Nachholspiele über Ostern, im Nachwuchs ruhte der Ball

Nachholspiele über Ostern, im Nachwuchs ruhte der Ball

Mit drei Spielen über die Osterfeiertage, war das Fußballprogramm sehr überschaubar. So kam es am letzten Donnerstag (2.4.) noch vor den Feiertagen zu zwei Spielen der Senioren.

Zum einen in Kerspleben, wo die Ü35 zu Gast war. Wären da nicht die drei Tore in der Frühphase des Spiels, war es nur Stückwerk was beide anboten. Eine Unstimmigkeit in der Lok-Abwehr nutzte Kerspleben schon nach vier Minuten zur Führung. Der Ausgleich nach Eckball von Marcel Schröder auf Marcus Borris, der den Ball sofort auf Thomas Spiller weiter leitet (12.), folgte sogar das nächste Lok-Tor. Auch wieder der gleiche Vorbereiter, was Martin Bernhardt vollenden konnte (15.). Doch es bleib ein nicht attraktives Spiel, welches dann doch in Hälfte zwei besser wurde. Gleich mit dem ersten Eckball von Marcus Borris, als Jan Clausnitzer den Ball geschickt passieren lässt und Patrick Hubert einschiebt, war es nochmal der gleiche Torschütze nach einer Stunde zum 1:4. Nun gab es auf beiden Seiten immer wieder gute Möglichkeiten, wobei Lok’s Torwart Tobias Hocke sich auch auszeichnen durfte. Den Schlusspunkt setzte Martin Hellmund nach Fehlabspiel der Gastgeber in der letzten Minute zum 1:5.

In Daberstedt empfing am selben Abend die Ü45 die Sportfreunde aus Marbach. Und dieses Spiel wurde zu einer Gala-Vorstellung von Marc Janke. Ende der 90-er selber beim ESV Lok als das Talent kickend, nun auch in die Jahre gekommen bewies er, dass er nichts an seiner Torgefährlichkeit verloren hat. Schon vor der Pause mit drei Toren beteiligt zum 0:5, legte er in den letzten acht Minuten des Spiels noch einen Hattrick nach. Sechs vorzeitige Ostereier von ihm in einem deprimierenden 0:9 aus Lok-Sicht, zeigte aber auch die Überlegenheit des Mit-Favoriten der Kreisoberliga der Ü45.

Für alle gab es dann eine kleine Auszeit, um das Osterfest zu genießen. Der ESV Lok hofft, dass alle einige schöne Stunden hatten, bevor am Ostermontag (6.4.) in Stotternheim das Nachholspiel der Kreisoberliga der Männer angepfiffen wurde.

Im dritten Auswärtsspiel in Folge der dritte Sieg, der aber zunächst mit einem Rückschlag begann. Nach zwölf Minuten musste Julian Niedlich in seinem 50. Punktspiel für die Lok den Ball nach Strafstoß aus dem Netz holen. Konnte sich kurz darauf auszeichnen, als er mit einer Parade einen höheren Rückschlag verhinderte. Auch ein Zeichen für seine Mitspieler, die nun schneller umschalteten. So war es zweimal Jannic Tirschler als Vorbereiter, zunächst auf Justin Schlöffel (23.), dann auf Patrick Gräf-Pleschke (26.) und das Spiel drehte. Beide Teams bis weit in die zweite Halbzeit mit einigen guten Ideen, aber weder  auf der einen wie auf der anderen Seite fehlte der letzte entscheidende Pass. So wurde ein Eckball, geschlagen von Marcus Borris vier Minuten vor Abpfiff zur Entscheidung. Von Carlo Müller direkt – ein Traumtor – in die Maschen regelrecht gehämmert, war es das Highlight des Spiels, auch wenn der Gastgeber in der Nachspielzeit nochmal verkürzen konnte.

Für alle Statistiker war das Tor von Patrick Gräf-Pleschke zum 2:1 ein ganz besonderes. Seit der Namensgebung ESV Lok (1992/93) war es das 2000. Tor im 903. Punktspiel des Vereins.

Text und Fotos: Andreas Stuhr

Rabenschwarze Woche in den sechs Spielen der Lok

Rabenschwarze Woche in den sechs Spielen der Lok

Die Spiele der letzten Woche begannen mit dem Pokal und endeten auch damit.

So war Lok’s E1 am letzten Donnerstag (26.3.) zunächst zum Halbfinale beim FC Rot-Weiß Erfurt in Aktion. Schade, eine sehr gute zweite Halbzeit der Lok reichte nicht aus, um ins Finale am 1.Mai einzuziehen. Bis dahin hatte der starke Gastgeber bereits ein 3:0 vorgelegt. Als Friedrich Trommler kurz nach der Pause auf Hugo Eylenstein auflegte, er dann nochmals traf, lag dazwischen ein irreguläres Tor. Nach Abschlag über die Mittellinie, bei Kleinfeld nicht erlaubt und mit Freistoß zu ahnden, lief das Spiel weiter. Rot-Weiß legte noch einen Treffer nach, wo sich Pius Schröder im Lok-Tor noch mit zwei Paraden auszeichnen konnte, bevor Elias Keßler in der Schlussminute nochmal auf 3:5 verkürzen konnte.

Einen Tag später am Freitag (27.3.), waren die Ü35-er des ESV Lok und der SF Marbach im Punktspiel in Daberstedt angetreten. Bei nur einigen Grad über den Gefrierpunkt, war Marbach zur Pause mit zwei Toren in Front und steuern so auch der Meisterschaft entgegen. Der späte Anschlusstreffer für Lok änderte auch nichts mehr an der Niederlage.

Gleich bei zwei Kinderfestivals für F-Junioren „tummelten“ sich alle vier Lok-Teams am Samstag (28.3.). So die F3 und F4 beim FC Union Erfurt und die F1 und F2 in Kerspleben.

In Daberstedt war das Nachholspiel der D2 gegen den TSV Kerspleben. Gegen den Tabellenletzten verbuchte Lok zwar eine leichte Überlegenheit, aber war im Auslassen der Chancen an diesem Tag bis in die Schlussphase mehr als schludrig. Das Blitz-Tor nach zwei Minuten für die Gäste konnte Lennox Hoffmann zwar nochmal ausgleichen (16.), geriet aber unglücklich per Eigentor noch vor der Pause wieder in Rückstand (19.). Viele gute Ansätze im Spielaufbau, auch danach, doch Kerspleben erzielte den nächsten Treffer (33). Als Bruno Schlegel per Strafstoß nochmal sein Team zum Anschluss brachte (38.), häuften sich weiter die Großchancen, die Reihenweise ausgelassen wurden und Kerspleben feierte seinen ersten Sieg der Saison.

In einem Testspiel im Anschluss die D3 des ESV Lok gegen SV Großrudestedt D2. Mit einer sehr guten Leistung in Hälfte eins, wo sie nach Toren von Henry Meinecke (2) und Felix Rohkrämer mit 3:1 schon führten, kam der Gast zunehmend besser ins Spiel. Fast jede Möglichkeit führte zu Gegentoren und Lok verlor am Ende noch mit 3:5.

Auch noch an diesem Samstag, die Ü45 zum Punktspiel in Molsdorf. Bis zur letzten Minute führte Lok in Molsdorf durch zwei Toren von Eduard Gräfenhan mit 2:1, als der Gastgeber brutal drei Punkte noch auf seine Seite holte und mit 3:2 gewann.

Der Sonntag (29.3.), der Höhepunkt der Woche, als im Steigerwaldstadion der Knüller im Halbfinale des Thüringen-Pokals zwischen dem FC Rot-Weiß und Carl-Zeiss lief, war es in Daberstedt nicht minder uninteressant. Auch hier der Pokal. Hier erst das Viertelfinale der Männer des KFA Erfurt/Sömmerda zwischen dem ESV Lok und dem FC Union.

Nach einer guten ersten Halbzeit der Lok, wo sie auch die Mehrheit an Chancen hatte, reichte es am Ende nicht zum Weiterkommen. Zwar hatte Union die erste Möglichkeit nach neun Minuten, die Tim Clausnitzer klären konnte, übernahm Lok das Kommando. Maximilian May mit Schuss aus halblinker Position scheitert nur zwei Minuten später, wie auch Lenard Regel (15.) am Schlussmann der Gäste. Lohn des Aufwands in Minute 24, als Patrick Gräf-Pleschke einen langen Diagonalball auf Jannic Tirschler schlägt und dieser den Ball zum 1:0 versenken konnte. Völlig anderes Gesicht in Halbzeit zwei. Union drängte vehement auf den Ausgleich. Dabei konnte sich Felix Meier im Tor mehrmals auszeichnen. Als Lok mit seiner ersten Schussgelegenheit durch Fabrice Borris in der zweiten Halbzeit sich auch zurück meldete, glich Union im Nachschuss nach einem Freistoß aus (68.). Lok‘s Torwart war weiter im Brennpunkt, war aber machtlos beim wuchtigen Kopfball nach einer Ecke zum 1:2 (76.). Der Schlussspurt kam zu spät, Lok versuchte es nochmals, aber Union brachte das Ergebnis über die Zeit und sang sich zum Halbfinaleinzug.

Bei Abpfiff kein Jubel der heimischen Mannschaften, nicht beim ESV Lok, auch nicht im Steigerwaldstadion, wo Rot-Weiß in einem dramatischen Spiel im Elfmeterschießen verlor, als es nach der Verlängerung sage- und schreibe 5:5 gestanden hatte.

