Pralles Wochenende auf dem Sportplatz in Daberstedt

Pralles Wochenende auf dem Sportplatz in Daberstedt mit spektakulären Nachmittag-Spielen am Sonntag Lok‘s D1 im Landespokal-Achtelfinale ausgeschieden In der Übersicht: Fr, 7.11. 19.00 Ü35 Lok – Fahner Höhe 4:1 Sa,8.11. 10.00 F-Kinderfestival bei Union 10.00 Lok E1 – Empor Erfurt E1 4:3 10.00 Lok E3 – FC Union E2 16:1 10.30 Lok D1 – SV 09 Arnstadt (LP) 2:5 12.00 FC Union D1 – Lok D3            19:0 14.30 Lok A – FSV Kölleda 0:2 So,  9.11. 10.00 F-Kinderfestival bei Lok 10.00 Büßleben E2 – Lok E2 3:0 10.00 Empor Erfurt D3 – Lok D2 9:1 11.00 Lok B – SF Marbach 5:1 14.00 Lok 2.Mä – Ingersleben 2.Mä  4:3 16.00 Lok 1.Mä – Vieselbach 1.Mä 5:4 Im Freitag-Abend-Spiel der 45. KW hatte Lok’s Ü35 mit dem 1:0 durch Martin Bernhardt nach Vorlage von Marcus Borris gegen Fahner Höhe vorgelegt (18.). Doch es dauerte bis in die zweite Spielhälfte, als mit dem 2:0 durch Marcus Borris (52./Zuspiel Patrick Hubert) ihr gutes Spiel mehr als belohnt wurde. Dies auch noch, als Daniel Schmeißer schnell reagierte und Jan Clausnitzer zum 3:0 bediente (57.). Auch wenn der Gast noch zu ihrem Tor kam, Lok blieb an diesem Abend bissiger und entschied das Spiel nach Foul an Daniel Schmeißer per Strafstoß von Marcel Schröder für sich zum 4:1 (87.). Bei Temperaturen nahe an dem Gefrierpunkt hatte einer wohl am Ende keine kalte Hände: Schiri Uwe Wehle. Nicht nur das Notieren von fünf Toren, auch wegen zehn (!) gelber Karten (sieben für Lok) und eine Gelb-Rote für den bereits ausgewechselten Stephan Ruch auf der Bank wegen Meckerns. Der Samstag (8. November) gleich mit vier Spielen als Gastgeber der Lok. Begonnen aber mit dem nächsten Kinderfestival für F-Junioren beim FC Union. Voller Begeisterung waren wieder beide Teams des ESV Lok bei der Sache. Auf dem Kunstrasen fast gleichzeitig die E-Junioren. Ein paar Minuten früher die E1 im Spiel gegen den SV Empor Erfurt. Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches und von beiden Seiten sehr  anspruchsvolles Spiel. Die schnelle Führung nach Pass von Friedrich Trommler auf Levi Schütz (4.), sollte eigentlich etwas Sicherheit geben. Aber die Gäste glichen aus (17.) und hatten wenig später sogar die Chance auf die Führung per Elfmeter. Doch Emilio Dafku hielt und so ging es in die Pause. Drei wilde Minuten gleich danach. Tor für Empor, Ausgleich durch Anton Bendixen und nach Eckball wieder Empor vorne (2:3). Mit wütenden Angriffen ging Lok in den Endspurt. Und sie belohnten sich. Erst nach Freistoß, veredelt Hugo Eylenstein das Spielgerät im Nachschuss in den Winkel (41.) und Ben Koch fast in der Schlussminute noch zum 4:3-Sieg. Parallel dazu Lok’s E3 im Spiel gegen die zweite Mannschaft des FC Union. Hier ein mehr als eindeutiger Sieg der Lok-Buben mit zwei Jungs die am 16:1-Erfolg maßgeblichen Anteil hatten: Konstantin Rodemann mit sechs und Jamie Dünkel mit fünf Toren. Begonnen mit einem Hattrick von Konstantin Rodemann schon nach 16 Minuten, legten Alexander Kreft, Charlie Zimmermann und Jamie Dünkel bis zum Halbzeitpfiff noch nach. In Hälfte zwei fast schon im Minutentakt die nächsten Tore, wobei Union auch zum Ehrentreffer kam. Eine mehr als überzeugende Leistung, wo die Jungs von Trainer Chrsitian Thater bis zum letzten Tor von Charlie Zimmermann per Strafstoß nie nach ließen. Im Achtelfinale des Thüringen Pokals der D-Junioren wollte die D1 nach zwei überraschenden Siegen auch die Gäste vom SV 09 Arnstadt bezwingen. Diese - eine Klasse höher in der Verbandsliga spielend - zeigten sich aber von Beginn an zielstrebig und konnten bereits in der ersten Hälfte drei Tore erzielen. Lok auch mit seinen Gelegenheiten, scheiterte zweimal im eins gegen eins am Torhüter. Nach dem Seitenwechsel das 0:4 von Arnstadt, hatte Lok nun nichts mehr zu verlieren. So versuchten sie es noch einmal mit viel Engagement und verkürzten durch Joshua Schlöffel und Carlo Eylenstein auf 2:4. Anschließend voll auf Offensive eingestellt, fingen sie sich den Konter der Gäste zum 2:5, der das Spiel entschied. Auf schwerem Grund dennoch ein insgesamt sehenswerter Auftritt beider Teams. Kämpferisch überzeugend, spielerisch mit guten Ansätzen, wenn auch für den verpassten Viertelfinaleinzug zu häufig nicht fehlerfrei genug, konnten die Lok-Jungs das Feld doch noch erhobenen Hauptes verlassen (Text: Trainer Michael Steinke). Während dieses Spiel gerade in der Endphase lag, zum Sorgenkind des ESV, der D3. Im schweren Auswärtsspiel bei der um Jahr älteren des FC Union kamen sie wieder mächtig „unter die Räder“. Waren es am Ende 19 (!) Gegentreffer, ist es umso bitterer, dass Lok’s Torwart Felix Rohrkrämer noch einiges an Chancen vereitelte und auch das Aluminium viermal Pate stand für Lok. Jetzt drei Wochen Pause bis zum letzten Punktspiel, wird es viel Arbeit geben für das Trainergespann Marco Treff und Christian Stuhr. Das letzte Spiel an diesem Samstag wieder in Daberstedt, wo die A-Junioren die des FSV 06 Kölleda empfingen. Vom Tempo her von der ersten bis zur letzten Minute ein sehr ansehnliches Spiel, doch die reifere Spielweise zeigte der Gast. Lok zunächst mit zwei Schussversuchen (Jonas Nolte, Julian Schimpke), musste Johannes Hemmecke im Tor gleich mehrmals sein ganzes Können aufbieten. Gemeinsam mit Leon Söllner mit gutem Stellungspiel, verhinderten sie des Öfteren einen Einschlag. Doch beim perfekt direkt geschossenen Freistoß nach 35 Minuten waren sie auch beide machtlos. Gleich nach der Pause mit zwei guten Möglichkeiten der Lok, blitzten immer wieder die schnellen Konter der Gäste auf, wie nach 52 Minuten zum 0:2. Auch danach mit klaren Chancen, die wiederum Johannes Hemmecke glänzend zu Nichte machte. Aller Ansturm in den letzten Minuten, auch mit drei Möglichkeiten, konnte Lok nicht mehr nutzen. Der Sonntag (9.11.) mit dem nächsten Kinderfestival für F-Junioren, diesmal der ESV Lok als Gastgeber, wurde es ein langer Tag im heimischen Oval. Drei Punktspiele bis in die Abendstunden sollten noch folgen. Doch zunächst auswärts unterwegs noch zwei Teams. So die E2 bei Büßleben E2. Bei der 0:3-Niederlage war der dreifache Torschütze der Gastgeber der Spieler der Begegnung. Es dauerte bis kurz vor der Pause als das erste Tor fiel, war aber da schon verdient. Im zweiten Spiel in der Fremde musste die D2 eine mehr als empfindliche Niederlage einstecken. Auf dem Sportplatz in Schmira ausgetragen, ging Lok bei Gastgeber SV Empor Erfurt III durch Julian Erdurucan früh in Führung, die aber nicht lange Bestand hatte. Schon zur Pause fast entschieden, verloren sie am Ende noch mit 1:9. Waren es an diesem Sonntag bislang zwei Niederlagen, wurde es in den drei Spielen auf dem Kunstrasen mehr als ein Spektakel. Angefangen mit dem Spitzenspiel der Play-In Staffel 1 der B-Junioren zwischen Lok und der SF Marbach (beide bis dato ohne Verlustpunkt), eröffnete der Gast mit einem Knaller aus über 20 Meter zum ersten Tor nach neun Minuten das Spiel. Beide Teams weiter auf der Suche nach dem nächsten Treffer, dauerte eine halbe Stunde. Der fiel dann auch, als nach einem Eckball von Justin Höhn Sebastian Hofmann am höchsten steigt und einköpfen konnte. Nur vier Minuten später, als der Torschütze gefoult wurde, verwandelt Arthur Blumbach den fälligen Strafstoß. Noch mehr Initiative nach dem Seitenwechsel der Lok. Zunächst mit vergebenen Möglichkeiten, auch für Marbach, als Jonas Merten im Nachschuss nach exakt einer Stunde Spielzeit zum 3:1 erhöhen konnte. Nur drei Minuten später die Vorentscheidung, als Richard Spangenberg den pfeilschnellen Sebastian Hofmann in Szene setzt, dieser vom Torwart noch mehr als behindert wurde, aber der Vorteil lief und der Ball auch ins Tor. Nochmal Sebastian Hofmann im Doppelpass mit Kjell Diem an den Pfosten, war es letzterer, der nach Flanke von Ismail Uslu in der letzten Minute zum 5:1 den Ball über die bugsierte. Hatte der Nachwuchs seine Pflicht erfüllt, mussten noch beide Männerteams an diesem Sonntag ihre erfüllen. Das letzte Punktspiel der Hinrunde für Lok‘s zweite Männer gegen Ingersleben, gestaltete sich eine Stunde lang als überlegen. Bis dato auch mit vergebenen Großchancen der Pass von Max Recke auf Erik Tonkel (32.), ein Eckball von Tommy Kuhs und Kopfball Serhat Ekinci (38.) und gleich nach der Pause nach Freistoß Kevin Groß und den Haarspitzen von Norris Höhn (48.), Lok mit 3:0 vorne lag. Mit einem Sprint über die linke Seite und knallharten Schuss unters Queralu verkürzten die Fortunen (54.). Vier Minuten später stellt Norris Höhn den alten Abstand wieder her, als er eine Kopfballvorlage von Erik Tonkel abschließt. Eigentlich entschieden, musste Lok nach drei ausgelassenen Chancen vom eingewechselten Justin Frank zusehen, wie Ingersleben zum letzten Ansturm blies. Und dies noch mit zwei Toren zum 4:3-Endstand, als Felix Meier im Tor sogar den Ausgleich mit zwei Paraden verhinderte. Spektakulär das letzte Spiel, dann schon unter Flutlicht und die Kälte einzog. Mit dem sehr jungen Team aus Vieselbach, hatte Lok in der ersten Hälfte immer wieder leichte Probleme. Sehr schnell vorgetragene Angriffe, so wie beim 0:1 als der Ball von der Grundlinie zurück gezogen wurde (23.) und einschlug. So war der Ausgleich per direkten Eckball von Tim Bernecker sehenswert (27.), aber nur eine kurze Unterbrechung für die wieselflinken Gäste. Mit einem Geschoss aus fast 30 Meter (37.) und nur eine Minute später per schnelles Umschaltspiel, führten sie nicht unverdient zur Pause mit 3:1. Und sie wollten auch danach noch mehr. Als sie bei zwei Glanzparaden an Lok’s Torwart Nils Müller scheiterten, kam die große Aufholjagd der Lok. Zunächst Fabrice Borris mit Sprint über links und perfekten geschlenzten Abschluss (57.), hatte wenig später Vincent Merkert Pech mit seinem Freistoß an den Pfosten (62.). Weiter gute Aktionen und dem Ausgleich, als Fabrice Borris den Ball auf Niels Seipelt durchsteckt (72.). Als letzterer dann in der 80. Minute im Strafraum zu Fall kam, Tim Clausnitzer den Elfmeter verwandelte, es sehr laut wurde an der angrenzenden Jenaer Straße, musste Lok noch die Nachspielzeit überwinden. Vieselbach nun weit aufgerückt, übersah den freistehenden Patrick Gräf-Pleschke an der Mittellinie, welcher den weit vor seinem Tor stehenden Keeper in der letzten Sekunde noch zum 5:3 überlupfte. Text und Fotos (Ü35, E1, E3, D1, D3, A, Kinderfestival bei Lok, B, 2. und 1.Männer): Andreas Stuhr

