14.09.2026

Weite Reise der B-Junioren mit Sieg gekrönt

Weite Reise der B-Junioren mit Sieg gekrönt

Keine Spiele am verregneten letzten Sonntag „Zu Hause“

Torreich ging es am letzten Freitag (11.9.) in die zweite Septemberwoche. Beim Spiel der Ü45 gegen den Molsdorfer SV fielen gleich zehn Tore. Dabei schuf sich Lok den Grundstein für der am Ende 7:3-Erfolg schon in der ersten Halbzeit. Mit dem ersten Tor von der Mittellinie durch Eduard Gräfenhan, dann dem überlegten Querpass von Heiko Geissler auf Hendrik Quietzsch, wurde die Torlaune nur kurz unterbrochen mit dem Gegentor, als Steffen Hocke den nächsten Lok-Treffer erzielte. Das 4:1 ein Traumtor. Nach Flanke von Swen Schaller zwirbelt Eduard Gräfenhan den Ball direkt ins Netz. Hendrik Quietzsch nach Eckball und dem zweiten Tor der Gäste ging es mit 5:2 zur Pause. Nach einer längeren Drangphase und auch dem dritten Tor der Gäste, war Lok erst wieder in den letzten Minuten gefährlich. Nach Vorarbeit von Thomas Günther auf Swen Schaller und dann in umgekehrter Folge, fielen die letzten Tore.

Viel E-Jugend am Samstag (12.9.) auf dem Sportplatz in Daberstedt. Gleich alle drei Teams des ESV Lok im Einsatz. Den Anfang machte die E2 gegen Fortuna Ballhausen E2. Ohne große Probleme nutzte die Lok ihre Chancen im Spiel und kamen dabei auf einen klaren 7:0-Erfolg. Sechs verschieden Torschützen, wobei Niklas Räuber zweimal traf, wurden im Formular festgehalten.

Parallel dazu die E3 gegen SV Blau-Weißleben E1. Auch wenn es am Ende eine viel zu hohe Niederlage gab (1:9), erspielten sie sich vor der Pause einige Vorteile. Doch nur ein Tor von Samuel Nitsche sprang dabei heraus (1:2). Zu große Lücken in Halbzeit zwei nutzte Büßleben eiskalt für deren Erfolg.

Gerade beide Partien abgepfiffen musste noch die E1 gegen Eintracht Erfurt E1 antreten. Nach Toren von Charlie Zimmermann und Luisa Gröper schon vor dem Seitenwechsel, hatte Lok bis zum Abpfiff noch mehrere Möglichkeiten für ein höheres Resultat.

Zum nächsten Kinderfestival waren die F-Junioren beim FFV Erfurt unterwegs.

In Sömmerda mussten die D1 antreten. Eigentlich mit ihrer besten Aufstellung, musste Lok eine Niederlage einstecken. Diese wurde aber erst deutlich in Halbzeit zwei, als nur noch Henri Theater kurz vor Abpfiff auf 1:3 verkürzen konnte.

Außerdem auswärts an diesem Tag die B-Junioren im 140 km entfernten Sonneberg beim 1.FC 04 in der Landesklasse. Im Schmuckkästchen in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße, blieb es bis in die Schlussminuten auf dem Kunstrasenplatz spannend. Es war kein schlechtes Spiel der Lok, doch wirkten einige Aktionen an diesem Tag etwas glücklos. So auch beim Tor der Gastgeber in der Schlussminute der ersten Halbzeit. Bis dato auch verdient, denn die besseren Chancen hatte Sonneberg. Diese häuften sich auch nach dem Wechsel. Mit fortdauernder Spielzeit, schien der Motor endlich warm gelaufen. Spät, dann aber mit Erfolg, drehte Lok das Spiel. Als Enrico Jeremias den Kopf hoch nahm und den anlaufenden Louis Plock sah, dieser den Ball ins obere Eck zirkelte (66.) ging wie ein Schalter an. Auch wenn der Gastgeber mit einem Alutreffer antwortete, hatte Lok das bessere Ende für sich. Jannik Höringklee mit einem ganz langen Ball auf Sidney Lindenbeck, der mit dem zweiten Ballkontakt das Spielobjekt ins Tor legte (72.). Und sie hatten sogar mit einem direkten Freistoß von Sidney Lindenbeck ans Queralu und einem Alleingang von Luca Herber in den letzten Minuten sogar noch zwei richtig gute Möglichkeiten. Es blieb beim 2:1-Erfolg.

Den Samstag beendete die Zweite Männer im Kreisligaspiel gegen die Zweite Mannschaft von Blau-Weiß Büßleben. Mit Chancen auf beiden Seiten in den ersten 30 Minuten, nutzte dann Büßleben mit zwei mächtigen Pfunden die ihre. Halbzeit zwei eigentlich nur mit einer guten Chance der Lok, als Kanan Rahimov kurz nach der Pause mit einem Schlenzer den Ball knapp neben den Pfosten schlenzte. Auch Büßleben ohne große Gelegenheiten, spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab, reichte es aber mit den beiden Toren vor der Pause die zwei Punkte aus Daberstedt mitzunehmen.