Text und Fotos: Andreas Stuhr

Erfolgreiche Männer am Sonntag

Erfolgreiche Männer am Sonntag

Im Nachwuchs Siege und Niederlagen in Woche 12

Freitag-Abend (20.3.), Flutlicht brennt am Frühlingsanfang. Davon war nicht viel zu spüren, als es immer später und kühler wurde. Zunächst die E3 des ESV Lok gegen ebenfalls die E3 des SV Empor Erfurt. Am Ende mit einem klaren 9:1, war Trainer Christian Thater nur teilweise zu Frieden mit der Leistung seiner Mannschaft. In Hälfte eins schon 4:1 (zweifache Torschützen Hannes Theater und Konstantin Rodemann) in Front, scheiterten sie auch noch des Öfteren am starken Torwart der Gäste. Es fielen zwar noch fünf weitere Tore der Lok (zweimal Jamie Dünkel, Charlie Zimmermann, Johann Glüher und Carl Schmeißer), aber mit zu vielen Einzelaktionen. Genau dies bemängelte der Coach und vermisste das bessere Zusammenspiel in einigen Phasen des Spiels.

Fast parallel auf dem Kunstrasen die Ü45 gegen FC An der Fahner Höhe. Mehr Ballkontakte und Spielanteile bei den Gästen, die aber bis Sekunden vor der Halbzeit auf das erste Tor warten musste. Fast nur ein „Kullerball“, war das zweite Tor gleich mit Wiederbeginn das nächste Geschenk der Lok. Nach eigenem Eckball wird der Ball von Fahner geklärt und nach einem Pressschlag findet der Ball wieder den Weg ins Tor. Auch Tor drei nach Handspiel und anschließendem Neunmeter mehr als unglücklich. So blieb nur der Ehrentreffer eine Minute vor Abpfiff nach Zuspiel von Stephan Doebereiner auf Eduard Gräfenhan zum 1:3.

Im dritten Freitagspiel der Auftritt der Ü35 in Großrudestedt. Auf einem schwer bespielbaren Boden erwischte Lok durch das frühe Tor von Daniel Schmeißer (17.) den besseren Start und hielt die knappe Führung bis kurz vor der Halbzeit, als Großrudestedt zum Ausgleich kam. Keine weiteren Treffer mehr, obwohl der Gastgeber sich ein Chancenplus erarbeitete und Lok die weitaus besseren ausließ.

Der Samstag (21.3.) wurde schon um 9.00 Uhr mit dem Spiel der D3 in Marbach angepfiffen. Für Lok‘s Moritz Kramer hätte es ein schöner Tag werden können, aber seine drei Treffer waren bei Abpfiff „nur“ eine drei auf dem Papier hinter einer Acht. Ganz schlechtes Stellungspiel bei den ersten drei Toren der Gastgeber, dazu ein Eigentor, lag man zur Pause mit 1:4 im Hintertreffen. Auch danach immer wieder kleine Fehler in der Lok-Abwehr ermöglichten Marbach zu weiteren Toren.

In ihrem Heimspiel war die D1 gegen Stotternheim I gefragt. Und sie gingen gleich mit dem ersten Schuss in Führung (Lukas Schröer). Danach fast jeder Schuss der Lok im Tor der Gäste. Dreimal Joshua Schlöffel, Ian Reibe und Carlo Eylenstein sowie ein Eigentor sorgten für einen 7:0 Halbzeitstand. Mit mehr Gegenwehr von Stotternheim in Hälfte zwei das Spiel etwas ausgeglichener, Lok aber weiter spielbestimmend. Louis Benkert erzielte noch den Treffer zum 8:0 Endstand.

Beim Gastspiel in Schmira, wo Lok’s E2 auf Empor E2 traf, wird es wohl noch eine am grünen Tisch sportliche Entscheidung geben. Nach der 2:6-Niederlage reichte Lok Einspruch ein, da zwei Spieler bei Empor bereits einen Tag vorher schon von Beginn an gespielt hatten und die Fünf-Tage-Frist nicht eingehalten wurde.

Das nächste Kinderfestival für F-Junioren fand diesmal in Hochheim beim SV Empor statt. Lok mit F3 und F4 vertreten hatte wieder reichlich Spaß an diesem Vormittag.

In Alach angetreten die C-Junioren. Mit einem mächtigen Chancenplus schon in der Frühphase des Spiels, konnte Alach mit einem Konter zwar noch ausgleichen, war dann aber immer wieder überrannt worden. Zur Pause schon mit 4:1 vorne, waren es Hakan Turkmani im Zusammenspiel mit Louis Plock, die das Ergebnis in die Höhe trieben. Der eine mit fünf Toren, der andere (Louis Plock) mit vier, traf auch Georg Brunkel zwischendurch und in der letzten Minute Ben Hannwald für ihr Team zum 11:1-Sieg.

Zur Mittagstunde in Daberstedt auf dem Rasen die A-Junioren gegen den SV Empor Erfurt. Vor exakt 20 Tagen erst das verschobene Punktspiel in Hochheim gewonnen, wiederholten sie nun mit dem gleichen Ergebnis das Spiel. Jonas Nolte nach einer halben Stunde und Julien Panier mit einem Schuss aus gut 18 Meter in den Winkel, drückten sie damit auch die Überlegenheit aus. In Hälfte zwei hatten beide Teams beste Möglichkeiten zu Toren. Doch Mamadou Sylla im Pech mit zwei Alutreffern, folgte noch das 3:0 von Jonas Nolte. Allerdings hätte das Tor nicht zählen dürfen, als der Schiedsrichter ein klares Handspiel vom Torschützen Sekunden vor dem Einschuss übersah. Für den Ausgang des Spiels war es aber nicht mehr ausschlaggebend.

Am letzten Sonntag (22.3.) fünf Spiele, alle in der Fremde. Und die begannen mit zwei 2:3-Niederlagen. Fast identisch gleich, wo beide Teams nach einem 2:2 noch am Ende verloren. So die D2 bei SG An der Lache D2 und die E1 in Riethnordhausen. Hier vergab Lok dazu noch einen Neunmeter und strauchelte einmal mehr an der Chancenverwertung und auch am Alu der Gäste.

In Hochheim musste die B zu ihrem zweiten Spiel der Play-Off-Runde. Mit dem sehr auffälligen Max Müller in der ersten Halbzeit wurde auch dieses gewonnen. Zunächst nach Sprint von Jacob Schumacher und dessen Flanke zum ersten Tor (10.), dann mit knapp verzogenem Freistoß (13.), traf er aus 18 Meter flach zum zweiten Mal (24.). Lok bestimmte das Spiel in der gesamten ersten Hälfte und erhöhte noch durch Leo Jeremias (33.). Mit einer Vielzahl ausgelassener guter Möglichkeiten nach dem Seitenwechsel, durfte sich Lok’s Torwart Moritz Degner in der Schlussphase gleich dreimal auszeichnen. Empor mit der zweiten Luft kam wohl zu spät, als Jonas Merten auch auf der Gegenseite am Torwart scheiterte.

In Ermstedt zur 1.Kreisklasse die zweite Männer. Mit viel Ballbesitz und einem mehr als gelungenen guten Auftakt für Neuzugang Rene Schreiter, gewann Lok am Ende mit 4:1. Gleich zwei Tore (14., 38.) gelangen ihm dabei, Kevin Groß steuerte das dritte bei (22.), war es zur Halbzeit schon eine kleine Vorentscheidung. Der Gastgeber danach mit mehr Spielanteilen, doch ihnen fehlten die klaren Chancen, die Lok noch einmal durch Justin Frank ausnutzte (74.). Als Lok zehn Minuten vor Abpfiff auf Abseits spekulierte, kam doch Ermstedt noch zu seinem Tor.

Beim VfB Grün-Weiß auf dem Johannesplatz musste Lok’s 1.Männer gegenüber dem letzten Kreisoberligaspiel wieder auf vier Positionen umbauen. Mit einigen geblockten Schüssen der Gastgeber, die aber an der massiven Abwehr der Lok scheiterten, musste Julian Niedlich im Tor erst nach 19 Minuten eingreifen. Dann zog Lok das Tempo an, vor allem über Marcus Borris. Beim ersten Pass auf Maximilian May (28.), blieb der starke Torhüter noch Sieger. Zehn Minuten später bei der gleichen Aktion, vorrausgegangen ein Diagonalball von Marcel Reinhardt über Rachidi Junior, lag der Ball im Tor. Grün-Weiß nur noch mit einem Kopfball knapp übers Tor, war Pause. Viel Abtasten, keiner wollte einen Fehler machen, der dann kam. Rachidi Junior stört geschickt, der Ball erreicht Tim Bernecker freistehend zum 0:2 (62.). Der VfB wollte, kam aber nie mehr richtig vor das Tor der Lok, die es besser machte. Nach Foul an Tim Bernecker Strafstoß, doch Tim Clausnitzer setzt den Ball an den Pfosten (73.). Lok verwaltete den Spielstand und durfte einen zweiten Auswärtssieg in Folge mitnehmen. Anzumerken, was nicht so oft vorkommt: Vater und Sohn (Jan und Tim Clausnitzer sowie Marcus und Fabrice Borris) gleich zweimal zusammen auf dem Platz in einem Punktspiel.

Text: Andreas Stuhr, Michael Steinke (D1), Ben Kästner (E1), Heiko Holzhaus (2.Männer)

Fotos: Andreas Stuhr, Michael Steinke (D1)

Überraschende Siege und Niederlagen in WE 11

Überraschende Siege und Niederlagen in WE 11

Überzeugender Auftakt für die B in der Play-Off-Runde

Das erste Spiel der Woche 11 war bereits schon letzten Mittwoch (11.3.). Beim derzeitigen vierten der Landesklasse Staffel 1 für B-Junioren SV 09 Arnstadt, stellten sich Lok’s B einem letzten Gegner kurz vor Beginn der anstehenden Play-Off in der Kreisoberliga. Auf dem Kunstrasen Am Obertrunk in einem ausgeglichenen Spiel, wo Lok die besseren der wenigen Chancen hatte, blieb es bis zum Abpfiff torlos. So Max Müller nach 24 Minuten, als er nach langem Ball alleine vor dem Torwart nicht vollenden konnte oder per Kopfball neun Minuten vor Ultimo nach Eckball von Justin Höhn nochmals am Torwart scheiterte.

