Lok
Die Männer im Gleichschritt in die nächste Pokalrunde
Das Wochenende bei der Lok
Pokalspiele für den Nachwuchs nach den Herbstferien
Beide Männerteams als Doppelveranstaltung am Sonntag
In der Übersicht das Wochenende der 43. KW:
Fr, 24.10.
19.00 Ü35 Lok – Kerspleben verlegt
19.00 Ü45 Eintracht – Lok (P) 1:2
Sa,25.10.
10.00 Kinderfestival mit Lok F3 und F4 bei Nord
11.00 Lok D2 – Salomonsborn D2 (T) 2:4
11.00 SF Marbach A – Lok A (P) 2:1n.V.
12.30 BW Hochstedt B2 – Lok B (P) 0:4
So,26.10.
10.00 Kinderfestival mit Lok F1 und F2 in Alach
10.00 BW Hochstedt E1 – Lok E1 (P) 0:3
12.00 2.Männer – TSV M. Gispersleben III 2:0
15.00 1.Männer – SV Witterda 1:3
Das Nachholspiel vom 1.Spieltag der Ü35 am Freitag-Abend (24.10.) gegen den TSV Kerspleben wurde kurzfristig wegen fehlender Spieler beim TSV verlegt.
Nach einem Freilos in der ersten Runde war es bereits das Viertelfinale für die Ü45 im Kreispokal, wo sie auch am Freitag-Abend, bei der Eintracht antreten mussten.
Gleich mit dem ersten Schuss nach nicht mal einer Minute durch Stephan Ruch ans Alu-Kreuz, war die „Marschrichtung“ früh vorgegeben. Schon in dieser Phase des Spiels eine Möglichkeit nach der anderen. Doch zu ungenaue Abschlüsse und viel zu wenig Kombinationen bis zum nächsten Pfostenschuss von Eduard Gräfenhan nach 18 Minuten, folgte die Strafe. Nach Freistoß von der rechten Seite fällt der Ball dem Eintracht-Torschützen Jakub Perz regelrecht vor die Füße zum überraschenden 1:0. Lok weiter auf der Suche zum Erfolg zu kommen scheiterten. Noch krasser die zweiten 30 Minuten. Im Minutentakt ein Schussversuch nach dem nächsten. Entweder war immer wieder ein Bein der Eintracht-Abwehr im Weg oder der Torwart hatte seine Hände dran. Nach dem elften (!) Versuch - nur in Hälfte zwei - und schon zehn Minuten vor Abpfiff endlich der Ausgleich. Nach Eckball Marcel Schröder findet Swen Schaller die Lücke zum 1:1. Bei nur acht Grad erlöste Stephan Ruch nach Zuspiel von Swen Schaller nicht nur die frierenden Zuschauer, auch seine Mitspieler zwei Minuten vor dem Abpfiff, der drohenden Verlängerung.
Im Halbfinale Anfang Dezember haben sie SG An der Lache zu Gast.
Der Samstag (25.10.) begann mit dem Kinderfestival für F-Junioren bei Nord. Dabei auch die F3 und F4 des ESV Lok. Acht Teams lieferten sich wieder einen unterhaltsamen Vormittag, auch mit guter Versorgung aller Teams und für die zahlreichen Familienmitgliedern, die ihre Kids anfeuerten.
In einem Testspiel empfing Lok’s D2 ebenfalls die zweite von Salomonsborn. Zur Pause 1:1 (Torschütze: Adrian Scholz mit dem Ausgleich), wurden die Gäste nun immer stärker. Verdienten sich auch durch mehr Spielanteile die Tore bis zum 1:4, bevor Joko Kaufhold kurz vor Abpfiff nochmal verkürzen konnte.
Bereits schon das Pokalhalbfinale bei den Spielen der A- und B-Junioren, musste Lok‘s A nach Marbach.
Zwei unglückliche Eigentore auf jeder Seite nach 90 Minuten ging es beim Stand von 1:1 in die Verlängerung. Diese wurde mit einem Elfmeter zu Gunsten der Gastgeber entschieden. Eine vermeidbare Niederlage, vor allem wegen der schlechten Torverwertung. Bitter, so musste man sich nun auf die B-Junioren verlassen, die auch den Sprung ins Finale vor sich hatte.
Diese in Vieselbach angereist waren von Beginn an mit viel „Express“ nach vorne. Justin Höhn schon nach sieben Minuten, nutzte seine linke „Klebe“ aus 17 Meter zur Führung. Diese erhöhte Paul Haubert in Zusammenarbeit mit einem Abwehrspieler nach bester Vorarbeit von Jonas Merten nur sechs Minuten später. Überlegen spulten sie ihr Spiel, blieben auch in der Abwehr mehr als souverän. Als Paul Haubert in der Schlussminute der ersten Halbzeit den Ball am herausstürzenden Torwart nur den Außenpfosten traf, wurden die Seiten gewechselt. Mit der Suche nach der endgültigen Entscheidung, auch mit guten Möglichkeiten, war es Kjell Diem, der nach einem Zusammenprall von Paul Haubert und dem Torwart, der Ball regelrecht vor die Füße fiel zum dritten Treffer (58.). Auch danach ließ Lok nicht locker. Sebastian Hofmann verpasst ein starkes Zuspiel von Jacob Schumacher, Jannik Höringklee mit Gewaltschuss knapp übers Gehäuse, wird Kjell Diem gleich von drei Spielern gestoppt. Mit dem genauen Pass von Ryan Vogel auf den auffälligen Paul Haubert stand nach 69 Minuten der Einzug ins Endspiel fest. Dieses schon traditionell am 1.Mai zum Tag der Pokalendspiele für den Nachwuchs im nächsten Jahr.
