24.02.2026

Tauwetter ermöglichte erste Spiele, trotzdem wieder Spielausfälle

Tauwetter ermöglichte erste Spiele, trotzdem wieder Spielausfälle

Lok’s Ü35 mit ersten Pflichtspiel 2026

Das letzte Wochenende (13.-15.2.) sollte eigentlich am Freitag-Abend mit dem Pokalhalbfinale des Kreispokals der Ü45 beginnen. Jedoch Krankheits- und verletzt bedingt einigten sich beide Vereine um eine Verlegung, wo bereits ein neuer Termin mit dem 30.4. gefunden wurde. Außerdem abgesetzt wurden die Testspiele der A-Junioren in Gispersleben, sowie Lok 2.Männer gegen TSG Stotternheim 2 wegen mangelnder Spieler von Lok’s Gegner.

So blieben noch zwei Begegnungen, die am Samstag (14.2.) auf dem gut bespielbaren Kunstrasen in Daberstedt stattfanden.

Zwar den ganzen Tag bei ungemütlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt, was mehr die Zuschauer störte als die Aktiven, war es zunächst in den Morgenstunden die E1 in einem Testspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Erfurt Nord. Überlegen von Beginn an zeigten die Lok-Buben ein sehr gutes Spiel. Alle mit Mütze gegen die Kälte, konnte man sie wenigstens an der Trikotfarbe unterscheiden, eröffnete nach sieben Minuten Franz Brühl den Torreigen, als er im Nachschuss, als zweimal der Klang des Aluminiums vorher schon erklang. Sehr auffällig an diesem Tag Lok’s Friedrich Trommler. Zunächst nach Zuspiel von Hugo Eylenstein, dann mit Vorlage auf Franz Brühl, im Nachschuss nach Eckball von Norwin Schneider und nochmals als Vorlagengeber für Anton Bendixen zum 5:0 zur Halbzeit. Auch danach war er immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Mit zwei Zuspielen, zunächst auf Franz Brühl, dann auf Hugo Eylenstein, krönte er seine Leistung noch mit zwei Toren. Nord war inzwischen, trotz ihres Rückstandes auch im Spiel angekommen, traf selber zweimal, bevor Domenik Bergner Lok’s zehntes Tor erzielt hatte.

Am späten Nachmittag das Nachholspiel der Ü35 vom November. Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres, welches bis in die Schlussminute sehr unterhaltsam blieb. Eröffnet mit einem direkten Freistoß von Marcus Borris und zwei guten Möglichkeiten für die Gäste, die Robin Kerst im Tor zu Nichte machte, waren nicht mal zehn Minuten gespielt. Abwechslungsreich ging es weiter mit leichten Vorteilen für Lok. So das erste Tor des Tages, als Jan Clausnitzer einen Ball nach innen zieht und Stephan Ruch wuchtig aus 18 Meter trifft (21.). Wenig später muss Andreas Fuchs auf der Linie retten (25.). Mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Stephan Ruch kam ein kleiner Bruch ins Spiel (39.), obwohl Alexander Höhn aussichtsreich verzieht (42.). Dennoch der Ausgleich noch vor der Pause mit einem schnellen Konter der Gäste. Sie übernahmen danach Spielkontrolle und gingen schnell in Führung (47.). In dieser Phase konnte Lok sich auf ihren Torwart verlassen, der mit zwei starken Paraden Lok im Spiel hielt. Da etwas überraschend, nach einem Foul an Martin Hellmund, per Strafstoß durch Marcus Borris der Ausgleich (59.). Die letzten zwanzig Minuten wurden spektakulär. Zunächst versenkt Andreas Fuchs im Nachschuss den Ball (71.), dann gleicht Großrudestedt nach langen Einwurf glücklich aus, als Martin Hoffmann der Ball über den Kopf ins eigene Tor rutscht (75.). Es sollte noch dramatischer kommen, als Robin Kerst einen Strafstoß hält (86.) und Marcus Borris auch vom Punkt (88.) nur den Pfosten anvisiert. Ein 3:3 der ganz starken Art beider Teams, die bei Abpfiff schnell die warmen Kabinen suchten.

Text und Fotos: Andreas Stuh