Mit dem ersten Kinderfestival 2026 für F-Junioren begann der Freitag (13.3.). Ausrichter der ESV Lok mit ihren beiden Mannschaften Lok I und Lok II.

Auch noch am Freitag das Punktspiel der Ü45. Dieses am Wustrower Weg bei der Eintracht, war in der ersten Halbzeit wenig aktionsreich. Zumindest zwei Tore, wobei das erste durch Tony Gretsch aus gut 20 Meter mit einer unglücklichen Figur des Torwarts unterstützt wurde (10.), war das zweite dagegen sehenswert. Mit einer maßgerechten Flanke vom Torschützen auf Swen Schaller, der per Kopf eine Minute vor der Pause traf. Wesentlich mehr boten beide in den zweiten 30 Minuten. Eintracht kam zum Anschlusstreffer (45.) und hatte per Strafstoß die Chance zum Ausgleich. Maik Städtler etwas ungestüm im Herauslaufen machte aber seinen Fehler wieder gut und hielt den Neunmeter (52.). Zeigte danach gleich noch eine Parade, bevor Lok selber durch Tony Gretsch noch zwei gute Abschlüsse aufwies und wo Eintracht‘s Torwart auch seine Fähigkeiten zeigte (57., 59.).

Am letzten Samstag (14.3.) war ein regelrechter „Heimtag“ für die Lok-Kicker. Mit vier Spielen am Stück wurde der Kunstrasen fast acht Stunden strapaziert.

Den Beginn machte die E1 im Spiel gegen den FC Erfurt Nord. Bis zur Halbzeit mit viel Ballkontakten auf beiden Seiten, wobei die beste Chance auf Seiten der Lok war, als Hugo Eylenstein eine Flanke nach zehn Minuten in den Strafraum schlägt und Lok‘s bester an diesem Tag, Elias Keßler den Ball nur knapp verfehlt. Kurz nach Wiederanpfiff die Führung durch Hugo Eylenstein, die aber nur kurz Bestand hatte als Nord ausgleichen konnte. Im Endspurt blieb der Gast mehr als effektiv und legte noch zwei Tore nach. Erwähnenswert die Fairness im Spiel, als der in seinem ersten Spiel leitende junge Schiedsrichter nur dreimal einen Freistoß pfeifen musste.

Im zweiten Spiel auf dem Kunstrasen die C-Junioren gegen den TSV Motor Gispersleben. Auf das schnelle Tor von Louis Plock antworteten die Gäste mit zwei gefährlichen Kopfbällen und einem Treffer ans Queralu. Doch Lok machte das nächste Tor. Nach Pass von Georg Brunkel setzt sich Hakan Turkmani durch. Gispersleben blies weiter auf Angriff, kam auch zum Anschlusstreffer, doch aus vollem Lauf aus halbrechter Position noch vor der Pause macht Hakan Turkmani sein zweites Tor. Nach der Pause setzten beide weiter auf Angriff, Motor traf auch noch einmal das Alu, bevor im Endspurt wieder mal Hakan Turkmani den Unterschied ausmachte. Zunächst spielt er Louis Plock frei, dann setzte er den Schlusspunkt zum 5:1 in der Nachspielzeit.

Nonstop ging es weiter. Nun mit dem ersten Spiel der Play-Off-Runde der B- Junioren. Es waren nicht mal zwei Minuten gespielt, als Jacob Schumacher eine kleine Lücke in der Abwehr der Hochstedt-Elf zum 1:0 fand. Und die stand weiter unter Druck. Max Müller scheitert am Torwart (16.), wie auch nach Flanke von Kjell Diem, als Leonard Jeremias im Nachschuss doch traf (18.). Ein kleines Loch im Spiel zehn Minuten vor der Halbzeit nutzte der Gast zum Tor (30.). Dies schien wie angestachelt, als Lok nach Pause ein wahres Feuerwerk abfackelte. Innerhalb von 13 Minuten mit vier Toren war alles vorentschieden. Zunächst Max Müller nach Einzelaktion (42.), dann Sebastian Hofmann im Nachschuss nach einem Freistoß von Justin Höhn (47.). Als Kjell Diem aus spitzem Winkel noch verzieht (49.), macht es Jacob Schumacher aus der gleichen Position besser (52.) und Max Müller legte noch nach (55.). Den Schlusspunkt setzte Max Hollbach zum 7:1 fünf Minuten vor Abpfiff.

Und das noch zum Abschluss des Samstag‘s. In einem Testspiel empfingen die Ü35 den SV Tonndorf. Mit drei überfallartigen Angriffen in der ersten zwanzig Minuten, als der um fast um zwei Jahrzehnte jüngere Angriff der Gäste gleich dreimal den Ball versenkte, musste Lok erstmals sehr tief durchatmen. Mit dem Kopfballtor von Steve Zink nach Eckball von Andreas Fuchs ging es die Halbzeit. Und dieser verwertete gleich danach ein Zuspiel von Jan Clausnitzer. Lok nun wie entfesselt, hatte auch mit einer Doppelchance von Daniel Schmeißer (60.) und einem Kopfball von Marcel Schröder (68.) die Chance zum Ausgleich. Dieser kam nach Eckball von Andreas Fuchs und Kopfball Daniel Schmeißer (72.). Und es sollte noch besser kommen, als Stephan Ruch einen Strafstoß nach Foul an Steve Zink zum 4:3 verwandeln konnte. Aus 0:3 ein 4:3…, auch nicht alle Tage!

Mit einer Premiere gleich für zwei Spieler der D2 des ESV kam es am Sonntag (15.3.). Gerade ihre Prüfung als Schiedsrichter abgelegt, leiteten sie je ihr erstes Punktspiel. Zum einen Henri Thater das Kreisoberligaspiel FC Rot-Weiß Erfurt U10 gegen SV Concordia Riethnordhausen (Endstand 3:0) und Adrian Wenzel das Kreisligaspiel, auch E-Junioren, TSV Kerspleben II gegen VfB Grün-Weiß Erfurt (6:4). Der ESV Lok wünscht beiden Jungs weiterhin viel Erfolg auch in dieser Art Form dem Fußball treu zu bleiben.

Sechs Punktspiele mussten außerdem an diesem Sonntag absolviert werden. Die Eintracht E1 zu Gast bei Lok’s E2, die gegen die in allen überlegenen am Ende eine bittere 1:13-Niederlage einstecken musste. Die eine, der ganz wenigen Chancen für die Lok, drückte Tim Höhn zum Ehrentreffer über die Linie.

Drei Spiele der Nachwuchskicker fanden auf fremden Boden statt. Begonnen mit dem Spiel der E3 bei Borntal E3, wo dieses ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft begann, die auch verdient mit 1:0 in Führung gingen. Nach dem Seitenwechsel dann genau anders herum und Lok war plötzlich überlegen. Folgerichtig auch die Führung für die Lok durch zwei Tore von Jamie Dünkel und Hannes Thater. Danach wurde das Spiel zusehends umkämpfter. Der große Jubel der Lok am Ende zeigte, wie groß Freude und Erleichterung über den Sieg waren.

Die weiteste Anreise für die D1 in Buttstädt, wo beide Mannschaften auf äußerst schwierigem Geläuf schwer ins Spiel fanden. Als Carlo Eylenstein nach einem Eckball die Führung besorgte und Lok danach weitere Chancen hatte, kam der Gastgeber nach Foulelfmeter schmeichelhaft zum Ausgleich. In Hälfte zwei ließ Lok noch zwei Treffer folgen (Louis Benkert und Ian Reibe), während Buttstädt nur einmal traf. Am Ende eines nicht immer ansehnlichen Spiels gingen die Lok-Jungs als verdienter Sieger vom Platz und konnten sich endlich über den ersten Liga-Sieg freuen.

In Großrudestedt waren die A-Junioren gefragt. An ihre beiden letzten Siege wollten sie anknüpfen. Bis kurz vor der Pause, als Großrudestedt zum zweiten Mal in Führung ging, war da auch noch Hoffnung. Die zerschlug sich dann schnell, als der Gastgeber erhöhte und Lok sich mit einer roten Karte dezimierte. Am Ende eine 2:4-Niederlage, wobei Mamadou Sylla für beide Lok-Tore sorgte.

Mit den Spielen beider Männer-Teams endete der Sonntag.

Auf heimischen Boden Lok‘s zweite gegen SV Concordia. Und diese machten eine furchtbare erste Halbzeit für die Lok. Mit langen Bällen, schnellen Spielern und individuellen Fehler gingen sie mit einem komfortablen 4:0 in die Pause. Die Aufholjagd brachte am Ende nichts mehr, als Concordia selber noch einmal traf, sogar noch Chancen liegen ließ. Ein 4:5 am Ende, als der Schlussspurt dann doch zu spät kam.

In Gebesee angereist, Lok’s 1.Männer.

Mit drei mehr als guten Chancen schon in der ersten Viertelstunde, verpasste Lok frühzeitig eine Vorentscheidung im Spiel. So Marcus Borris nach zwei Minuten, dann als er zweimal als Flankengeber für Nil Pesavento auflegte (7., 15.), doch jedes Mal ein ganz starker Torhüter zur Stelle war. Dieser konnte aber nach 31 Minuten nicht mehr einschreiten, als Laurin Bach (Neuzugang bei der Lok) nach Spurt und Pass von der Grundlinie Nil Pesavento bediente. Fünf Minuten vor der Pause gleiche Spielform. Diesmal Patrick Gräf-Pleschke auf Carlo Müller zum zweiten Tor. Nach einer sehr offensiven ersten Viertelstunde im zweiten Abschnitt der Gastgeber, hatte Lok die richtige Antwort. Laurin Bach im Doppelpass mit Nil Pesavento (63.) und der gerade eingewechselte Tim Bernecker nach schöner Kombination über Laurin Bach und Justin Schlöffel zum 0:4 (67.). Im Schlussgang noch zwei Strafstöße. Zunächst nach Foul an Lenard Regel verwandelt Tim Clausnitzer für Lok und nach einem an die Hand von Carlo Müller gesprungenen Ball, kam Gebesee auch noch zu seinem Tor.