Kein Schönes Wochenende für den Nachwuchs

Die Saison ist im November angekommen

Lok’s Nachwuchs mit wenig Erfolg in der 44. KW

In der Übersicht:

Do, 30.10.

18.00 Ü45 Vieselbach – Lok 6:2

Sa,  1.11.

10.00 F-Kinderfestival bei Lok

10.00 Büßleben D2 – Lok D2 8:2

10.00 Walschleben E2 – Lok E3 4:2

13.00 Lok E2 – Hochstedt E 0:7

14.00 Buttstädt – Lok 1.Männer 1:1

So,  2.11.

  9.00 VfB GW D1 – Lok D1 7:1

  9.30 F-Kinderfestival in Hochstedt

11.00 Lok D3 – Lache D1 1:13

13.00 Lok A – Weißensee A  verlegt,

dafür (T) Lok A – SG Lobeda 77 6:3

16.00 2.Männer – Fortuna 10:2

Das verlängerte Wochenende (Reformationstag) begann schon am Donnerstag (30.10.) in Kerspleben mit dem Spiel für die Ü45. Der SC Vieselbach nicht nur als Gastgeber, auch als verlustpunktfreier souveräner Spitzenreiter, ging früh in Führung. Etwas Zweifel an diesem Tor hatten die verantwortlichen des ESV, als der diesmal im Tor stehende Stefan Theis die Hand auf dem Ball hatte. Doch hier sah man schon die „feinere Klinge“ des SC, der weiter viel Druck machte. Doch er tat sich schwer, konnte bis zur Pause kein weiteres Tor nachlegen. Das hatte fast Swen Schaller auf dem Fuß. Hier noch nicht der Ausgleich, was Swen Obstfelder gleich danach gelang. Mit einer scharf geschossenen Ecke, wo irgend ein Fuß am Ball war, gab der Schiedsrichter ihm den Treffer. Doch nur wenige Minuten später wieder die Führung der Gastgeber, die nun gleich nachlegten zum 3:1. Als Swen Schaller nochmals verkürzen konnte, kam die große Routine der erfahrenen Eddi (Hörcher) und Freddi (Vogler). Er selbst mit noch zwei Toren, hieß es bei Abpfiff 6:2.

Mit dem Kinderfestival für F-Junioren begann der 1. November auf dem Lok-Platz. Mit viel Spaß und besten Randbedingungen für das Wohl der mit Angereisten, wurde es wieder ein erfolgreicher Vormittag.

Zur gleichen Zeit unterwegs zwei Nachwuchsteams zu Punktspielen.

So die D2 des ESV bei der D2 in Büßleben. Bis zum 2:2 per Strafstoß von Fynn Buschmann, vorher hatte Julian Erdurucan zur Führung getroffen und Büßleben das Spiel gedreht, kam die Ernüchterung von der Pause. Gleich zweimal noch zum 4:2, kassierten sie noch mal vier Tore in der zweiten Halbzeit zum bitteren 2:8 aus Lok-Sicht.

Außerdem Lok’s E3 bei der E2 von Empor Walschleben. Ein Strafstoß schon recht früh und einem weiteren Tor. Dazu ein Pfostenschuss und dem dritten Treffer schon nach einer Viertelstunde, war es schon ein mächtiges Pfund, was die sehr schwungvollen und mit viel Wucht vorgetragenen Angriffe der Gastgeber vorlegten. Erst nach einem Freistoß von Konstantin Rodemann, als Carl Schmeißer den Ball im zweiten Versuch über die Linie schob, kam Lok besser ins Spiel. Trotzdem hatte Trainer Christian Thater einiges in der Pause seinen Jungs zu erzählen und sie konnten auch die zweite Halbzeit wesentlich besser gestalten. Ein Flatterball zum 4:1, der haltbar schien, ließ sie aber nicht von ihrer Flucht nach vorne abhalten. Belohnt nach einem Freistoß von Jamie Dünkel, als Konstantin Rodemann im Nachschuss zur Stelle war, konnten sie aber die ersten Minuten des Spiels nicht mehr reparieren.

Im einzigen Heimspiel an diesem Tag empfing Lok’s E2 Blau-Weiß Hochstedt. Nur zu Beginn und kurz nach der Pause hatte Lok einige gute Szenen. Ansonsten bestimmte der Gast eindeutig das Geschehen. Dass es am Ende nur bei sieben Gegentoren blieb, hatten sie ihrem Torwart Tim Keil zu verdanken.

Den Samstag beendete die 1.Männer mit ihrem Gastspiel in Buttstädt.

Wäre da nicht die achte Spielminute, wo Lok nur einmal unaufmerksam war, war sogar viel mehr möglich gewesen, als ein Punkt. Schon davor mit je einer Chance auf jeder Seite und gleich danach, schickte Fabrice Borris über rechts Rachidi den Ball in den Lauf, der unwiderstehlich nur sechs Minuten später ausgleichen konnte. Wie die Lok dann reagierte, war schon mehr als beeindruckend. Intensives und leidenschaftliches Spiel, keinen Zweikampf entflohen, erarbeiteten sie sich durch Jannic Tirschler (24.) und Fabrice Borris (26.) die nächsten Hochkaräter. Nur zweimal musste Lok noch mächtig durchatmen, als Buttstädt mit zwei Kopfbällen gefährlich vor dem Tor ihre Chancen vergab. Auch nach der Pause kein Stillstand, jedoch die meisten Angriffe wurden auf beiden Seiten schon meist im Mittelfeld geklärt. Als nach einer Stunde nochmals der Gastgeber mit zwei gefährlichen Schüssen aufwartete (65., 67.), konnte sich Lok auf seinen Torhüter Julian Niedlich und die überragenden Mark Buschmann und Carlo Müller in der Abwehr mehr als verlassen. Mit einem knallharten Freistoß aus spitzem Winkel von Tim Bernecker forderte er den Schlussmann in der letzten regulären Spielminute nochmals, wo Lok in der sieben minütigen Nachspielzeit noch einen Freistoß und einen Eckball zum verdienten Punktgewinn überstehen mussten.

Der Sonntag (2. November) wurde auf dem Johannesplatz mit dem Spiel der D1 bei Grün-Weiß D1 eröffnet. Wie ein roter Faden zieht sich die Abschlussschwäche durch die Saison. Nach schnellen drei Gegentoren, kam Lok besser ins Spiel, hatte auch durch Joshua Schlöffel, erst ans Alu, dann verpasst er den Ball gleich zweimal knapp und scheitert dann an einer starken Aktion am Torwart, beste Chancen. Wieder mit dem Auftakt in Hälfte zwei mit zwei Gegentoren, erarbeiteten sie sich mehr als eine Hand voll Möglichkeiten, wovon nur Ian Reibe eine nutzen konnte. So nutzte der Gastgeber im Schlussspurt nochmal ihre schnellen Konter und gewannen mit 7:1.

Zum zweiten Kinderfestival für F-Junioren, diesmal in Hochstedt, waren auch wieder zwei Lok-Teams am Start. Waren es gestern die F3 und F4, waren hier Lok‘s F1 und F2 mit dabei.

Gleich drei Spiele in Folge dann auf dem Sportplatz in Erfurt-Daberstedt. Den Anfang machte die D3 des ESV gegen die D von der SG An der Lache. Nach unglücklichem Handspiel schon früh im Rückstand per Strafstoß, kam Lache auch mit viel Laufarbeit immer wieder gefährlich vors Tor. Dass es am Ende bei 13 Gegentoren blieb, hatte Lok mit sechs Alu-Treffern für die Gäste auch noch einen Gehilfen (Pfosten) auf ihrer Seite. Das schönste Tor jedoch erzielte Lok, als Luca Kurth von der Mittellinie mit feinem Schuss zu mindestens den Ehrentreffer markieren konnte.