Am Sonntag (13.9.) ruhte der Ball im heimischen Oval. Alle Spiele auf des Gegners Platz. So auch das nächste Kinderfestival beim FC Erfurt Nord mit Lok’s F-Jugend.

Außerdem das Punktspiel der D2 beim FC Union Erfurt. Nach drei Punktspielen nun bereits 39 geschossene Tore, „ballern“ sie weiter. Diesmal waren es ein 17:0 beim FC Union D2. Acht verschieden Torschützen, wobei Hugo Eylenstein mit sechs und Hannes Hoyme mit drei Toren am erfolgreichsten waren.

In Marbach war die D3 in den ersten Minuten die drangvollere Mannschaft. Wirbelwind Damon Kaufhold zunächst der auffälligste, verpasste aber gleich dreimal eine gute Möglichkeit. Als Marbach mit einem mächtigen Schuss in Führung ging, nutzte er dann doch seine Chance. Noch in Freude, kam Marbach gleich zum nächsten Treffer und baute die Führung noch auf 3:1 zur Pause aus. Marbach nun immer mehr in Schusslaune, nutzte auch Fehler in der Hintermannschaft, kam Lok mit einem feinen Spielzug auch noch zu seinem zweiten Tor. Über Moritz Kramer zu Damon Kaufhold, bugsiert Karl Mosbach den Ball über die Linie. Doch bis dahin hatte Marbach schon dreimal nachgelegt und schoss auch das letzte Tor zum 7:2-Endstand.

In Frohnforf, beim Aufsteiger in die Kreisoberliga der Männer, waren Lok’s Kicker gewarnt von den Ergebnissen des Neulings in der bisherigen Saison. Mit viel Ballbesitz in den eigenen Reihen, einem ruhigen Spielaufbau, war es die beste erste Halbzeit der Lok in dieser bisherigen Saison. Dazu ein schnelles Tor durch Jonas Nolte nach sechs Minuten, als er ein Fehlabspiel aufnahm und den Torwart geschickt überlupfte. Was fehlte war ein weiteres Tor. Es war mehrfach möglich. Fabrice Borris nur eine Minute später, dann Jonas Nolte der wie Mamadou Sylla knapp verzogen (25., 27.). Mit der eigentlich ersten Chance der Hausherren, als Johannes Hemmecke den Stürmer zu Fall brachte. Doch es sprach für Lok, dass der Elfmeter am Tor vorbei ausgeführt wurde. Ein anderes Bild in Halbzeit zwei. Der Gastgeber mit zahlreichen Angriffen, scheiterte aber an sich selbst oder an Lok’s Torwart Johannes Hemmecke. Mit zwei Glanzparaden konnte er lange mit der umsichtigen Abwehr die Null halten. Nur einmal überwunden, als ein Diagonalball den freistehenden Spieler fand, waren schon 83 Minuten gespielt. Mit zwei Großchancen endete der verregnete Sonntagnachmittag. Zunächst Lok, als sich Nil Pesavento durchtankt, zu ehrlich war und beim Zupfer sich nicht fallen ließ und dann den Ball nicht mehr voll traf, war es nochmal Johannes Hemmecke mit einer Fußabwehr in der letzten Minute.

Ungewöhnlich noch die Anstoßzeit für die dritte des ESV Lok beim TFC II um 17.30 Uhr an diesem Sonntag. Auch hier Schmuddelwetter bei Dauerniesel. Beim Spiel der 2.Kreisklasse an der Radrennbahn in Erfurt, ging Lok schnell durch Justin Frank nach Zuspiel von Naveen Engler in Führung (3.). Mit klaren Möglichkeiten der Gastgeber hatte Lok sogar etwas Glück danach, dass sie bis zur Pause nur einmal Marcel Schröder im Lok-Tor überwunden hatten. Das änderte sich nach der Pause, Lok nun viel präsenter. Doch es dauerte noch bis zur 60. Minute, als endlich die entscheidenden Szenen kamen. Marcus Borris als Vorbereiter zu Alexander Höhn, dann nach Zuspiel Swen Schaller zu Marcus Borris das nächste Tor. Justin Frank machte dann alles mit einem Doppelpack klar, bevor Martin Hellmund noch nachlegte. Mit dem letzten schnellen Angriff des TFC, waren wohl die Abwehrspieler der Lok schon in der Kabine, als das letzte Tor zum 2:6-Endstand fiel.

Text: Andreas Stuhr

https://www.esv-lok-erfurt1927.de/galerie/weite-reise-der-b-junioren-mit-sieg-gekroent/

Fotos: Andreas Stuhr (Ü45 - Molsdorf, Sonneberg - B, LokII - Büßleben II, Marbach - D3, Frohndorf - Lok I und TFC II - Lok III)