Neu seit letzter Woche: ein neues Willkommensschild vor dem Sportplatz unserer Lok.

Text: Andreas Stuhr, Christian Thater (E3), Michael Steinke (D1), Heiko Holzhaus (2.Männer)

Fotos: Andreas Stuhr, Stefanie Wenzel (Schiri)

Lok’s Nachwuchs mit vier Punktspielen und vier Testspielen

 
Das erste März-WE mit Pflichtaufgaben für die Ü45 und 1.Männer   Lok’s Nachwuchs mit vier Punktspielen und vier Testspielen   Beim abendlichen Training in der letzten Woche, als der Vollmond mit voller Pracht am Himmel leuchtete, hätte man fast das Flutlicht auslassen können. Doch dann wirklich gebraucht, als die D3-Junioren zu ihrem Punktspiel gegen SG Salomonsborn 04 D2 am letzten Freitag (6.2.) aufliefen. Nach sieben erfolglosen Punktspielen traute man kaum, was man da zu sehen bekam. Es schien eine völlig andere Mannschaft zu sein, die mit viel Laufbereitschaft und auch erzwungenen gewonnenen Zweikämpfen bereit war alles für dieses Spiel zu geben. So waren die beiden Tore in Halbzeit eins von Henry Meinecke (8., 30.) mehr als verdient, die dann gleich Felix Koppo mit einem weiteren Doppelschlag ausbaute (34., 37.). Auch wenn Salomonsborn zum Anschlusstreffer kam (40.), Lok blieb weiter im Angriffsmodus. Roman Gneist nach Zuspiel von Henry Meinecke zum 5:1 (44.), traf der Gast nochmal (55.). Der überragende Henry Meinecke setzte den Schlusspunkt zum 6:2 (57.). Anzumerken die sehr gute Schirileistung von Jennifer Marie Richter.   Anschließend waren die Ü45-er des ESV und SV Fortuna Ermstedt im Flutlichtschein. In einer nicht gerade beschaulich ansehenden 1. Halbzeit, als Stephan Ruch (5.) und Tony Gretsch (21.) trotzdem trafen, ließ sich das Spiel in den zweiten 30 Minuten besser ansehen. Dabei war Eduard Gräfenhan zweimal Passgeber, zunächst auf Swen Obstfelder, dann auf Tony Gretsch, bevor er selber zum 5:0 traf. Als Ermstedt zum Ehrentreffer kam, traf Stephan Ruch im Doppelpass mit Swen Schaller zum 6:1-Endstand.   Mit dem nötigen Equipment am Freitag-Abend vom Verein für die zukünftige „Karriere“ als Schiedsrichter ausgestattet (wie auch für die anderen zwei neuen Adrian Wenzel und Henri Thater), durfte Colin Treff sein erstes Spiel am Samstag (7.3.) leiten. Mit etwas erhöhtem Puls, aber auch mit einem gewissen Selbstbewusstsein hatte er keine große Mühe mit dem Spiel der Kreisliga E-Jugend Gispersleben gegen Stotternheim (4:0 am Ende). Schnell umgezogen ging es nach Stotternheim, wo er dann bei seiner Lok C erst mal auf der Ersatzbank Platz nahm. Und diese begann zunächst sehr linkslastig, was sich nach zehn Minuten änderte und folgerichtig das erste Tor fiel. Johann Petrovics sieht den freistehenden Henk Mewes. Nach zwanzig Minuten dribbelt sich Hakan Turkmani durch die Abwehr und bedient Louis Plock zum 2:0. Dass das noch keine Vorentscheidung war, musste Lok bitter erfahren, denn nach einem Foulelfmeter und einem mehr als unglücklichen Eigentor von Luca Herber stellte Stotternheim wieder das Spiel „auf null“. Doch Lok kam mit viel Energie von der Halbzeitpredigt zurück und legten gleich wieder zwei Tore vor. Louis Plock nach Zuspiel von Hakan Turkmani, der dann im Strafraum zu Fall kam und Georg Brunkel den Strafstoß verwandelte. Mit einem schnellen Spielzug über die rechte Seite und genauen Zuspiel verkürzte die TSG nochmal, bevor Henk Mewes mit einem kunstvollen Heber aus 22 Meter kurz vor Abpfiff den 5:3-Sieg perfekt machte.   Im Heimspiel gegen die SG FC Weißensee 03, noch die A-Junioren des ESV Lok an diesem Samstag. Auch wenn sie lange brauchten aus ihren zahlreichen Möglichkeiten Kapital zu schlagen, war das 4:1 am Ende hoch verdient. Nach einer halben Stunde im Rückstand, egalisierte Jonas Nolte noch vor der Pause das 0:1 und legte gleich danach zwei Tore hinter her. Tor vier sieben Minuten vor Abpfiff von Naveen Engler, war es auch in dieser Höhe verdient. Anzumerken der starke Auftritt der vier eingesetzten B-Junioren, die wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hatten.   In Testvergleichen drei Nachwuchsteams. In Daberstedt die D2, die nach einem 1:1 zur Pause am Ende gegen SG Wachsenburg Haarhausen mit 1:5 verloren. Dazu ein 0:0 der E1 bei SV Rot-Weiß Wundersleben. In einem Ereignis- und Chancenarmen Spiel, blieb je einmal das Alu nur die erwähnenswertesten Szenen, aber für den Rückrundenstart nächste Woche nochmal ein guter Test. Und am Wustrower Weg Lok’s E3 zu Gast bei Eintracht E2. Mit vier Toren hatte Johann Glüher den größten Anteil an dem souveränen 7:2-Sieg, wobei noch weitere beste Chancen liegen blieben.   Der Sonntag (8.3.) begann sehr früh in Blankenhain (9.00 Uhr), als sich Lok’s E2 zu einem Testspiel beim FSV Grün-Weiß E2 aufmachte. Es schien wirklich zu früh gewesen sein, denn erst als Lok mit 0:7 im Rückstand war, wurden sie munter. In einem Endspurt ließen sie das 4:8 am Ende noch etwas besser aussehen. Allerdings mit einem bitteren Beigeschmack, als die Verantwortlichen des ESV Lok das Spielformular verglichen und fest stellte, dass Blankenhain auch Spieler eingesetzt hatte, die nicht mehr dem E-Bereich zugeordnet werden konnten, bzw. gar nicht aufgeführt waren. Gut, ein Testspiel, aber wohl  nicht im Sinne der Fairness der Kinder!   Zur Mittagstunde in der Grubenstraße auf dem Kunstrasen die D1 zu Gast beim FC Erfurt Nord U13. In dem letzten Hinrundenspiel  war es eine ausgeglichene Partie, wo beide Mannschaften ähnliche Spielanteile hatten. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Pause. Nach dem Wechsel kam Nord zum 1:0, doch die Lok nun immer spielbestimmender verpasste mehrfach den Ausgleich. Bis zur 48. Minute als Joshua Schlöffel mit einem trockenen Abschluss ins linke untere Eck der Gastgeber den Spielstand egalisierte. Es folgte zunehmende Unruhe von Seiten der Zuschauer, in deren Folge sich ein Nord-Spieler abseits der Blicke des Schiedsrichters zu einem Stoß gegen einen Lok-Spieler hinreißen ließ. Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, konnte Lok sich endlich über den ersten Punkt in dieser KOL-Saison freuen.   Abgesagt wurde kurzfristig am Freitag das Kreisklasse-Punktspiel der 2.Männer in Hochstedt gegen SC 1910 Vieselbach II wegen Unbespielbarkeit des Platzes.   Den Schlusspunkt am Sonntag setzten auf heimischem Gelände die 1.Männer im Spiel gegen die Sportfreunde Marbach. Das 900. Punktspiel des ESV Lok, auch zufällig das 200. für Mark Buschmann ließ alle Statistiken in den Schatten rücken. Drei schwer verletzte im Spiel ausgewechselt, zwei Tore der Gäste identisch gleich nach Einwurf und freistehenden Torschützen zum Kopfball (13., 49.), stand Trainer Marcus Borris fassungslos nach dem Spiel abseits ohne große Worte. Mit einer großen Chance schon in Minute sechs nach Eckball von Patrick Gräf-Pleschke und Kopfball von Jannic Tirschler, wo der Ball auf der Linie geklärt werden konnte, war es noch ein guter Auftakt. Als Nils Müller im Herauslaufen stark klären konnte, später als erster angeschlagen ausgewechselt werden musste, fiel im Anschluss der erste Treffer. Ohne Zweifel, die Bemühungen waren augenscheinlich, doch nachdem Nils Seipelt mit Verdacht auf Kreuzbandriss nach ungestümen Foul und auch noch Jannic Tirschler kurz vor der Pause schwer verletzt an der Hüfte vom Platz mussten, war es dann auch eine Kopfsache. Die wurde gleich mit dem zweiten Tor noch schwieriger. Doch sie rappelten sich wieder auf, hatten durch Tim Clausnitzer, der zweimal (54., 58.) am Torwart scheiterte auch zwei gute Möglichkeiten. So auch Rachidi Junior mit einem knapp verzogenen Schuss (78.) und Lenard Regel aus spitzen Winkel (84.). Marbach verwaltete und nahm, auch mit einer gewissen Robustheit (7 gelbe Karten), die Punkte mit.   Text: Andreas Stuhr und Michael Steinke (D1) Fotos: Andreas Stuhr (D3, Ü45, Colin Treff, C, E3, 1.Männer), Daniel Sprenger (D1)

Die Rückrunde der Saison nimmt Fahrt auf

Die Rückrunde der Saison nimmt Fahrt auf

Fünf Testspiele und acht Pflichtaufgaben mit dem Futsal-Hallentitel für Lok‘s E1

Mit einer Doppelveranstaltung der Senioren begann das letzte Wochenende am Freitag (27.2.) auf dem Kunstrasen in Daberstedt. Zunächst die Ü45 gegen die erste Mannschaft der Ü45 der SG An der Lache Erfurt. Durch ein Blitztor nach 35 Sekunden von Stephan Ruch, der sogar kurz darauf noch knapp verzog und dann den Pfosten traf, war das Spiel schnell eröffnet. Lache antwortete nur drei Minuten später mit einem mächtigen „Strahl“ zum Ausgleich. Bis zum Seitenwechsel und auch in Hälfte zwei mit einem Plus an guten Gelegenheiten für die Lok, machte aber Lache die Tore. Erst mit einem schnellen Spielzug (40.) und in der letzten Minute im Nachsetzen. Eine völlig unnötige Niederlage!