War es dahin ein rabenschwarzes Wochenende für den Nachwuchs in den Pflichtspielen, wurde es im Anschluss beim Testspiel der A-Junioren gegen SG Lobeda 77 viel freundlicher.

Eigentlich angesetzt das Punktspiel gegen Weißensee, die aber gebeten hatten wegen zu vieler kranke Spieler es zu verschieben. So war der Gast aus der Kreisoberliga Jena-Saale-Orla ein willkommener Testgegner. Mit viel Schwung auf beiden Seiten über die gesamte Spielzeit, ging Lok früh in Führung nach einem Eckball von Erik Hesche und der Kopfballverlängerung von Daniel Pfeil (8.). Der Ausgleich mit starker Ballmitnahme und Vollendung aus spitzem Winkel (15.), dauerte es bis kurz vor der Pause mit den nächsten Toren. Erst nach Freistoß für die Gäste (38.), dann Robbie Worsch mit energischen Solo (40.), donnert Daniel Pfeil aus 25 Meter den Ball zur 3:2-Pausenführung in die Maschen. Mit sehr viel Ballkontakten der Lok wurde es eine starke zweite Halbzeit. Auch gleich mit dem nächsten Tor und danach mit einigen guten Möglichkeiten, nutzte es erst wieder Julien Panier gleich zweimal (66., 77.), bevor Lobeda per Foulstrafstoß noch zum 6:3 kam.

Der Abschluss des Wochenendes, das Kreisklassespiel der Männer zwischen Lok’s 2.Mannschaft und der Fortuna. Eigentlich in Ermstedt, aber die Fortuna wollte wegen der schlechten Platzverhältnisse das Spiel drehen und Lok stimmte zu.

War er bis zu diesem Spiel in dieser Saison mit sich mehr als unzufrieden, ließ er diesmal alles heraus: Kevin Groß. Der Torschützenbeste 2024/25 holte alles nach, was er bislang versäumte. Zwei Vorlagen und fünf Tore steuerte beim 10:2-Sieg bei. Doch begann das Spiel erst mal mit einer Rettungsaktion von Johannes Haring auf der Linie (13.), bevor das Torspektakel begann. Tommy Kuhs über links auf Norris Höhn zum ersten (17.), war es dann Kevin Groß nach Einwurf Philipp Eckstein und Kopfballverlängerung Marcel Reinhardt zum zweiten Tor (30.). Beim dritten Treffer als Vorbereiter für Philipp Eckstein (37.), war Kevin Groß wieder selber zur Stelle nach Flanke von Lukas Düker (45.). Auch nach der Pause kein verschnaufen. Kanan Rahimov profitert vom Zuspiel von Kevin Groß (49.), der dann mit einem Hattrick sich die Krone aufsetzte (58., 59., 67.). Etwas Schlendrian nach dem 9:0 von Pedro Lapa (69.), wo sich nun auch Felix Meier im Tor zweimal strecken musste, aber auch zwei Tore kassierte (74., 78.). Den Schlusspunkt setzte nochmal Pedro Lapa nach Vorarbeit von Maximilian May (83.), zum zweistelligen Endstand.

Text und Fotos (Ü45, E3, 1.Männer, D1, D3, A, 2.Männer) : Andreas Stuhr

Nicht viele Spiele bei der Lok

Keine Spielausfälle, weiter Ferien, nur zwei Spiele   Wie schon am letzten Wochenende nur Schmalkost wegen der Herbstferien, waren die ausgetragenen Nachholer.   Am Freitag-Abend (10.10.) auf dem Kunstrasen in Daberstedt waren die Ü45’er gegen den VfB Grün-Weiß in Aktion. Dabei entwickelte sich eine sehr abwechslungsreiche erste Halbzeit. Zunächst mit mehr Ballkontakten für die Gäste, dabei auch mit ersten Möglichkeiten, wie auch für Lok, ging Grün-Weiß doch in Führung. Nach einer Viertelstunde übernahm Lok mehr das Kommando. Etwas glücklich vielleicht der Ausgleich, als Stephan Ruch einen Eckball scharf vors Tor setzt und der Ball ins Tor gelenkt wurde, war der nächste Treffer wie aus dem Lehrbuch. Wieder nach Eckball von Stephan Ruch, köpft Swen Obstfelder aus 13 Meter mit viel Wucht das Leder genau in den Winkel. Nun kamen wieder die Grün-Weißen in Fahrt. Nach einer nicht schnell geklärten Ecke saß der Schuss zum 2:2. Mit einer Chance für Swen Schaller, der den Ball übers Tor jagte kam der Halbzeitpfiff. Ausgeglichen, nicht mehr mit der Anzahl der Torabschlüsse, auch mit einigen Wechseln auf beiden Seiten und weiteren zwei Toren, blieb es beim Remis. Zunächst per direkten Freistoß, wo Lok’s starker Torwart Siegfried Kerst nochmal überwunden wurde und Stephan Doebereiner zum 3:3.   Mit drei Nachholspielen in der Kreisoberliga wurde die Tabelle erstmals wieder gerade gerückt. Dabei auch das Spiel von Lok’s 1.Männer am Zoopark bei der SG An der Lache. Wegen verletzten und der Urlaubszeit fehlten Lok wichtige Spieler. Dennoch übernahmen sie zu Beginn das Zepter des Geschehens, wobei da schon der Mangel über das gesamte Spiel zu sehen war, es fehlte der genaue finale Pass. Lache wartete, startete immer wieder mit Nadelstichen, wie auch in Minute 20, als sie über fünf genaue Stationen den Abschluss fanden. So vergaben sie weitere gute Möglichkeiten bis in die Nachspielzeit der ersten Hälfte. Lok’s Kapitän Carlo Müller hatte bis dahin Laches Torgarantie Justin Schaper bestens in Griff, musste ihn dann aber ziehen lassen, konnte ihn nur noch mit einer kurzen Handbewegung aufhalten und sah dafür sehr hart, aber regelkonform Rot und der Strafstoß zum 2:0 folgte. In Unterzahl war die entstandene Lücke immer wieder merkbar. Wie beim dritten Tor, als ein Schuss von Moritz Lange auf der Linie geklärt wurde und im schnellen Gegenzug ein großes Loch in der Abwehr war (63.). Mit dem Kopfballtor zum 4:0 in der 72. Minute, wurde es die höchste Niederlage der Saison.   Text und Fotos: Andreas Stuhr   Am nächsten Wochenende ist die 3. Runde im Kreispokal der Männer. Für Lok’s erste geht es dabei am Samstag (18.10.) nach Schmira, Anstoß 12.15 Uhr und am Sonntag (19.10.) hat die 2.Männer Heimvorteil auf dem Kunstrasen gegen die 2.Mannschaft des SV Blau-Weiß Büßleben um 15.00 Uhr. Der ESV Lok wünscht sich rege Unterstützung bei beiden Spielen

Die Männer im Gleichschritt in die nächste Pokalrunde

Doppelter Pokalerfolg bei den Männern   E-Turnier mit ersten Platz für Lok   In der dritten Runde des Kreispokals musste Lok mit der ersten Mannschaft am letzten Samstag (18.10.) nach Schmira. Als Fabrice Borris nach Alleingang im Nachschuss in der  vierten Minute traf, Lok bis dahin schon drei Chancen vergeben hatte, war die Dominanz der Lok beim derzeitigen Tabellenführer der 2.Kreisklasse klar sichtbar. Doch der SV ergab sich nicht, startete selber Aktionen nach vorne, blieb aber im Abschluss noch ungefährlich. Das zweite Tor zehn Minuten später nach einem weiten Abschlag von Nils Müller auf Marven Vitzthum (14.), folgten  weiter vergebene Gelegenheiten und Großchancen. Diese aufzulisten wäre zu umfangreich. Mit einem Zuspiel von Martin Bernhardt auf Patrick Gräf-Pleschke dafür umso schöner, als der Ball aus 25 Meter im Tor einschlug (36.). Ein sehr guter Torwart der Gastgeber verhinderte gleich nach dem Wechsel dreimal stark und durfte sich auch über den Treffer seiner Mitspieler freuen (52.). Nach gut einer Stunde legte Lok nochmal mit Tempo nach. Marven Vitzthum mit etwas Slapstick nach Zuspiel von Moritz Lange zum 1:4 (63.), war es dann der Vorlagengeber selber, der einen Doppelpass mit Jannic Tirschler verwertet (67.). Den Schlusspunkt setzte Julian Niedlich, eigentlich sonst im Tor der Lok, per Hacke nach flachem Anspiel von Marcus Borris. Ein faires Spiel im Bruderduell Julian gegen Justin Schlöffel, was am Ende klar entschieden wurde. Statistik zum Spiel: Lok: N. Müller, Buschmann (51. T. Clausnitzer), Schlöffel, Regel, Bernhardt (51. Tirschler), Lange (67. May), Merkert, Kirsche, F. Borris (51. M. Borris), Gräf-Pleschke, Vitzthum (67. Niedlich). Tore: 0:1 F. Borris (3.), 0:2 Vitzthum (14.), 0:3 Gräf-Pleschke (36.), 1:3 Kolbe (52.), 1:4 Vitzthum (63.), 1:5 Lange (67.), 1:6 Niedlich (78.).   Zum „Herbst-Turnier“ für E-Junioren kam es einen Tag später auf dem Kunstrasen in Daberstedt.  Alle drei Teams des ESV Lok und der Mannschaft des FC Weißensee spielten jeweils zweimal gegeneinander a 20 Minuten. Am Ende mit 6 Siegen in 6 Spielen, war Lok‘s E1 der klare Gewinner. Auf den 2.Platz wegen dem besseren Torverhältnis kam der Gast aus Weißensee vor Lok’s E3. Auch die E2 konnte Erfahrungen sammeln, erhielt wie alle anderen am Ende einen Erinnerungspokal für einen gelungenen Vormittag.   Nach dem fast dreistündigem Turnier, war der Kunstrasen frei für die die zweite Männer-Mannschaft des ESV. Gegen die ebenfalls zweite von Blau-Weiß Büßleben aus der Kreisliga wollten sie auch im Pokal die nächste Runde erreichen. Mit gehörig viel Druck schon in der Frühphase des Spiels, hatten die Gäste das Zepter des Geschehens übernommen. Gedanklich schneller und mit mehr Laufaufwand gingen sie nicht unverdient nach 27 Minuten in Führung und damit in die Pause. Lok hatte sich mehr vorgenommen und kam gleich danach zum Ausgleich. Nach Freistoß von der linken Seite flipperte der Ball gleich mehrfach im Strafraum durch viele Beine, bis Kevin Groß der Ball genau vor die Füße sprang. Doch der Schwung wurde ausgebremst nach einer unglücklichen Aktion nach neun Minuten. Büßlebens Torwart rammt regelrecht seinen Verteidiger Ben Kästner (er wechselte im Sommer von der Lok nach Büßleben) und dieser liegen blieb. 25 Minuten Unterbrechung, bevor der Krankenwagen den Verletzten zur Untersuchung brachte, sollte es nun erst richtig los gehen. Die erste Aktion ein Geschoss von Kevin Groß, den der Torwart zur Ecke lenkte, ging Büßleben mit einem Schuss aus 20 Meter wieder in Führung. Ausgeglichen ohne große Möglichkeiten für beide Seiten bis in die Schlussminuten. Als Serhat Ekinci in den Strafraum eindringt, selber den Abschluss sucht, per Foul nicht dazu kam, gab es Elfmeter. Tim Clausnitzer, bis dahin der Turm in der Abwehr übernahm und traf zum Ausgleich. Dass es dabei blieb, war auch ein Verdienst von Felix Meier im Tor, der mit einer Glanzparade in der letzten Minute sein Team in die Verlängerung brachte. Büßleben wollte die schnelle Entscheidung. Hatte auch drei Möglichkeiten, doch es mussten noch mal die Seiten zu den letzten 15 Minuten gewechselt werden. Und da hatte Trainer Heiko Holzhaus den letzten Trumpf. Er beorderte Tim Clausnitzer weiter nach vorne, der sich dafür zweimal mehr als clever bedankte. Zunächst nach Flanke von Johannes Haring und nach einem Pass von Norris Höhn zeigte er seine Qualitäten in Ball abschirmen und Vollendung. 4:2 am Ende und der Frage wie geht es Ben Kästner, der aber zurück aus dem Krankenhaus war und mit starker Rippenprellung sogar schon wieder lachen konnte. Statistik zum Spiel: Lok: Meier, Scholz (46. N. Höhn), T. Clausnitzer, Ekinci, Kuhs, Eckstein (79. Tirschler), Groß (103. Reinhardt), Haring, Rahimov (117. Lapa Simao), Künne, Recke. Tore: 0:1 Volkmer (27.), 1:1 Groß (48.), 1:2 Daniel (62.), 2:2, 3:2, 4:2 T. Clausnitzer (88./FSS, 109., 112.).   Text und Fotos: Andreas Stuhr

