14.04.2026

Nachholspiele über Ostern, im Nachwuchs ruhte der Ball

Nachholspiele über Ostern, im Nachwuchs ruhte der Ball

Mit drei Spielen über die Osterfeiertage, war das Fußballprogramm sehr überschaubar. So kam es am letzten Donnerstag (2.4.) noch vor den Feiertagen zu zwei Spielen der Senioren.

Zum einen in Kerspleben, wo die Ü35 zu Gast war. Wären da nicht die drei Tore in der Frühphase des Spiels, war es nur Stückwerk was beide anboten. Eine Unstimmigkeit in der Lok-Abwehr nutzte Kerspleben schon nach vier Minuten zur Führung. Der Ausgleich nach Eckball von Marcel Schröder auf Marcus Borris, der den Ball sofort auf Thomas Spiller weiter leitet (12.), folgte sogar das nächste Lok-Tor. Auch wieder der gleiche Vorbereiter, was Martin Bernhardt vollenden konnte (15.). Doch es bleib ein nicht attraktives Spiel, welches dann doch in Hälfte zwei besser wurde. Gleich mit dem ersten Eckball von Marcus Borris, als Jan Clausnitzer den Ball geschickt passieren lässt und Patrick Hubert einschiebt, war es nochmal der gleiche Torschütze nach einer Stunde zum 1:4. Nun gab es auf beiden Seiten immer wieder gute Möglichkeiten, wobei Lok’s Torwart Tobias Hocke sich auch auszeichnen durfte. Den Schlusspunkt setzte Martin Hellmund nach Fehlabspiel der Gastgeber in der letzten Minute zum 1:5.

In Daberstedt empfing am selben Abend die Ü45 die Sportfreunde aus Marbach. Und dieses Spiel wurde zu einer Gala-Vorstellung von Marc Janke. Ende der 90-er selber beim ESV Lok als das Talent kickend, nun auch in die Jahre gekommen bewies er, dass er nichts an seiner Torgefährlichkeit verloren hat. Schon vor der Pause mit drei Toren beteiligt zum 0:5, legte er in den letzten acht Minuten des Spiels noch einen Hattrick nach. Sechs vorzeitige Ostereier von ihm in einem deprimierenden 0:9 aus Lok-Sicht, zeigte aber auch die Überlegenheit des Mit-Favoriten der Kreisoberliga der Ü45.

Für alle gab es dann eine kleine Auszeit, um das Osterfest zu genießen. Der ESV Lok hofft, dass alle einige schöne Stunden hatten, bevor am Ostermontag (6.4.) in Stotternheim das Nachholspiel der Kreisoberliga der Männer angepfiffen wurde.

Im dritten Auswärtsspiel in Folge der dritte Sieg, der aber zunächst mit einem Rückschlag begann. Nach zwölf Minuten musste Julian Niedlich in seinem 50. Punktspiel für die Lok den Ball nach Strafstoß aus dem Netz holen. Konnte sich kurz darauf auszeichnen, als er mit einer Parade einen höheren Rückschlag verhinderte. Auch ein Zeichen für seine Mitspieler, die nun schneller umschalteten. So war es zweimal Jannic Tirschler als Vorbereiter, zunächst auf Justin Schlöffel (23.), dann auf Patrick Gräf-Pleschke (26.) und das Spiel drehte. Beide Teams bis weit in die zweite Halbzeit mit einigen guten Ideen, aber weder  auf der einen wie auf der anderen Seite fehlte der letzte entscheidende Pass. So wurde ein Eckball, geschlagen von Marcus Borris vier Minuten vor Abpfiff zur Entscheidung. Von Carlo Müller direkt – ein Traumtor – in die Maschen regelrecht gehämmert, war es das Highlight des Spiels, auch wenn der Gastgeber in der Nachspielzeit nochmal verkürzen konnte.

Für alle Statistiker war das Tor von Patrick Gräf-Pleschke zum 2:1 ein ganz besonderes. Seit der Namensgebung ESV Lok (1992/93) war es das 2000. Tor im 903. Punktspiel des Vereins.

Text und Fotos: Andreas Stuhr