Anschließend das schon mehrfach verlegte Punktspiel vom 1.(!) Spieltag der Ü35 gegen den TSV Kerspleben. In einem sehr intensiven Spiel beider ging Lok nach einem Stechpass von Steve Ohrmann auf Marcus Borris nach 28 Minuten verdient in Führung. Als sie weitere gute Möglichkeiten liegen ließen, ging es in Hälfte zwei. Da dauerte es nur sieben Minuten, als Marcus Borris Schwager Alexander Höhn bestens bediente zum 2:0. Riesenchancen danach, bevor Tor drei fiel (67.), hatte Lok auch weiter gute Möglichkeiten. Dass es am Ende beim „zu Null“ blieb, war auch Tobias Hocke im Tor zu verdanken, der Kerspleben‘s Chancen mehrfach zu Nichte machte.

Zur Endrunde der Futsal-Verbandsliga-Meisterschaft der E-Junioren kam es am letzten Samstag (28.2.) in der Schul-Sporthalle am Sportplatz in Bad Sulza. Dabei auch Lok’s E1, die sich bei diesem Thüringer Pilotprojekt den Titel sicherte. Nach Spielen gegen FC Saalfeld 2:2 (Tore: Luisa Gröper und Elias Keßler), FC Rot-Weiß Erfurt 4:2 (ein Eigentor, Franz Brühl, Norwin Schneider und Hugo Eylenstein) und 2:1 gegen SV Pfiffelbach (Hugo Eylenstein und Friedrich Trommler) durften sie voller Stolz den Pokal in den Händen halten. Zweiter wurde der FC Saalfeld vor  dem FC Rot-Weiß Erfurt.

Im Übrigen der zweite Titel für unsere E1 nach der Stadtmeisterschaft und auch das Ende in der Halle, wo Lok bei über 50 (!) Turnieren sehr zahlreich vertreten war.

Erstes Punktspiel des Jahres für die C-Junioren des ESV. Gegen die Jungs von Blau-Weiß Büßleben, die zunächst im Spiel leichte Vorteile und Torabschlüsse verzeichneten. Doch als Louis Plock nach 23 Minuten mit seinem Lattentreffer ja fast schon für den Wachrüttler sorgte und im Gegenzug Ben Hannwald im Lok-Tor im herauslaufen glänzte, ging Lok in Führung. Glänzend vorbereitet von Hakan Turkmani schiebt Louis Plock den Ball über die Linie (26.). Und der Torschütze sollte nochmal in Hälfte eins der glücklichere sein, als er von der Mittellinie einen Freistoß vor das Tor bringt und ohne Zwischenberührung - nur der Innenpfosten - über die Linie trudelte. Mächtig viel Druck danach der Gäste, die aber im Abschluss nicht den besten Tag hatten, bis sie doch zum Anschlusstreffer kamen (57.). Mit der nächsten starken Vorbereitung von Hakan Turkmani, als er per Lupfer die gesamte Abwehr aushebelte und Louis Plock sein drittes Tor feierte (63.). Die Entscheidung setzte Georg Brunkel, der einen Eckball von Louis Plock direkt einlenkte. So war die Gästekorrektur zum 4:2 nicht mehr entscheidend für den positiven Ausgang für Lok’s C-Junioren.

Zwei Testspiele auch noch am Samstag.

Auch auf dem Kunstrasen in Daberstedt empfing die E2 die Buben des FC Union Erfurt E2. Durch zwei Tore von Elias Tunze, einem Eigentor und dem von Damon Kaufhold war Lok schon auf 4:0 enteilt, bevor Union auch zu seinem Tor kam. Den Schlusspunkt setzte Finn  Müller zum 5:1.

Auf dem Kunstrasen in Kölleda war der FSV III Gastgeber für die 2.Männer des ESV Lok. Zweimal ging der Hausherr in Führung, Lok glich jeweils aus. Zunächst in Halbzeit eins durch Marven Vitzthum und im zweiten Durchgang war es Tobias Roth.

Der Sonntag (1.3.) begann schon sehr früh in Gispersleben. Ab 8.30 Uhr musste dort Lok’s D3 ihr Punktspiel absolvieren. Eigentlich wollten die Spieler des ESV einen besseren Auftakt ins neue Jahr. Doch schon nach 14 Minuten waren alle Vornehmen dahin, als man auch durch schusslige Fehler mit 0:3 hinten lag. In einer besseren Phase, auch mit zwei guten Möglichkeiten durch Natalie Müller und Simrat Singh, konnte der Gastgeber nur noch mit einem Knaller ins obere Eck nachlegen. Jedoch in Halbzeit zwei nur noch ein Spiel auf ein Tor, das der Lok. Fast jeder Schuss wurde zum Treffer und Lok musste am Ende eine bittere 0:12-Niederlage einstecken.

In Daberstedt auch noch zwei Meisterschaftsspiele. Die E1 nach ihrem großen Erfolg vom Vortag zunächst gegen SV Empor Walschleben. Gegen einen sehr schnell umschaltenden Gegner, der auch noch in Führung ging, musste Lok noch eine „Schippe drauf legen“. Tat es auch sofort, glich durch Friedrich Trommler aus und Hugo Eylenstein brachte Lok in Führung. Mit einer ganz feinen Einzelleistung von Pius Schröder, als er gleich zwei Abwehrspieler regelrecht aushebelte und aus spitzen Winkel halbrechts den Ball ins obere lange Eck einschoss, war das Tor mehr als wichtig. Denn kein Aufstecken bei den Gästen, die immer wieder ihr schnelles Spiel vortrugen, blieb aber nur noch der Anschlusstreffer zum 3:2.

Anschließend die D1 gegen Blau-Weiß Büßleben. Eigentlich konnte es gar nicht besser beginnen. Mit einem Knaller von Ian Reibe nach nicht mal einer Minute zum ersten Tor des Spiels. Doch zu viele Fehler im eigenen Aufbauspiel verhalfen den Gästen immer wieder zu Torabschlüssen, die sie dann auch gleich dreimal erfolgreich abschlossen. Mit direktem Freistoß von Carlo Eylenstein von der Mittelinie zu 2:3 ging es in die zweite Halbzeit. Lok nun besser im Spiel, aber ohne Fortuna und schlechten Torabschlüssen. Dies machte Büßleben besser, traf noch zweimal aus zentraler Lage. Pech für Felix Koppo und Joshua Schlöffel die jeweils nur das Alu trafen.

Das vierte Punktspiel des Tages, das der A-Junioren. Beim Gastgeber Empor Erfurt in der Wartburgstraße war ein schnelles Tor durch Mamadou Sylla nach zwei Minuten auch sehr hilfreich für ein kontrollierten Spielaufbau. Dazu eine sehr sichere Abwehr, die fast nichts zuließ. Jedoch mussten sie lange auf ihr zweites Tor warten, was dann nach 73 Minuten Hassan Baraou erzielte und Mamadou Sylla vier Minuten später für den 3:0-Endstand sorgte.

Die letzte Pflichtaufgabe sollte für Lok‘s 1.Männer in Stotternheim stattfinden. Das Spiel ist wegen Unbespielbarkeit des Platzes in Stotternheim auf Ostermontag, den 6. April verlegt worden.

Zu drei Testspielen kam es auch noch am Sonntag.

So war die D2 in Gaberndorf bei der SV Blau-Weiß Niederzimmern D2 zu Gast. Beide Halbzeiten begannen für Lok verschlafen. Zu Beginn gleich zwei Gegentore, war es gleich nach der Pause der dritte Treffer, den Lok nur noch mit dem Ehrentreffer von Linus Zeiger kosmetisch veränderte.

Auf dem Kunstrasen Hammergrund in Ilmenau kam Lok’s B beim gastgebenden SV Germania zu einem 2:0-Erfolg. Ein ganz frühes (6.) und ganz spätes (77.) Tor von noch C-Spieler Hakan Turkmani rundete den frühlingshaften Ausflug nach Südthüringen ab. Nach der Pause mit einem Spieler wegen Verletzung weniger, Lok reiste nur mit elf Spielern an, konnten sie alle guten Versuche der Gastgeber erfolgreich verteidigen. Ein Test gegen eine starke Mannschaft, die mit drei A-Spielern aufgefüllt war, was im KFA Erfurt nicht statthaft ist.