Das Wochenende bei der Lok

Pokalspiele für den Nachwuchs nach den Herbstferien

Beide Männerteams als Doppelveranstaltung am Sonntag

In der Übersicht das Wochenende der 43. KW:

Fr, 24.10.

19.00 Ü35 Lok – Kerspleben                   verlegt

19.00 Ü45 Eintracht – Lok (P)                      1:2

Sa,25.10.

10.00 Kinderfestival mit Lok F3 und F4 bei Nord

11.00 Lok D2 – Salomonsborn D2 (T)          2:4

11.00 SF Marbach A – Lok A (P)            2:1n.V.

12.30 BW Hochstedt B2 – Lok B (P)                        0:4

So,26.10.

10.00 Kinderfestival mit Lok F1 und F2 in Alach

10.00 BW Hochstedt E1 – Lok E1 (P)          0:3

12.00 2.Männer – TSV M. Gispersleben III  2:0

15.00 1.Männer – SV Witterda                      1:3

Das Nachholspiel vom 1.Spieltag der Ü35 am Freitag-Abend (24.10.) gegen den TSV Kerspleben wurde kurzfristig wegen fehlender Spieler beim TSV verlegt.

Nach einem Freilos in der ersten Runde war es bereits das Viertelfinale für die Ü45 im Kreispokal, wo sie auch am Freitag-Abend, bei der Eintracht antreten mussten.

Gleich mit dem ersten Schuss nach nicht mal einer Minute durch Stephan Ruch ans Alu-Kreuz, war die „Marschrichtung“ früh vorgegeben. Schon in dieser Phase des Spiels eine Möglichkeit nach der anderen. Doch zu ungenaue Abschlüsse und viel zu wenig Kombinationen bis zum nächsten Pfostenschuss von Eduard Gräfenhan nach 18 Minuten, folgte die Strafe. Nach Freistoß von der rechten Seite fällt der Ball dem Eintracht-Torschützen Jakub Perz regelrecht vor die Füße zum überraschenden 1:0. Lok weiter auf der Suche zum Erfolg zu kommen scheiterten. Noch krasser die zweiten 30 Minuten. Im Minutentakt ein Schussversuch nach dem nächsten. Entweder war immer wieder ein Bein der Eintracht-Abwehr im Weg oder der Torwart hatte seine Hände dran. Nach dem elften (!) Versuch - nur in Hälfte zwei - und schon zehn Minuten vor Abpfiff endlich der Ausgleich. Nach Eckball Marcel Schröder findet Swen Schaller die Lücke zum 1:1. Bei nur acht Grad erlöste Stephan Ruch nach Zuspiel von Swen Schaller nicht nur die frierenden Zuschauer, auch seine Mitspieler zwei Minuten vor dem Abpfiff, der drohenden Verlängerung.

Im Halbfinale Anfang Dezember haben sie SG An der Lache zu Gast.

Der Samstag (25.10.) begann mit dem Kinderfestival für F-Junioren bei Nord. Dabei auch die F3 und F4 des ESV Lok. Acht Teams lieferten sich wieder einen unterhaltsamen Vormittag, auch mit guter Versorgung aller Teams und für die zahlreichen Familienmitgliedern, die ihre Kids anfeuerten.

In einem Testspiel empfing Lok’s D2 ebenfalls die zweite von Salomonsborn. Zur Pause 1:1 (Torschütze: Adrian Scholz mit dem Ausgleich), wurden die Gäste nun immer stärker. Verdienten sich auch durch mehr Spielanteile die Tore bis zum 1:4, bevor Joko Kaufhold kurz vor Abpfiff nochmal verkürzen konnte.

Bereits schon das Pokalhalbfinale bei den Spielen der A- und B-Junioren, musste Lok‘s A nach Marbach.

Zwei unglückliche Eigentore auf jeder Seite nach 90 Minuten ging es beim Stand von 1:1  in die Verlängerung. Diese wurde mit einem Elfmeter zu Gunsten der Gastgeber entschieden. Eine vermeidbare Niederlage, vor allem wegen der schlechten Torverwertung. Bitter, so musste man sich nun auf die B-Junioren verlassen, die auch den Sprung ins Finale vor sich hatte.

Diese in Vieselbach angereist waren von Beginn an mit viel „Express“ nach vorne. Justin Höhn schon nach sieben Minuten, nutzte seine linke „Klebe“ aus 17 Meter zur Führung. Diese erhöhte Paul Haubert in Zusammenarbeit mit einem Abwehrspieler nach bester Vorarbeit von Jonas Merten nur sechs Minuten später. Überlegen spulten sie ihr Spiel, blieben auch in der Abwehr mehr als souverän. Als Paul Haubert in der Schlussminute der ersten Halbzeit den Ball am herausstürzenden Torwart nur den Außenpfosten traf, wurden die Seiten gewechselt. Mit der Suche nach der endgültigen Entscheidung, auch mit guten Möglichkeiten, war es Kjell Diem, der nach einem Zusammenprall von Paul Haubert und dem Torwart, der Ball regelrecht vor die Füße fiel zum dritten Treffer (58.). Auch danach ließ Lok nicht locker. Sebastian Hofmann verpasst ein starkes Zuspiel von Jacob Schumacher, Jannik Höringklee mit Gewaltschuss knapp übers Gehäuse, wird Kjell Diem gleich von drei Spielern gestoppt. Mit dem genauen Pass von Ryan Vogel auf den auffälligen Paul Haubert stand nach 69 Minuten der Einzug ins Endspiel fest. Dieses schon traditionell am 1.Mai zum Tag der Pokalendspiele für den Nachwuchs im nächsten Jahr.

Beim Kreisoberligaspiel SG An der Lache gegen Schwerstedt  wurde die nächste Runde im Kreispokal der Männer ausgelost. Beide Lok-Teams noch im Wettbewerb, wurden dabei der 1.Mannschaft der TSV Motor Gispersleben III und der 2.Mannschaft SG An der Lache Erfurt zugelost. Auch hier die Termine in der ersten oder zweiten Dezemberwoche. Grund dafür die anstehende Hallenkreismeisterschaft, die auch Anfang Dezember ausgetragen werden soll.

Der Sonntag begann mit dem zweiten Kinderfestival am Wochenende, diesmal in Alach. Auch wieder bestens organisiert war auch Lok mit seinen zwei Teams, der F1 und F2 am Start.

In Vieselbach wie am Vortag, kam es hier zum Pokal-Achtelfinalspiel der E-Junioren zwischen Hochstedt und Lok’s E1. Mit einem wunderschönen Tor von Carl Herber, der den Ball aus 15 Meter unter die Querstange bugsierte, waren erst sechs Minuten gespielt. Bei heftigen Wind und Regen kein Vergnügen, umso weniger für die mitgereisten Eltern, versuchten beide in Heil nach vorne. Lok mit leichten Vorteilen, konnte diese aber erst nach dem Seitenwechsel mit weiteren Toren ausnutzen. Zweimal Hugo Eylenstein im Nachschuss, zunächst als Pius Schröder abgezogen hatte und war wenig später wieder zur Stelle, nachdem der Torwart den Schuss von Norwin Schneider nur kurz abgewehrt hatte. Für die nächste Runde, die am 15.11. ausgespielt werden soll, ist die Auslosung noch offen.

Gleich doppelt war Lok Gastgeber bei den Männern am Sonntag. Zunächst die 2.Mannschaft gegen die dritte vom TSV Motor Gispersleben.