Beim Kreisoberligaspiel SG An der Lache gegen Schwerstedt wurde die nächste Runde im Kreispokal der Männer ausgelost. Beide Lok-Teams noch im Wettbewerb, wurden dabei der 1.Mannschaft der TSV Motor Gispersleben III und der 2.Mannschaft SG An der Lache Erfurt zugelost. Auch hier die Termine in der ersten oder zweiten Dezemberwoche. Grund dafür die anstehende Hallenkreismeisterschaft, die auch Anfang Dezember ausgetragen werden soll.
Der Sonntag begann mit dem zweiten Kinderfestival am Wochenende, diesmal in Alach. Auch wieder bestens organisiert war auch Lok mit seinen zwei Teams, der F1 und F2 am Start.
In Vieselbach wie am Vortag, kam es hier zum Pokal-Achtelfinalspiel der E-Junioren zwischen Hochstedt und Lok’s E1. Mit einem wunderschönen Tor von Carl Herber, der den Ball aus 15 Meter unter die Querstange bugsierte, waren erst sechs Minuten gespielt. Bei heftigen Wind und Regen kein Vergnügen, umso weniger für die mitgereisten Eltern, versuchten beide in Heil nach vorne. Lok mit leichten Vorteilen, konnte diese aber erst nach dem Seitenwechsel mit weiteren Toren ausnutzen. Zweimal Hugo Eylenstein im Nachschuss, zunächst als Pius Schröder abgezogen hatte und war wenig später wieder zur Stelle, nachdem der Torwart den Schuss von Norwin Schneider nur kurz abgewehrt hatte. Für die nächste Runde, die am 15.11. ausgespielt werden soll, ist die Auslosung noch offen.
Gleich doppelt war Lok Gastgeber bei den Männern am Sonntag. Zunächst die 2.Mannschaft gegen die dritte vom TSV Motor Gispersleben.
Punkt 12 zur Mittagszeit angepfiffen, war Lok sehr entschlossen ins Spiel gegangen. Sie belohnten sich nach acht Minuten durch einen Pass von Kanan Rahimov auf Kevin Groß schon früh. Weiter mit viel Druck und dem 2:0, als Philipp Eckstein nach 18 Minuten perfekt eine Flanke vors Tor bringt und Norris Höhn per Kopfball zur Stelle war. Letzterer auch mit der nächsten Chance und Kanan Rahimov per Freistoß scheiterten aber am Schlussmann der Gäste. Mit einer Riesenmöglichkeit für Motor kurz vor der Pause änderte sich die zweite Halbzeit. Zwar optisch mehr am Ball, aber teilweise zu kompliziert und nicht mehr zielstrebig, bekam Gispersleben sogar „Oberwasser“. So hatte Felix Meier im Tor mehr Ballkontakte, die aber eigentlich nie gefährlich wurden, als seine Mitspieler. Gegen den derzeitigen Tabellenführer, auch wenn es viel zu diskutieren gab, wurde es dennoch ein verdienter Erfolg.
Es ist nicht das erste Spiel der Saison, wo Lok eine gute und eine verschenkte Halbzeit spielte. Wie auch diesmal! Dennoch muss man klar sagen, dass Witterda einen sehr reifen Ball spielte. Doch zunächst mit einem Auftakt der Lok mit zwei riesigen Möglichkeiten. Nach drei Minuten bedient Nil Pesavento seinen Partner im Sturm, Patrick Gräf-Pleschke und zwei Minuten später genau umgekehrt, als beide jeweils an einem starken Torwart scheiterten. Die Antwort kam schnell. Nils Müller mit einer Parade und Glück nach einem verzogenen Schuss, hatte Witterda auch seine Möglichkeiten (10., 12.). Diese schwächten dann ab, alle Versuche schon weit vor den Toren geklärt wurden, bis hin zu Minute 37. Patrick Gräf-Pleschke im Doppelpass mit Nil Pesavento und feinem Geschoss in den Winkel führte Lok. Diese Führung auszubauen verfehlte gleich zweimal Vincent Merkert knapp. Niemand hatte etwas zu verschenken, aber Witterda kam mit viel Tempo nach der Pause zurück. Zunächst noch ohne Abschluss, dann mit Standards erfolgreich. Der Ausgleich (65.) und die Führung (77.) jeweils nach Eckball, kam die Entscheidung per blitzschnellen Konter (79.).
Text und Fotos (Ü45, Kinderfestival Nord, B, E1, 2. und 1.Männer): AndreasStuhr
ine umfangreiche 20. Kalenderwoche mit einem rabenschwarzen Samstag und einem siegreichen Sonntag
Chronik
Ein sehr erfolgreiches Wochenende bei der Lok
Die Rückrunde hat bei Lok auch begonnen