Auf dem Kunstrasen in Sömmerda absolvierte Lok’s 2.Männer ihren letzten Test vor dem Rückrundenstart nächste Woche. Nach dem sie mit 2:1 in Führung lagen, verwalteten sie gut das Ergebnis und schraubten es noch auf ein 6:2 am Ende (Halbzeit 4:1) gegen die SG FSV Sömmerda III. Trainer Heiko Holzhaus war mehr mit dem Ergebnis zufrieden, als mit der Leistung: „Da ist noch viel Luft nach oben…“.

Und das noch am Rande: Lok hat in seinen Reihen drei neue Schiedsrichter. In einem Lehrgang bestanden Colin Treff (C-Junioren), Adrian Wenzel und Henri Thater (beide D) ihre Prüfungen und sind ab sofort einsatzbereit. Herzlichen Glückwunsch sagt der ESV Lok und viel Erfolg!

Text: Andreas Stuhr

Fotos: Andreas Stuhr und Marcel Schröder (Futsal der E1 in Bad Sulza)

Anhaltender Frost und Schnee stoppten weiter Spiele im Freien

Anhaltender Frost und Schnee stoppten weiter Spiele im Freien

Erfolgreiche Hallenturniere für den Nachwuchs

Die Vorbereitung auf die Rückrunde wird weiter von der Unbespielbarkeit der Fußballplätze mehr oder weniger „aufgehalten“.

Sie fielen wieder einige geplante Testpiele wie in Sondershausen, BSV Eintracht B - Lok B, sowie Eintracht Sondershausen - Lok 1.Männer, wie auch SV Empor Walschleben III - Lok 2.Männer – in der Grubenstraße angesetzt - und Lok A - JFC Nesse-Apfelstädt, aus.

Alternativ suchten die Kicker des ESV Lok immer wieder den Sportpark Apoldaer Straße für Trainingszwecke auf. Außerdem einen großen Dank an den SV Alach, der den B-Junioren des ESV Lok ihren schneebedeckten Hartplatz für eine Trainingseinheit zur Verfügung stellten.

So blieben wieder, für alle Zuschauer natürlich angenehmer, einige Hallenturniere, allerdings in der Fremde.

Dabei musste Lok’s E1 gleich zwei Turniere an einem Tag (Samstag 7.2.) bewältigen.

Zunächst in der Dreifelderhalle Waltershausen beim Turnier, hatte Trainer Ben Kästner eine Mannschaft zusammen gestellt. Mit einem 0:2 gegen den späteren souveränen Turniersieger SG Bremen/Rhön, folgte ein 2:0 gegen SpVgg Siebleben, dann ein 7:0 gegen SG Emleben. Nach einem 1:2 gegen FSV Wutha-Farnroda, 2:0 gegen FSV Waltershausen und 2:1 gegen Westring Gotha, wurden sie mit einem starken 2.Platz im Turnier belohnt. Außerdem ins Team des Turniers gewählt, Lok’s Hugo Eylenstein. Die 14 erzielten Tore teilten sich: Hugo Eylenstein (5), Domenik Bergner (3), John Sickel, Levi Schütz und Hannes Hoyme (je 2).

Die Sachen schnell gepackt ging es sofort weiter nach Apolda in die dortige Dreifelderhalle am Sportpark. Den Schwung aus Waltershausen mitgenommen zur Zwischenrunde der Futsal-Meisterschaft, diese ausgetragen in zwei Vierergruppen, starteten sie gleich mit dem nächsten Sieg. Mit 4:1 gegen den VfB Oberweimar, ging es dann gegen den FC Rot-Weiß Erfurt. Da mit 4:0 gewonnen, hatten sie noch den ZLSRG Wormstedt im letzten Spiel des langen Tages vor sich. Mit 3:1 ließen sie auch im abschließenden Spiel ihre pure Lust am Fußball an diesem Tag spüren. Die 11 Tore in Apolda teilten sich Franz Brühl, Elias Keßler (je 3), Hugo Eylenstein (2), Friedrich Trommler, Norwin Schneider und Pius Schröder (je 1).

In der Endrunde, geplant am 28. Februar ab 11.00 Uhr in Bad Sulza, spielen sie, wie der FC Rot-Weiß, der FC Saalfeld und SV Pfiffelbach um den Thüringen-Meister der Futsal-Liga der E-Junioren.

Nochmals in Waltershausen, wie einen Tag zuvor, war am Sonntag (8.2.) die nächste E-Mannschaft zu einem Turnier in Waltershausen. Diesmal mit der E3 des ESV Lok in zwei Vierergruppen, welche sie mit drei Siegen (2:0 SG Grün-weiß Stockhausen, 5:0 FSV Lautertal Bischofroda und 4:0 FSV Waltershausen) souverän beendete. In der Finalrunde, wo die vier besten Mannschaften aufeinander trafen, Punkte und Tore aus der Vorrunde mit genommen wurden, dort dem FC Rot-Weiß Erfurt U9 0:1 unterlagen, gegen TSV 1869 Sundhausen 2:1 gewannen, aber Sundhausen das bessere Torverhältnis am Ende hatte und Turniersieger wurden. Trotzdem ein ganz starker Auftritt mit einem 2.Platz konnten sie den Erfolg vom Vortag der E1 wiederholen.

Zum Abschluss des Sonntags noch der „Hornsberg-Cup“ in Großrudestedt. Mit sechs Nachwuchsturnieren angesetzt, waren am letzten Tag der dreitätigen Veranstaltung auch Lok’s D1 und D3 mit beteiligt. Im Spiel jeder gegen jeden, waren neben den beiden Lok-Teams Gastgeber SV 1916 Großrudestedt, SC Vieselbach und FSV Grün-Weiß Blankenhain zum Turnier angetreten. Mit vier Siegen (2:1 Vieselbach, 3:0 Blankenhain, 3:2 Großrudestedt und 5:1 gegen Lok D3) wurde Lok’s D1 Turniersieger. Etwas unglücklich, auch mit ihren Torabschlüssen belegte Lok’s D3 (0:2 Großrudestedt, 0:1 Vieselbach, 0:4 Blankenhain und 1:4 Lok D1) den letzten Rang. Neben dem Siegerpokal für die D1 konnte Milan Gösel auch noch den Pokal als bester Torschütze (5 Tore) für Lok entgegen nehmen.

Text und Fotos: Andreas Stuhr in Zusammenarbeit mit Ben Kästner und Marcel Schröder und Christian Thater

Am kommenden Wochenende je nachdem wie das Wetter mit spielt und ob der Kunstrasen wieder frei gegeben wird, geht es schon Freitagabend los mit dem Pokalhalbfinale der Ü45 gegen SG An der Lache. Außerdem geplant sind Testspiele in Daberstedt der E1 und der 2.Männer, sowie der A-Junioren in Gispersleben. Änderungen können noch innerhalb der Woche in Kraft treten.

Erfolgreiche Hallenturniere für den Nachwuchs

Erfolgreiche Hallenturniere für den Nachwuchs

Die Vorbereitung auf die Rückrunde wird weiter von der Unbespielbarkeit der Fußballplätze mehr oder weniger „aufgehalten“.

Sie fielen wieder einige geplante Testpiele wie in Sondershausen, BSV Eintracht B - Lok B, sowie Eintracht Sondershausen - Lok 1.Männer, wie auch SV Empor Walschleben III - Lok 2.Männer – in der Grubenstraße angesetzt - und Lok A - JFC Nesse-Apfelstädt, aus.

Alternativ suchten die Kicker des ESV Lok immer wieder den Sportpark Apoldaer Straße für Trainingszwecke auf. Außerdem einen großen Dank an den SV Alach, der den B-Junioren des ESV Lok ihren schneebedeckten Hartplatz für eine Trainingseinheit zur Verfügung stellten.

So blieben wieder, für alle Zuschauer natürlich angenehmer, einige Hallenturniere, allerdings in der Fremde.

Dabei musste Lok’s E1 gleich zwei Turniere an einem Tag (Samstag 7.2.) bewältigen.

Zunächst in der Dreifelderhalle Waltershausen beim Turnier, hatte Trainer Ben Kästner eine Mannschaft zusammen gestellt. Mit einem 0:2 gegen den späteren souveränen Turniersieger SG Bremen/Rhön, folgte ein 2:0 gegen SpVgg Siebleben, dann ein 7:0 gegen SG Emleben. Nach einem 1:2 gegen FSV Wutha-Farnroda, 2:0 gegen FSV Waltershausen und 2:1 gegen Westring Gotha, wurden sie mit einem starken 2.Platz im Turnier belohnt. Außerdem ins Team des Turniers gewählt, Lok’s Hugo Eylenstein. Die 14 erzielten Tore teilten sich: Hugo Eylenstein (5), Domenik Bergner (3), John Sickel, Levi Schütz und Hannes Hoyme (je 2).

Die Sachen schnell gepackt ging es sofort weiter nach Apolda in die dortige Dreifelderhalle am Sportpark. Den Schwung aus Waltershausen mitgenommen zur Zwischenrunde der Futsal-Meisterschaft, diese ausgetragen in zwei Vierergruppen, starteten sie gleich mit dem nächsten Sieg. Mit 4:1 gegen den VfB Oberweimar, ging es dann gegen den FC Rot-Weiß Erfurt. Da mit 4:0 gewonnen, hatten sie noch den ZLSRG Wormstedt im letzten Spiel des langen Tages vor sich. Mit 3:1 ließen sie auch im abschließenden Spiel ihre pure Lust am Fußball an diesem Tag spüren. Die 11 Tore in Apolda teilten sich Franz Brühl, Elias Keßler (je 3), Hugo Eylenstein (2), Friedrich Trommler, Norwin Schneider und Pius Schröder (je 1).

In der Endrunde, geplant am 28. Februar ab 11.00 Uhr in Bad Sulza, spielen sie, wie der FC Rot-Weiß, der FC Saalfeld und SV Pfiffelbach um den Thüringen-Meister der Futsal-Liga der E-Junioren.