Punkt 12 zur Mittagszeit angepfiffen, war Lok sehr entschlossen ins Spiel gegangen. Sie belohnten sich nach acht Minuten durch einen Pass von Kanan Rahimov auf Kevin Groß schon früh. Weiter mit viel Druck und dem 2:0, als Philipp Eckstein nach 18 Minuten perfekt eine Flanke vors Tor bringt und Norris Höhn per Kopfball zur Stelle war. Letzterer auch mit der nächsten Chance und Kanan Rahimov per Freistoß scheiterten aber am Schlussmann der Gäste. Mit einer Riesenmöglichkeit für Motor kurz vor der Pause änderte sich die zweite Halbzeit. Zwar optisch mehr am Ball, aber teilweise zu kompliziert und nicht mehr zielstrebig, bekam Gispersleben sogar „Oberwasser“. So hatte Felix Meier im Tor mehr Ballkontakte, die aber eigentlich nie gefährlich wurden, als seine Mitspieler. Gegen den derzeitigen Tabellenführer, auch wenn es viel zu diskutieren gab, wurde es dennoch ein verdienter Erfolg.

Es ist nicht das erste Spiel der Saison, wo Lok eine gute und eine verschenkte Halbzeit spielte. Wie auch diesmal! Dennoch muss man klar sagen, dass Witterda einen sehr reifen Ball spielte. Doch zunächst mit einem Auftakt der Lok mit zwei riesigen Möglichkeiten. Nach drei Minuten bedient Nil Pesavento seinen Partner im Sturm, Patrick Gräf-Pleschke und zwei Minuten später genau umgekehrt, als beide jeweils an einem starken Torwart scheiterten. Die Antwort kam schnell. Nils Müller mit einer Parade und Glück nach einem verzogenen Schuss, hatte Witterda auch seine Möglichkeiten (10., 12.). Diese schwächten dann ab, alle Versuche schon weit vor den Toren geklärt wurden, bis hin zu Minute 37. Patrick Gräf-Pleschke im Doppelpass mit Nil Pesavento und feinem Geschoss in den Winkel führte Lok. Diese Führung auszubauen verfehlte gleich zweimal Vincent Merkert knapp. Niemand hatte etwas zu verschenken, aber Witterda kam mit viel Tempo nach der Pause zurück. Zunächst noch ohne Abschluss, dann mit Standards erfolgreich. Der Ausgleich (65.) und die Führung (77.) jeweils nach Eckball, kam die Entscheidung per blitzschnellen Konter (79.).

Text und Fotos (Ü45, Kinderfestival Nord, B, E1, 2. und 1.Männer): AndreasStuhr

ine umfangreiche 20. Kalenderwoche mit einem rabenschwarzen Samstag und einem siegreichen Sonntag

Eine umfangreiche 20. Kalenderwoche mit einem rabenschwarzen Samstag und einem siegreichen Sonntag Am letzten Sonntag nicht zur Austragung gekommen, fand das Spiel der E-Jugend zwischen dem FC Rot-Weiß und der Lok E1 nun am letzten Dienstag (13.5.) statt. In allen Belangen in der ersten Halbzeit überlegen (8:0), spulte Rot-Weiß sein Spiel nieder. Ergebnistechnisch die zweite Hälfte ausgeglichen, als der Gastgeber noch zweimal traf und Lok durch Linus Zeiger auch, zum trotzdem ernüchternden 10:2-Endstand. Der Freitag (16.5.)  war ganz schön prall gefüllt mit Spielen. Auf Reisen dabei die A-Junioren in Kerspleben. Nun ist es doch passiert: die erste Punktspielniederlage der Saison. Bis zur 66. Minute, als Fousseni Issifou zum 1:2 verkürzte, war noch etwas möglich. Aber schon da merkte man, an diesem Tag geht einfach zu wenig. Und das nutzten die Gastgeber in den letzten zwanzig Minuten in gleichmäßigen Abständen noch mit vier Toren zum 6:1-Endstand. Außerdem zu Gast die Ü45 beim Tabellenletzten Fortuna Ermstedt. Im Nessegrund ging Lok früh durch Heiko Geissler in Führung (9.). Baute diese durch Stephan Doebereiner noch vor der Pause aus (25.), bevor es mit dem Gegentor der Gastgeber (46.) nochmal sehr eng wurde. So war es Swen Schaller per Doppelschlag in den letzten zwei Minuten des Spiels vorbehalten noch den 4:1-Sieg klar zu stellen. In Daberstedt am Freitag zunächst mit dem Testspiel der E3 gegen die C-Mädels des FFV. Vor dem Spiel einigten sich beide Teams auf dreimal 20 Minuten, in dem der FFV in dem ersten Drittel den Grundstein für den am Ende 3:0-Erfolg schufen. Da mit zwei Toren vorne, wurde danach kräftig ausgetauscht, wo Lok besser ins Spiel kam, aber ihre wenigen Möglichkeiten nicht nutzte. Im letzten Drittel ausgeglichen, schafften die Mädels vom FFV, die teilweise vier Jahre älter waren noch einen dritten Treffer. Auch auf Rasen dann das Punktspiel der E1 gegen die der Eintracht. Mit zwei starken Spielzügen in der Anfangsphase legte Lok durch Bent Alband und Jurek Nagorsen zwei Tore vor. Eintracht kam noch vor der Pause etwas glücklich zurück, wobei Henri Thater im Tor erst nach einem gehaltenen Neunmeter zum Ausgleich überwunden wurde. Doch das entmutigte nicht, denn wiederum Bent Alband zum nächsten Tor, war es Julian Erdurucan drei Minuten vor Abpfiff, der den Deckel zum 4:2-Sieg aufs Spiel machte. Auf dem Kunstrasen bestritt die Ü35 ihr letztes Meisterschaftsspiel gegen den SV Witterda. Mit Beginn des Spiels setzte auch der Regen ein, was mehr den Zuschauern störte, als den Spielern. Nachdem Witterda früh zwei Großchancen ausgelassen hatte, brauchte es einen Standard zum ersten Tor. Dieses für Lok, nachdem Marcus Borris mit einem Freistoß den Torwart zur Reaktion zwingt, dieser den Ball ans Alu lenkt und Thomas Hoffmann im Nachschuss zur Stelle war (25.). Nach einer Ampelkarte für die Gäste gleich das zweite Tor. Einen Eckball schnell ausgeführt von Marcus Borris, lenkt Robin Kerst über die Linie (29.). Nach einem regulären nicht gegebenen Tor von Alexander Höhn (31.), war er es dann mit der nächsten Vorlage auf Thomas Hoffmann zum 3:0 vor der Pause (42.). Ein direkter Freistoß (51.) und ein klares Abseitskopfballtor (70.) zum 3:2 zwang Lok nochmal etwas mehr „Gas“ zu geben. Vor allem Marcus Borris, der gleich noch dreimal seine Geschwindigkeit mit Toren ausnutzte und zwischendurch Steve Zink zum am Ende doch hohen 7:2-Sieg beim letzten Spiel der Saison. Am Samstag (17.5.) waren in zwei Turnieren die G in Gispersleben bzw. die F wieder als Gastgeber (Lok mit drei gemeldeten Mannschaften auch dreimal als Ausrichter), wie schon vor einer Woche. Bestens organisiert, wurde es wieder ein gelungener Nachmittag für alle Kids und deren Angehörigen. Doch es wurde ein rabenschwarzer Samstag in den Punktspielen für die Lok. Nach Vieselbach bei der SG SV Hochstedt musste die E2. Im direkten Duell dritter gegen zweiter, bis Anpfiff beide punktgleich, verloren sie trotz spielerischen Überlegenheit mit 0:1. Das Tor Mitte der zweiten Halbzeit bedeutet, dass sie auf den dritten Platz der Tabelle ihrer Gruppe der Kreisliga abgerutscht sind. Heimspiele dagegen für die D2 gegen Vieselbach und die C gegen Großrudestedt. Beide Spiele ohne die Favoritenrolle für Lok, war es im ersten auch Vieselbach, die schon in den Anfangsminuten mit fünf Torabschlüssen aufwartete. Diese vorüber, war es immer wieder Joshua Schlöffel, der den Abschluss suchte. Pech und am Torwart scheiternd, war es auch Lok’s Keeper Louis Benkert, der die Gäste verzweifeln ließ. Das Bild änderte sich zunächst nicht. Vieselbach mit schnellen Spielzügen, wurde nur unterbrochen, wenn Joshua Schlöffel am Ball war und mit Großchancen am Torwart scheiterte. Nach einer Unmenge von Versuchen, war es erst eine Einzelaktion, dann ein gut herausgespielter Angriff, den der Gast zum 2-Tore-Sieg nicht unverdient mit nahm. Im zweiten Spiel nicht ganz anders. So vor dem Spiel, aber es spielte eigentlich eine halbe Stunde nur die Lok. Sie erarbeiteten sich Chance um Chance. Danylo Polishcuk schon nach sechs Minuten scheitert am Torwart, Leonard Jeremias mit Einzelaktion neben das Tor, dann wieder Danylo Polishcuk mit zwei Versuchen innerhalb von Sekunden und nochmals Leonard Jeremias. Alles schon nach sechszehn Minuten. Als Jannik Höringklee per Kopf auch nicht am Torwart vorbei kommt, war Großrudestedt plötzlich präsent. Eigentlich mit einer starken Grätsche von Ismail Uslu geklärt, kommt der Ball von der Grundlinie zurück zum freistehenden Torschützen (29.). Ein abgefälschter Schuss und ein schlecht verteidigter Ball, hieß es innerhalb von sechs Minuten 0:3. Hoffnung kam noch mal vor der Pause, als Ismail Uslu mit feiner Einzelleistung zum 1:3 kam. Nicht ganz so schwungvoll die zweiten 35 Minuten, aber mit dem nächsten Tor der Gäste, die nach einem langen Ball erhöhten (46.). Als Danylo Polishcuk nur zwei Minuten später Justin Höhn in Szene setzt und dieser traf, schien auf beiden Seiten das Pulver auszugehen. Nur noch einmal, als Anton Kandraschow im Tor stark reagierte (54.), beließen es beide bei dem 2:4-Endstand. Den Samstag beendete die 1.Männer in der Kreisoberliga bei der SG An der Lache. Es lief eigentlich besser als erwartet. Nach fünf Minuten bedient Marven Vitzthum den freigelaufenen Nil Pesavento, der den Ball regelrecht ins obere lange Eck zirkelt. Lache tat sich schwer, hatte nur einen direkten Freistoß vorzuweisen (12.), als nach Vorteilsauslegung Schiri Rene Quitt weiter spielen ließ und Rachidi Junior zum 0:2 einschoss (22.). Lache jetzt „wach geküsst“, legte regelrecht den Schalter um. Zunächst nach halbhohem Ball direkt verwandelt (29.), kamen sie in der letzten Minute der ersten Halbzeit nach flachem Zuspiel in die Mitte zum Ausgleich. Mit einer Doppelchance für Lache, wo auch das Aluminium mithalf und einem Schuss aufs kurze Eck, wo Julien Niedlich zur Stelle war, eröffnete der Gastgeber die zweiten 45 Minuten. Das 3:2, als Lok einen Konter aufzieht, Laches Keeper per weiten Schlag rettet und den Gegenkonter einleitet (62.), war es auch der nächste Treffer, der schnell vorgetragen wurde (69.). Wie im Hinspiel endete dieses 5:2. Vor einem halben Jahr für die Lok, nun für Lache, als per Kopf das letzte Tor fiel (76.). Eines ist aber noch zu erwähnen. Zum ersten Mal standen Vater und Sohn gemeinsam auf dem Spielfeld: Marcus und Fabrice Borris, leider mit einem negativen Ausgang. Drei Punktspiele auch noch am Sonntag (18.5.). Alle samt als Heimspiele. Den Start machte die D1 gegen den FSV Sömmerda 2 auf dem Kunstrasen. Mit einem schnellen Tor von Johann Petrovics (3.), dauerte es bis zum zweiten Tor. Die sehr junge Mannschaft des FSV machte es Lok nicht einfach, hatte dann aber keinen Zugriff auf das Solo von Hakan Turkmani (20.). Mit zwei starken Paraden von Ben Hannwald im Tor, beendete Henk Mewes mit einem Schuss aus fast 20 Meter in den Winkel die ersten 35 Minuten. Gleich danach Tor zwei von Hakan Turkmani, als er von der Mittellinie startet und unwiderstehlich durch marschierte. Nur Minuten später gleiche Situation, doch hier blieb der gute Torhüter Sieger. Mit Tor fünf an diesem Tag von Jan Felber, einen Hieb aus 14 Meter, kamen auch die tapfer sich wehrenden Gäste zu ihrem Tor. Den Schlusspunkt setzte mit seinem dritten Tor zum 6:1-Enstand nochmals Hakan Turkmani. Noch nicht ganz beendet wurde schon das nächste Spiel auf dem Rasen angepfiffen. Hier Lok’s B gegen den FC Union Erfurt. Hier auch mit einer schnellen Führung per Doppelschlag (10., 12.) von Sebastian Hofmann, der seine Geschwindigkeit mit ausnutzte und Sajad Hashemzadeh schon zum 3:0 nach 16 Minuten nach legte. Nach mehreren ausgelassenen Möglichkeiten eine genaue Flanke von Jacob Schumacher, die von Max Müller per Kopf auf den Fuß von Kadar Omar zum Erfolg führte (30.). In der Schlussminute der ersten Halbzeit verwandelt Jacob Schumacher nach Foul an Sajad Hashemzadeh noch einen Strafstoß. Mit der gleichen Aktion, begann die zweite Spielhälfte. Foul an Max Müller, der selber den Ball veredelt vom Punkt (46.), konnte „nur“ noch Ryan Vogel nach Vorarbeit von Sebastian Hofmann noch zum 7:0 nachlegen (52.). Teilweise zu schnell abgeschlossen oder zu ungenau, vergab Lok noch einiges an Gelegenheiten. Und abschließend das Spiel der 1.Kreisklasse von Lok’s 2.Männer gegen die dritte von Motor Gispersleben. Nach fünf Versuchen ein Tor zu erzielen in den ersten zwanzig Minuten, musste auch Marcel Schröder im Tor das erste Mal eingreifen. Als der knapp 52-jährige Andreas Mosinsky (bis 1997 bei der Lok spielend) im Tor der Gäste zweimal Sieger blieb gegen Kevin Groß (35., 38.), kam die Ernüchterung für Lok. Mit einem feinen Schlenzer genau ins obere lange Eck hieß es plötzlich 0:1 (39.). Mehr als glücklich gleich danach, als Pascal Trende im Strafraum zu Fall kam und Tommy Kuhs per Strafstoß ausgleichen konnte, ging es in die Pause. Es blieb ein zähes Spiel. Nicht viel spielerisches, wurde es erst nach gut einer Stunde etwas zügiger. Thomas Spiller von links auf den ebenfalls eingewechselten Jannic Tirschler (66.) zum 2:1, legte Torjäger Kevin Groß doch noch mit zwei Toren nach. Zunächst nach Vorarbeit von Jannic Tirschler (78.) und noch per Kopf nach Eckball von Tommy Kuhs (87.) zum 4:1.   Text und Fotos: Andreas Stuhr