Nochmals in Waltershausen, wie einen Tag zuvor, war am Sonntag (8.2.) die nächste E-Mannschaft zu einem Turnier in Waltershausen. Diesmal mit der E3 des ESV Lok in zwei Vierergruppen, welche sie mit drei Siegen (2:0 SG Grün-weiß Stockhausen, 5:0 FSV Lautertal Bischofroda und 4:0 FSV Waltershausen) souverän beendete. In der Finalrunde, wo die vier besten Mannschaften aufeinander trafen, Punkte und Tore aus der Vorrunde mit genommen wurden, dort dem FC Rot-Weiß Erfurt U9 0:1 unterlagen, gegen TSV 1869 Sundhausen 2:1 gewannen, aber Sundhausen das bessere Torverhältnis am Ende hatte und Turniersieger wurden. Trotzdem ein ganz starker Auftritt mit einem 2.Platz konnten sie den Erfolg vom Vortag der E1 wiederholen.

Zum Abschluss des Sonntags noch der „Hornsberg-Cup“ in Großrudestedt. Mit sechs Nachwuchsturnieren angesetzt, waren am letzten Tag der dreitätigen Veranstaltung auch Lok’s D1 und D3 mit beteiligt. Im Spiel jeder gegen jeden, waren neben den beiden Lok-Teams Gastgeber SV 1916 Großrudestedt, SC Vieselbach und FSV Grün-Weiß Blankenhain zum Turnier angetreten. Mit vier Siegen (2:1 Vieselbach, 3:0 Blankenhain, 3:2 Großrudestedt und 5:1 gegen Lok D3) wurde Lok’s D1 Turniersieger. Etwas unglücklich, auch mit ihren Torabschlüssen belegte Lok’s D3 (0:2 Großrudestedt, 0:1 Vieselbach, 0:4 Blankenhain und 1:4 Lok D1) den letzten Rang. Neben dem Siegerpokal für die D1 konnte Milan Gösel auch noch den Pokal als bester Torschütze (5 Tore) für Lok entgegen nehmen.

Text und Fotos: Andreas Stuhr in Zusammenarbeit mit Ben Kästner und Marcel Schröder und Christian Thater

Am kommenden Wochenende je nachdem wie das Wetter mit spielt und ob der Kunstrasen wieder frei gegeben wird, geht es schon Freitagabend los mit dem Pokalhalbfinale der Ü45 gegen SG An der Lache. Außerdem geplant sind Testspiele in Daberstedt der E1 und der 2.Männer, sowie der A-Junioren in Gispersleben. Änderungen können noch innerhalb der Woche in Kraft treten.

Zwei Punktspiele, sechs Testspiele und zwei Hallenturniere am letzten Wochenende

Zwei Punktspiele, sechs Testspiele und zwei Hallenturniere am letzten Wochenende

Mit dem Testspiel der E1 gegen den SSV Lobeda 77 E1 aus der Kreisoberliga Jena-Saale-Orla wurde der Samstag (21.2.) eröffnet. Mit einem frühen und späten Treffer kam Lok zu einem 2:0 gegen eine sehr gute Mannschaft. Bei Treffer eins mit feiner Vorarbeit von Hugo Eylenstein auf Ben Koch, war es Franz Brühl fünf Minuten vor Abpfiff der nach zwei Versuchen seiner Mitspieler dann im Nachschuss den Endstand herstellte.

Fast parallel das gedrehte Nachhol-Punktspiel der Ü45 gegen SG An der Lache II. Noch nicht richtig geordnet in Lok‘s Abwehr, nutzte Lache gleich zweimal (2. und 9.) den Ball im Tor unter zu bringen. Dann war es immer wieder Stephan Ruch, der sich ins Lampenlicht spielte und auch für den Ausgleich sorgte. Zunächst mit einem Schuss nach schneller Drehung an den Innenpfosten (17.), dann mit wuchtig aus 20 Meter (25.). Gleich nach der Pause ging Lache wieder in Führung (42.), diesmal mit einem sehenswerten direkten Schuss nach einem Eckball. Es sollte auch der letzte Treffer der Gäste gewesen sein, als Stephan Ruch per Flanke Stephan Doebereiner bediente und dieser per Kopfball einnickte. Nur eine Minute später (50.) nutzt Stephan Ruch eine Lücke zur ersten Führung im Spiel. Nach je einem Pfostentreffer in den letzten Minuten, war die letzte nach Flanke von Eduard Gräfenhan und mächtigen Kopfball von Swen Schaller die „Kirsche“ auf der Torte zum 5:3-Sieg.

Als der Kunstrasen regelrecht warm gespielt war, gab es gleich noch das Testspiel der C-Junioren gegen den FSV GW Blankenhain. Und dieser stellte sich als souveräner Spitzenreiter der Kreisoberliga Mittelthüringen (10 Spiele, 10 Siege) vor. Nach sechs Minuten in Führung, drehte Hakan Turkmani im Doppelpack das Spiel. Erst per Strafstoß, nach Foul an ihn, dann im Solo (9., 11.). Als die Gäste vor dem Seitenwechsel ausgleichen konnten (16.) und nach der Pause wieder in Führung gingen, folgte Hakan Turkmani’s dritter Streich. Von der Außenlinie aus über 30 Meter überlistet er Abwehr und Torwart (40.) zum 3:3. Doch dann wurde die Überlegenheit der teilweise überdominanten Körpergröße der Gäste immer stärker und fegte einen Angriff nach dem anderen vor. Viermal musste noch Ben Hannwald den Ball aus dem Tor holen, der aber auch einiges im Spiel verhindert hatte. Lok’s C mit fast ausschließlich dem jüngeren Jahrgang hielt lange mit, ging aber mit 3:7 etwas zu hoch vom Platz.

Einen langen Turniertag gab es auch noch am Samstag in der Nessetalhalle in Goldbach. Veranstalter SG Fortuna Remstädt bat zunächst die B-Junioren auf das Parkett, wo Lok’s Jungs mit am Start waren. Fünf Teams jeder gegen jeden je zweimal gegeneinander spielte Lok dabei: 3:1 und 1:0 gegen SG Fortuna Remstädt, 0:1 und 1:2 SG Wachsenburg Haarhausen, 1:1 und 1:0 JV OHRAnge United sowie 0:2 und 1:3 gegen FSV Waltershausen. Nach diesen Ergebnissen wurde Lok dritter, hinter Waltershausen und dem Turniersieger Haarhausen.

Gleich im Anschluss waren die A-Junioren angetreten. Hier auch mit fünf Teams im gleichen Modus spielte Lok: 2x 1:0 gegen SG Fortuna Remstädt,  3:2 und 0:0 FC An der Fahner Höhe, 1:0 und 2:1 gegen JFC Nesse Apfelstädt, sowie 0:0 und 1:2 gegen FSV Waltershausen. Und dieses 1:2 im letzten Spiel des Turniers sollte auch das entscheidende sein, wo dadurch Waltershausen das Turnier vor Lok gewann.

Nur eine Nacht dazwischen, waren auf dem Kunstrasen Am Nordpark wieder Lok’s A-Junioren gefragt. Dort (der Kunstrasen in Daberstedt war durch eine Trainingseinheit von der Stadt anders wellig vergeben) empfingen sie am letzten Sonntag (22.2.) den FSV Blau-Weiß Stadtilm zu einem freundschaftlichen Vergleich. Trainer Thorsten Schmeißer war nach dem Spiel über die hohe Niederlage (2:8) sehr verärgert und fand keine Worte dazu.

Auf dem heimischen Kunstrasen, wieder ab 11.30 Uhr „frei“, waren die D-Junioren aktiv. Im Test, auch hier der gleiche Verein als Gegner für die D1, der FSV Blau-Weiß Stadtilm (D2). Hier dominierte aber Lok, kam früh mit einem sehr gut heraus gespielten Treffer über Felix Koppo und Milan Gösel auf Ian Reibe in Führung. Hlib Rudenko erhöhte, bevor der Gast zu seinem Tor kam. Doch kurz vor der Pause sorgten Joshua Schlöffel und Ian Reibe zum 4:1 schon für eine Vorentscheidung. Mit einem lupenreinen Hattrick von Milan Gösel, davon das erste Tor per Hacke und dem Tor von Louis Benkert kurz vor Abpfiff zum 8:1, wartet nun das erste Punktspiel nächste Woche.

Parallel dazu spielten die D3 des ESV gegen den TSV 1914 Berlstedt D2. Auch wenn das Spiel zur Pause 0:2 stand, gleich danach der dritte Gegentreffer fiel, hatte Lok’s D3 bis dato auch ihre Möglichkeiten die sie dann erst nutzten. So nach einem Eckball von Natalie Müller befördert Ole Ohrmann den Ball über die Linie. Nun viel mutiger geworden, auch wenn jedes Mal der Gast wieder zurück schlug, wenn Lok traf. So Henry Meinecke mit viel Wucht und nochmal Natalie Müller zum 3:5-Endstand.

Höhepunkt des WE, das erste Punktspiel der Rückrunde des ESV Lok in der Kreisoberliga der Männer. Mächtig viel DNA hinterlegte SG An der Lache vor einer Woche, als sie im Nachholspiel Marbach auf dem Kunstrasen in Daberstedt mit 5:0 besiegte. Doch Lok fand in der ersten Halbzeit immer wieder eine Lücke diese zu zerstoßen. Schon nach drei Minuten, als Patrick Gräf-Pleschke knapp verzog, wie auch nach 26 Minuten. Eine Minute später traf er dann, als Lenard Regel ein Fehlabspiel der Gäste ihm auflegte. Der Ausgleich durch eine Einzelaktion brachte den Halbzeitstand (32.). Mehr Aktionen nach der Pause für die Gäste, die nach einem Einwurf (49.) und einer schnellen Kombination nach 66 Minuten mit 3:1 in Front lagen. Auch wenn die letzten zwanzig Minuten Lok nochmal einiges investierte, durch Jannic Tirschler zum Anschluss kam (84.), musste Carlo Müller in seinem 150. Punktspiel für die Lok den Heimauftakt mit seinem Team zur Rückserie der Saison so hinnehmen.

Ein langes Wochenende beendete die 2.Männer. Seit Freitag im Trainingslager im Waldhof Finsterbergen, wurden außer einer Auswertung der Hinrunde und Ausblick auf die zweite Halbserie, auch der Sportplatz in Waltershausen für einige Trainingseinheiten genutzt. Spielformen, Laserbiathlon, Intensität und auch lustigen Momenten folgte noch ein Testspiel

auf der Rückreise in Haarhausen. Im Vergleich mit der zweiten Mannschaft der SG Wachsenburg merkte man die Belastung der Vortage an. Mit 2:4 bei Abpfiff waren auch die deutlich mehr vorhandenen Chancen der Gastgeber ausschlaggebend.

Text: Andreas Stuhr

Fotos: Andreas Stuhr, Mathias Rahn (B), Thorsten Schmeißer (A), Heiko Holzhaus (2.Männer)

Auch am dritten Januar-Wochenende 2026 regiert der Hallenfußball weiter

Auch am dritten Januar-Wochenende 2026 regiert der Hallenfußball weiter

Lok’s E- und B-Junioren bei der Endrunde der Hallenmeisterschaft mit Titel und Vize

Bereits am Freitag (16.1.) wurde der Wintercup des FSV Sömmerda angepfiffen. Über zwei Wochenenden in den verschiedensten Altersklassen ausgetragen, waren als erstes die B-Junioren in der Unstruthalle. Mit dabei auch die des ESV Lok. In zwei Fünfergruppen war Lok in ihrer gegen den Kalbsriether SV, wie auch gegen den TSV Kerspleben mit je 1:0 gut in das Turnier gestartet. Gegen den VfB Oberweimar mit 0:2 und einem 4:0 gegen den FSV Sömmerda II waren sie zweiter in der Gruppe. Da kein Überkreuzvergleich der jeweils beiden Erstplatzierten der Gruppen ausgespielt wurde, blieb das Spiel um Platz drei. Dort gegen den FSV Sömmerda I mit 0:2, war es trotzdem ein guter vierter Platz im Turnier. Sieger wurde FC Einheit Bad Berka mit 2:0 im Endspiel gegen den VfB Oberweimar.

Beim 17. „Raftl-Baumbach-Gedächtnisturnier“ in der Gothaer Ernestiner Sporthalle, war auch Lok’s 1.Männer mit dabei. In zwei Fünfergruppen, die beide recht namhaft besetzt waren, spielte  Lok in ihrer gegen FC Erfurt Nord 0:0, FSV Preußen Bad Langensalza 0:2, SG Wacker Gotha/Ballstädt II 1:1 und VfB Wangenheim 1:0. Damit erreichten sie den 3.Platz in ihrer Gruppe und gewannen das Spiel um Platz fünf gegen TSV Sundhausen mit 4:3 im Austragen vom Neunmeter. Sieger wurde der FC Erfurt Nord im Endspiel gegen FSV Wacker Gotha 03.

Gleich vier Turniere folgten am Samstag (17.1.). So weilte die Ü35 in Arnstadt bei der Thüringer Hallenfußballmeisterschaft der Bahn 2026. In der Hubertus-Triebel-Sporthalle in der Käfernburger Straße spielten sieben Teams ihren Sieger aus. Und diesen recht souverän vom Team „Borg Warner“, welches alle Spiele gewann. Auch mit Abstand zum dritten wurde Lok guter zweiter. So entschied das Spiel gegen Borg Warner das Turnier, welches Lok mit 0:5 verloren hatte. Ansonsten mit einem 5:2 gegen „HATACHI 1“, 4:0 gegen „DB Infra Go“, jeweils 4:1 gegen ESV Lok Arnstadt und „HATACHI 2“, folgte noch eine 2:2 gegen „N3“. Neben dem zweiten Platz wurde Robin Kerst als bester Torwart des Turniers geehrt.

In der Erfurter Walter-Gropius-Halle stand die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft der E-Junioren an. Dabei traf Lok’s E1 auf fünf starke Teams. Im ersten gegen den FC RWE U10 0:0, dann dem FC Borntal 2:0, weiter gegen den FC Erfurt Nord 1:0, dem FC Weißensee 0:0 und mit dem letzten Spiel gegen den FSV Sömmerda II 2:0, sind sie neuer Hallenkreismeister. Vor zwei Jahren als F-Mannschaft diesen Titel geholt, war auch noch ein großer Teil der Mannschaft diesmal wieder beteiligt, wie auch Hugo Eylenstein. Er war es, der im entscheidenden letzten Spiel gegen den FSV Sömmerda II im Doppelpack alle jubeln ließ. Bis dahin war es eine sehr enge Angelegenheit, denn mit dem Tore schießen hatten sich alle an diesem Samstag-Vormittag schwer getan. So fielen in den 15 Spielen gerade mal 14 Tore, wobei Lok im Spiel gegen den FC Borntal Arthur Salbach verletzt am Kopf erst mal einen Arzt aufsuchen musste, aber zur Pokalübergabe wieder freudestrahlend zurück war. Aufgefallen Neuzugang Elias Keßler, der nicht nur technisch, auch mit zwei Toren in dem gleichen Spiel von sich aufmerksam machte. Ein Erfolg vor allem wegen der starken Abwehrleistung und einem Emilio Dafku im Tor der keinen Treffer, auch nicht in Vor- und Zwischenrunde zu ließ! Am Erfolg in der Finalrunde außerdem beteiligt: Pius Schröder, Norwin Schneider, Anton Bendixen, Franz Brühl, Domenik Bergner und Friedrich Trommler unter dem Trainergespann Ben Kästner und Nils Müller.

Waren gestern die B-Junioren schon zum Wintercup in Sömmerda, wurde nun das Turnier fortgesetzt mit den E- und D-Junioren. Im gleichen Modus vertrat die E3 den ESV Lok zunächst in ihrer Altersgruppe. Gegen FC Borntal Erfurt 1:1, SV Empor Erfurt 1:0, SG Gaberndorf 3:0 und SV Empor Buttstädt 0:0, waren sie zweiter in ihrer Gruppe. Im Spiel um Platz drei verloren sie gegen SV Blau-Weiß Büßleben mit 0:1. Gastgeber FSV Sömmerda mit einem 2:0 gegen FC Borntal wurde Sieger.

Anschließend war Lok‘s D2 angereist. Mit zwei torlosen Spielen zunächst gegen Eintracht Erfurt, dann gegen den FC Gebesee, verloren sie das Duell gegen den FC Saalfeld mit 0:4. Im letzten Spiel der Gruppenphase gewannen sie mit 2:1 gegen den FSV Sömmerda und spielten als dritter ihrer Gruppe um Platz 5 gegen den SV Schott Jena. Diesen sicherten sie sich nach Neun-Meter-Schießen (4:3), welches auch im Endspiel ausgetragen werden musste, wo der 1.FC Eichsfeld gegen FC Saalfeld mit 5:4 gewann. Als bester Torwart gewählt wurde Lok’s Fynn Buschmann, sonst in seiner Mannschaft nicht in dieser Position spielend, erwies er sich als starker Ersatz für seine D2.

Auch am Sonntag (18.1.) noch zwei Turniere mit Lok-Beteiligung.

In Wechmar auf dem Parkett unterwegs die D1. Sechs Teams im Spiel jeder gegen jeden, kamen die Kicker des ESV Lok am Ende des Turniers auf einen fünften Platz. Gleich im ersten Spiel gegen den späteren Turniersieger FSV Waltershausen mit 0:4, dann mit einem 2:0 gegen die SpVgg Siebleben, einem 2:2 gegen SG SV 1921 Marlishausen, lag man noch gut in der Spur. Doch mit zwei Niederlagen (SG Drei Gleichen 0:4 und SG SV Frisch Auf Emleben 0:1) rutschten sie noch auf den vorletzten Platz. Dafür aber mit einer Auszeichnung des besten Torhüters: Lok‘s Paul Mattheß, ging es zur Mittagsstunde wieder nach Hause.

Wo alles am Freitag begann, endete auch das Wochenende, mit den B-Junioren, diesmal bei der Hallenendrunde der Kreismeisterschaft in der Walter-Gropius-Halle. Mit einem 1:0 gegen den SV Empor Erfurt (Tor: Arthur Blumbach), 0:1 BW Hochstedt I, 1:1 Empor Walschleben (Sebastian Hofmann), 3:1 Großrudestedt (Sebastian Hofmann, Paul Haubert, Jacob Schumacher) und 1:0 SF Marbach (Richard Spangenberg), entschied am Ende das Torverhältnis über den Hallentitel. Ärgerlich, denn ausgerechnet gegen den SV Empor, die gegen Lok die einzige Niederlage einstecken musste, ging der Titel nach Hochheim. Mit beteiligt an der Vizemeisterschaft waren: Moritz Degner, Sebastian Hofmann, Justin Höhn, Paul Haubert, Jacob Schumacher, Arthur Blumbach, Richard Spangenberg, Ismail Uslu und Florian Panier.

Text. Andreas Stuhr in Zusammenarbeit mit: Marcel Schröder, Alex und Conny Höhn, Christian Thater, Marc Wenzel und Michael Steinke

Fotos Andreas Stuhr: B in Sömmerda, E- und B-Hallenmeisterschaft

Fotos: Susi Baldßun (1.Männer in Gotha), Alex Höhn und Steve Ohrmann (Ü35 in Arnstadt), Mark Wenzel (D2 in Sömmerda), Michael Steinke (D1 in Wechmar )