Chronik

Ein sehr erfolgreiches Wochenende bei der Lok

Zehn Lok-Teams in Punktspielen am zweiten März-WE   Positives Ergebnis: Sieben Siege und drei Remis Am Freitag (7.3.) mit Lok’s E2 gegen SV Empor Erfurt IV, wo beide auf dem Kunstrasen erst mit der untergehenden Sonne, dann mit dem Flutlicht auskommen mussten, wurde das WE eröffnet. Nach dem klaren Hinspielerfolg (15:0), dauerte es diesmal bis zur 17.Minute, als Levi Schütz zum ersten Tor traf. Julien Weber, zuvor schon mit einigen Möglichkeiten erhöhte noch vor dem Wechsel. Norwin Schneider, erst in Einzelaktion, dann von Julien Weber bestens bedient traf doppelt und Levi Schütz als Vorbereiter nochmals für Julien Weber zum 5:0. Im Anschluss die Senioren der Altersklasse Ü45 gegen den VfB Grün-Weiß. Kein großes Abtasten lag Lok durch Torsten Schreiber und Swen Schaller nach tollen Querpass von Mark Donath 2:0 in Front. Das weckte auch die Geister bei den Gästen, die das Spiel bis kurz vor der Pause drehten. Nach dem letzten Eckball von Swen Obstfelder und dem Kopfball von Eduard Gräfenhan war das Spiel wieder pari. Durch einige Wechsel auf beiden Seiten, verlor das Spiel etwas an Genauigkeit. Doch dies bewies der Gast noch einmal und schien den Sieg mitzunehmen. Mit dem letzten Eckball, wie schon in Hälfte eins, diesmal von Eduard Gräfenhan getreten, fiel der Ball genau auf den Fuß von Swen Schaller, der diesen unter das Quergestänge wuchtete. Ein 4:4, womit beide am Ende zufrieden sein durften.   Im einzigen Auswärtsspiel am Samstag (8.3.), war die D1 in Hochheim beim SV Empor. Mit einer spielerisch und kämpferischen Leistung erzwangen die Jungs von Mark Buschmann einen 3:2-Sieg. Bereits nach sechs Minuten in Führung gehend durch Johann Petrovics, kam Empor zehn Minuten später zum Ausgleich. Doch Klemens Loth brachte seine Farben wieder in Front (24.). Die Vorentscheidung, als Lok immer besser wurde durch Fynn Buschmann. Mit dem unbedingten Wille und auch wenig Glück, lenkte er den Ball nach 40 Minuten über die Linie. Auch wenn der Gastgeber nochmals traf, war die starke Vorstellung der Lok ausschlaggebend für den Sieg.   Non-Stopp weiter mit drei Spielen in Folge auf dem Kunstrasen in Daberstedt. Und der Fußballgott hatte an diesem sonnigen Tag wohl ein Lok-Trikot an. Im Spiel der E3 gegen SV Empor Walschleben II war es am Ende ein mehr als effizientes. Vor der Pause zweimal vor das Tor der Gäste gekommen und zweimal eiskalt von der blitzschnellen Natalie Müller ausgenutzt hieß es 2:0. Empor drückte nun immer mehr, kam auch zum Anschluss. Doch mit einem fulminanten Schuss von Luca Kurth aus über 20 Meter genau in den Winkel nur eine Minute später (31.), war der alte Abstand wieder hergestellt. Als im Schlussspurt beide offenes Visier boten, kam Walschleben nochmal heran, aber den „Punkt aus i“ setzte nochmals Natalie Müller zum 4:2-Endstand.   Fast ähnlich die nächste Begegnung, wo Lok’s D2 den SV Empor Erfurt III empfing. Hier hatte Moritz Heer nach 13 Minuten die erste Großchance, dann musste Jan Felber im Tor sein Können mehrmals unter Beweis stellen. Nach der torlosen ersten Halbzeit eröffnete Empor mit einem genialen Stechpass die zweite. Lok schüttelte sich nach dem Rückstand und wurde aktiver. Nach verlängertem Einwurf von Elham Rahim nutzte Moritz Heer mit einem Schuss unters Gebälk seine Chance zum Ausgleich. Die Intensität auf beiden Seiten wurde nochmals angehoben, wobei Joshua Schlöffel nach einigen Versuchen endlich das Tor traf (60.) und dieses sollte auch zum 2:1-Sieg reichen.   Der Kunstrasen wurde auch weiter strapaziert. Im dritten Spiel hatte es die C des ESV mit dem SV Empor aus Walschleben zu tun. Nach zwei nicht gegebenen Toren für die Lok-Buben, reichte den Gästen ein langer Ball über die Abwehr, um selber zu netzen. Hatten sie auch danach noch einen Lattenschuss, blieben weitere Höhepunkte in Hälfte eins aus. Die zweite eröffnete Justin Höhn mit einem mächtigen Pfund auch ans Quergestänge, was wie ein Wachmacher wirkte. Die Balleroberung von Collin Treff, gemeinsam mit Justin Höhn und das Zuspiel auf Louis Plock brachte den ersehnten Ausgleich (57.). Und es sollte noch besser kommen, als Oscar Jeske einen Einwurf schnell ausführte, Justin Höhn fast schon kunstvoll das Spielobjekt mitnahm und ins lange Eck ein schlenzte. Drei Minuten vor Abpfiff wie eine Erlösung, wartete nun der Fußballgott auf den Sonntag, wo wieder drei Spiele in Folge ausgetragen wurden.   Identisch, wie einen Tag zuvor, mit einem Spiel in der Fremde und drei im heimischen Oval. Dabei mussten die B-Junioren zunächst bei den Sportfreunden Marbach ihr Soll erfüllen. Nach einer überlegen geführten ersten Halbzeit, wo sie den Grundstein legten für den 3:0-Erfolg, ließen sie dann das Spiel ausklingen. Für die Tore sorgten zweimal Max Müller (22. und 35.), sowie Jacob Schumacher mit einem an ihn verwirkten Strafstoß (27.).   Zum Spitzenspiel kam es in der Kreisoberliga der A-Junioren. Der ESV Lok empfing den führenden der Klasse vom FSV Sömmerda. Und sie übernahmen auch zunächst das Kommando auf dem Platz. Scheiterten aber immer wieder an Torwart Johannes Hemmecke und kamen erst nach einem Strafstoß zum Erfolg (20.). Doch Lok erarbeitete sich immer mehr Spielanteile und kam zum Ausgleich. Nach Balleroberung von Fousseni Issifou auf Erik Kuhn (35.), der noch den Torwart um kurvte, dauerte es nur drei Minuten, als Lok sogar in Führung ging. Richard Reichenbächer mit flachem Zuspiel von der rechten Seite, grätscht Fousseni Issifou das Spielobjekt über die Linie. Sömmerda intensivierte in Hälfte zwei noch mehr. Kam auch gleich mit einem Treffer ans Alu und sah wieder Lok’s Torwart als letzten Gewinner. Einen solchen sollte es nicht geben an diesem Sonntag-Vormittag. Chancen vergeben, auch für Lok durch Erik Hesche, fiel doch noch der Ausgleich neun Minuten vor Abpfiff.   Ihr erstes Punktspiel in diesem Jahr, die Zweite Männer. Gegen den derzeit Tabellenletzten war es nur eine Kopfsache, die dann fast in „die Hose ging“! Nur Stückweise, wenn überhaupt, nutzte der Gast fünf Minuten vor der Halbzeit ihre einzige Chance zum Tor. Und es wurde auch in Halbzeit zwei nie wirklich besser. Als Mittelhausen eine Strafstoß übers Tor jagte (52.) und fünf Minuten vor Ende einen zweiten ans Queralu setzte, konnte Lok sich nicht beschweren, wenn es noch ganz anders ausgegangen wäre. Zum Glück hatte zwischendurch Philipp Eckstein zum Ausgleich getroffen.   Zum Abschluss des Tages Lok’s 1.Männer im nächsten Heimspiel, nun war der SC Vieselbach zu Gast. Und wer hier zu spät kam, verpasste einiges. Der SC mit der ersten Gelegenheit, als Lok den Ball nicht konsequent im Vorfeld klären konnte, ging in Führung (4.). Aber mit einem wahren Feuerwerk antwortete Lok. Nach Foul an Rachidi Junior verwandelte Tim Clausnitzer sicher den Strafstoß (11.) und im Gegenzug bewahrte Julian Niedlich im Tor mit einer Glanzparade vor dem nächsten Rückschlag. Doch was dann kam, war eine Galavorstellung von Lok’s Rachidi Junior. Zunächst veredelt er einen Lupfer von Patrick Gräf-Pleschke über die Abwehr (11.), dann war er nicht mehr aufzuhalten nach Zuspiel von Marven Vitzthum (19.) und legte, nachdem er sogar noch eine Großchance hatte perfekt auf Marven Vitzthum, der zum 4:1-Halbzeitstand (34.) einschiebt. Auch wenn der Gast zwischendurch mit einem Alutreffer sich bemerkbar machte, war die wilde Fahrt noch nicht beendet. Nur vier Minuten gespielt in Halbzeit zwei ist Rachidi Junior nach langem Pass von Mark Buschmann zum dritten Mal erfolgreich. Mit einem 5:1 im Rücken und einigen Wechseln, kam Vieselbach zwar noch zu zwei Treffern, aber die Entscheidung war bis dato schon längst gefallen. So fiel auch der schlecht geschossene Elfmeter von Majd Khalaf (79.) nicht mehr ins Gewicht. So hatte der Fußballgott an diesem WE viel Gutes gesehen und auch ein wenig beigetragen, als es nicht ganz so gut lief…   Text und Fotos: Andreas Stuhr

Die Rückrunde hat bei Lok auch begonnen

Die Rückrunde der Saison wurde eingeläutet   Bei den Männern mit dem 14. Spieltag und beim Nachwuchs mit Nachholspielen Nachdem sich ein Wildganspärchen auf dem tauenden Rasen passendes Futter gesucht hatte, startete der Samstag (22.2.) mit zwei Punktspielen auf dem Kunstrasen. Zunächst die E1 gegen den VfB Grün-Weiß Erfurt. Das schnelle 0:1 war auch wie ein Wachrüttler. Linus Zeiger nach elf Minuten in der besten Phase der Lok zum Ausgleich, schien sich das Spiel zu drehen. Doch die Grün-Weißen warteten mit einer gehörigen Portion Schussstärke auf und bewiesen es auch mit drei Treffern noch vor der Pause. Auf das Tor von Jannik Merten gleich nach dem Wechsel antworteten die Gäste prompt mit zwei weiteren Treffern. Auch wenn Fynn Buschmann (im Formular falscher Torschütze angegeben) mit einem schönen Tor aus fast 20 Meter den Torwart nochmals überraschen konnte, hatte Grün-Weiß die letzte Antwort zum 3:7-Endstand.   Gleich anschließend das nächste Nachholspiel, jetzt für die D1 gegen SV Empor Walschleben. Eigentlich konnte das Spiel gar nicht besser beginnen. Von der Mittellinie gestartet, den Sprint über links, dann den Ball ins lange Eck eingezirkelt, brachte Hakan Turkmani seine Farben in Front. Drei Minuten später der Ausgleich, allerdings mit sehr viel Beigeschmack, als Schiri Kliche ein klares weiterleiten mit der Hand nicht ahndete. Seinen  zweiten Treffer schon im Visier, scheiterte Hakan Turkmani am Schlussmann, aber die anschließende Ecke von Johann Petrovics getreten, verwertet Nick Harnisch zur erneuten Führung. Als sich Ben Habermann im Tor kurz vor der Pause nochmal mächtig strecken musste, ging es in diese. Sehr viel Druck der Gäste gleich danach. Und mit einem Doppelschlag drehten sie Spiel, legten noch ein Tor zum 2:4 nach (im Formular falsch). Und so wurden die letzten Minuten nochmal dramatisch. Hakan Turkmani jetzt mit seinem zweiten Treffer zum 3:4, hatte sogar noch zweimal die Möglichkeit zum Ausgleich. Dazwischen auch Ben Habermann mit einer letzten Parade, kam der Schlusspfiff eines sehr unsicheren Schiedsrichters.   „Am Obertunk“ in Arnstadt weilte die D2 zu einem Test bei deren ESV Lok. Bereits nach einer Minute traf Lok die Unterkante der Latte der Gastgeber. Diese zwei Minuten später ebenfalls das Aluminium, nur sprang der Ball von hier ins Tor. Doch Louis Benkert und Joshua Schlöffel drehten das Spiel zugunsten der Lok. Louis Benkert dann anschließend nach Vorarbeit von Milan Gösel noch mit dem dritten Tor für Lok und später (nach zwischenzeitlichem Anschlusstreffer der Gastgeber) beide Spieler nun in umgekehrter Reihenfolge am vierten Tor für Lok beteiligt. Die Gastgeber stellten noch auf 3:4, was aufgrund einer Glanzparade von Ian Reibe im Tor aber nichts mehr am verdienten Auswärtssieg der Lok änderte.   Zum Hallen-Turnier nach Suhl war Lok’s E3 in der Sporthalle „Wolfsgrube“. In zwei Gruppen spielte dabei Lok in ihrer gegen FSV Goldlauter 1:1, TSV Motor Gispersleben und FC An der Fahner Höhe je 0:1. Blieb das Spiel um Platz sieben, welches sie erst im Überkreuz der anderen Gruppe mit 0:1 gegen den FC Coburg verloren und dann nochmals mit 0:1 gegen FSV Goldlauter. Das Endspiel gewann WSG Thüringer Wald Zella-Mehlis mit 1:0 gegen SV Blau-Weiß Büßleben.   Auch noch eigentlich unterwegs beide Männer-Teams. Jeweils zum Auftakt in die Rückrunde der Saison, die erste bei Eintracht und die zweite in Frienstedt. Jedoch bei der ansässigen Fortuna wurde das Spiel wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesetzt.   Das eigentliche Highlight dann ab 15.00 Uhr am Wustrower Weg: Kreisoberliga Eintracht -  Lok. Noch ausgeglichen die erste Halbzeit, dominierte Lok die zweite, aber der Erfolg, sprich Tore fehlten. Begonnen mit aktiven Spielzügen auf beiden Seiten, nicht mit der Vielzahl der Chancen, vereitelte Julian Niedlich im Lok-Tor die erste, dann verzog erst Martin Bernhardt, dann verpasste Jannic Tirschler das Spielobjekt. Das einzige Tor, es sollte auch das goldene an diesem Nachmittag werden, nach 20 Minuten. Erst der linke Pfosten, dann auf der Linie gerettet, dann der rechte Pfosten, landete der vierte Schuss im Netz. Auch danach mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten, die aber hüben wie drüben nicht konsequent abgeschlossen wurden. So blieb es auch in Hälfte zwei, jedoch verwaltete jetzt Eintracht die knappe Führung vehement. Die größte Chance eine Viertelstunde vor Ende. Nach Pass vom sehr auffälligen Tim Clausnitzer auf Erik Tonkel, scheitert dieser mit einer Prachtparade am Schlussmann der Gastgeber. Auch nach Solo von Martin Bernhardt oder einem Kracher von Tim Clausnitzer in der fast letzten Minute wollte das Runde nicht in das Eckige… Lobende Worte vom Eintracht-Trainer für Lok’s gutes Spiel brachten aber auch keine Punkte. Fußball bleibt ein Ergebnissport, auch wenn es manchmal sehr bitter sein kann.   Der Sonntag (23.2.) begann in Bad Berka mit einem F-Hallenturnier. Im Spiel jeder gegen jeden bei sechs Teams waren es am Ende über drei Stunden Budenzauber. Mit einem 0:0  gegen SV Orlamünde und einem 5:0 gegen FC Bad Berka kamen die Jungs von Lok-Trainer Christian Thater gut ins Turnier. Doch nach einem 0:2 gegen SV 09 Arnstadt (diese wurden am Ende Sieger des Turniers), einem 0:0 gegen SV Blau-Weiß Niederzimmern und einem 1:1 gegen FC Einheit Bad Berka Mädchen, wurde es nur noch ein vierter Platz.   Auch am Sonntag die D2 beim Hallencup der SG Drei Gleichen in Wandersleben vertreten, aber ohne Chance gegen die jeweils mit ihren D1-Teams teilnehmenden Gegner. Gegen Stotternheim mit 1:4 (Tor: Elham Rahim), TSV Langewiesen mit 1:3 (Tor: Eigentor des Gegners) und die SG Drei Gleichen mit 0:5 unterlegen, war insgesamt der körperliche und auch läuferische Unterschied in diesen Spielen doch sehr deutlich. Im letzten Spiel konnten sie gegen die Sportfreunde Marbach das Spiel hingegen lange offen gestalten und zogen nur etwas unglücklich mit 4:5 den Kürzeren (Tore: 2 x Louis Benkert, Milan Gösel, Bartosz Nowaczek). Turniersieger wurde der Gastgeber SG Drei Gleichen.   Und zu guter Letzt waren die C-Jungs in der Riethhalle beim Hallencup des SV Empor Erfurt. Mit zwei Niederlagen ins Turnier gestartet (SV Empor I 1:3, SV Blau-Weiß Büßleben 1:2), ließen sie zwar ein 5:0 gegen SV Fortuna Großschwabhausen folgen, aber nach einem 1:2 gegen SV Empor II, 0:0 gegen Eintracht Kirchheim und 0:1 gegen SV Empor III, wurde es unter den sieben Teilnehmern nur der vorletzte Platz.   Text: Andreas Stuhr mit freundlicher Unterstützung von Michael Steinke (D2) und Christian Thater (F) Fotos: von Andreas Stuhr - Hier der Link  

Hallentitel der Saison vergeben der Ü35 und Testspiele bei kühlen Temperaturen

Das letzte WE begann am Samstag (8.2.) in Mühlhausen mit einem Banden-Hallenturnier für U10-Spieler im Georgii/Tilesiusgymnasium, Feldstraße 1001. Mit dabei Lok’s E2, wo mit zwei Gruppen (je 5 Teams) die Vorrunde ausgespielt werden sollte. Jedoch reiste in Lok’s Gruppe B eine Mannschaft nicht an und kam zunächst gegen SV Fortuna Körner zu einem 3:0 (Tore:  Norwin Schneider, Julien Weber, Friedrich Trommler) und Union Mühlhausen (grau) 7:0 (4x Friedrich Trommler, 2x Julien Weber, Pius Schröder). Im Spiel gegen den JFC Gera 0:2 verloren, reichte es aber für das Halbfinale. Dort traf man auf den FC Eilenburg, erster der Gruppe A. Wie stark dieser Gegner war, mussten sie mit einer 0:6-Niederlage selbst erfahren. Im Spiel um Platz drei trafen sie dann auf Union Mühlhausen (weiß). Nach Rückstand in ein 2:1 (Gustav Wilhelm, Julien Weber) gedreht und damit dem Bronzeplatz, verfolgten sie die beiden bis dahin ungeschlagenen JFC Gera und FC Eilenburg im Endspiel, welches sich erst im Neunmeterschießen mit 2:1 für Gera entschieden wurde. Außer den Torschützen im Tor an diesem Tag Arthur Beutner, der von Trainer Marcel Schröder ein extra Lob erhielt. Bereits ab 9.00 Uhr wurde der Sonntag (9.2.) in der Erfurter Riethhalle eingeläutet. Hier war der gesamte Tag Austragung der Endrunden des KFA der Männer. Zunächst auf dem Parkett drei Mannschaften im Ü35-Bereich. Da nur drei gemeldete, wurde hier eine Doppelrunde gespielt, in der sich Lok, Marbach und Lache gegenüberstanden. Nach der Ergebnissen: Lok - Marbach 1:1 (Tor: Zink) und 3:0 (2x M. Borris, Gastrock-Mey), Lok - Lache 4:0 (2x J. Clausnitzer, M. Borris, Gastrock-Mey)  und 1:1 (Zink), sowie Lache - Marbach 3:4 und 1:4, durfte sich Lok als Hallenmeister feiern lassen. Eine ausgewogene Leistung, in der sich alle Spieler einführten und mit großer Disziplin verdient den Titel sicherten. An dem Erfolg beteiligt waren für Lok: Marcel Schröder im Tor, sowie Jan Clausnitzer, Steve Ohrmann, Martin Hoffmann, Marcus Borris, Steve Zink, Mark Buschmann und Christoph Gastrock-Mey. Ohne Lok-Beteiligung die Endrunde der Ü45, wo hier am Ende (wie bei den Ü35‘ern ohne Vorrunde hier allerdings mit vier Teilnehmern) SF Marbach als neuer Hallenmeister feststand. Auf den Plätzen folgte SG An der Lache Erfurt, Molsdorfer SV und VfB GW Erfurt. Auch im Männerbereich, wo Lok letzte Woche in der Vorrunde ausschied, wurde hier der Hallenmeister ermittelt. Nach der Ausspielung von zwei Vierergruppen bezwang im Endspiel TSV Kerspleben den FC Union Erfurt mit 6:2 und holte sich somit den Titel. Im Spiel um Platz drei bezwang SV Frohndorf/Orlishausen den SC Vieselbach mit 4:3. In der Dreifeldsporthalle in Apolda Am Sportpark wurde außerdem die Hallenlandesmeisterschaft ausgespielt. Den Titel sicherte sich im Finalspiel SV 09 Arnstadt gegen FSV Grün-Weiß Stadtroda mit 2:0. Von der Halle ins „Freie“ am zweiten Februar-Sonntag, wo eigentlich vier Lok-Teams zu sogenannten Freundschaftsspielen ihre Kader testen wollten.Auf dem Kunstrasen in Daberstedt fiel aber der Test der D1 aus. TSV Motor Gispersleben sagte ab. Nicht ausgefallen die A-Junioren zur Mittagsstunde gegen SG TSV Grün-Weiß 06 Sünna (circa 25 km westlich von Bad Salzungen) aus der Verbandsliga (Staffel 2). Bei beiderseits hohen Laufaufwands fand zunächst keiner das finale Ziel. Die Gäste allerdings mit weit mehr Abschlüssen. Nach einer halben Stunde sollten zwei Standards schon für die Entscheidung sorgen. Beide nach ruhendem Ball, nutzte es Sünna zum 2:0-Erfolg. Mit mehr Schussversuchen auf Lok-Seite im letzten Drittel, blieb aber der Torerfolg aus. Ein durchaus guter Test, indem bei der Lok die Hälfte aller eingesetzter Spieler noch im B-Bereich spielen könnten, aber sich schon jetzt für höhere Aufgaben anboten. Auch im Heimspiel noch die 1.Männer. Im Sommer in der Vorbereitung bei SV National Auleben (1:1), waren diese nun zu Gast bei der Lok. Gegen das Team aus der Landesklasse Staffel 2, entwickelte sich ein sehr schnelles Spiel. Lok, durch Martin Bernhardt schon nach 45 Sekunden mit dem ersten verzogenen Torschuss, Marven Vitzthum nach acht Minuten ebenso. Auleben immer wieder mit schnellen Vorstößen und sofortigen Abschlüssen ging dann mit einem Doppelschlag nach knapp einer halben Stunde in Führung. Als Nil Pesavento im Strafraum zu Fall kam, Jannic Tirschler per Strafstoß zum Anschluss verwandelte, ging es in die Pause. Und die Minuten danach gehörten auch Lok. Doch zählbares kam nicht mehr zu Stande. Als Moritz Lange im Strafraum zu spät kam, den Gegner traf, nutzte dieser das per Elfer zum nächsten Tor. Sie legten noch per Einzelaktion und einem Heber nach. Ein 1:5, was im Test nicht groß schmerzt, aber einige Lücken aufdeckte, sowie Fehler, die in der Meisterschaft nicht wiederholt werden sollten. Im Rahmen eines Kurz-Trainingslagers, machte Loks 2.Männer Halt auf der Rückfahrt in Haarhausen, wo sie gegen die zweite Mannschaft der SG Wachsenburg, derzeit ungeschlagen zweiter der 1.Kreisklasse West (Kreis Mittelthüringen) antraten. Am Freitag angereist im Waldhof Finsterbergen, einer kleinen Krafteinheit im Sportraum und anschließender Auswertung der Saison-Hinrunde, folgte ein ausgedehnter Samstag. Diesen mit einem Laserbiathlon begonnen, folgte nach dem Mittag noch eine längere Trainingseinheit im nahegelegenen Ohrdruf. Für einige noch nicht ganz ausgeschlafen, hatte Trainer Heiko Holzhaus zum Teambuilding am Sonntag früh gebeten, bevor die Rückreise, wie schon erwähnt über Haarhausen zurück angetreten wurde. Im Juli beim Test noch mit 0:5 unterlegen, war es am Ende ein torloses Spiel, bei dem Lok aber wesentlich mehr Laufbereitschaft und gegenseitige Unterstützung ablieferte, als beim ersten Vergleich unterhalb der Wachsenburg. Auch wenn am Ende die Kraft nach dem dreitätigen Ausflug etwas nachließ, waren es drei aufschlussreiche drei Tage.   Für die Zu-Arbeit des Wochenberichtes geht ein Dankeschön an: Marcel Schröder (E2), Mark Buschmann (D1) und Heiko Holzhaus (2.Männer). Textliche Zusammenfassung: Andreas Stuhr Fotos: Andreas Stuhr, Marcel Schröder, Heiko Holzhaus