Zwei Punktspiele, sechs Testspiele und zwei Hallenturniere am letzten Wochenende
Zwei Punktspiele, sechs Testspiele und zwei Hallenturniere am letzten Wochenende
Mit dem Testspiel der E1 gegen den SSV Lobeda 77 E1 aus der Kreisoberliga Jena-Saale-Orla wurde der Samstag (21.2.) eröffnet. Mit einem frühen und späten Treffer kam Lok zu einem 2:0 gegen eine sehr gute Mannschaft. Bei Treffer eins mit feiner Vorarbeit von Hugo Eylenstein auf Ben Koch, war es Franz Brühl fünf Minuten vor Abpfiff der nach zwei Versuchen seiner Mitspieler dann im Nachschuss den Endstand herstellte.
Fast parallel das gedrehte Nachhol-Punktspiel der Ü45 gegen SG An der Lache II. Noch nicht richtig geordnet in Lok‘s Abwehr, nutzte Lache gleich zweimal (2. und 9.) den Ball im Tor unter zu bringen. Dann war es immer wieder Stephan Ruch, der sich ins Lampenlicht spielte und auch für den Ausgleich sorgte. Zunächst mit einem Schuss nach schneller Drehung an den Innenpfosten (17.), dann mit wuchtig aus 20 Meter (25.). Gleich nach der Pause ging Lache wieder in Führung (42.), diesmal mit einem sehenswerten direkten Schuss nach einem Eckball. Es sollte auch der letzte Treffer der Gäste gewesen sein, als Stephan Ruch per Flanke Stephan Doebereiner bediente und dieser per Kopfball einnickte. Nur eine Minute später (50.) nutzt Stephan Ruch eine Lücke zur ersten Führung im Spiel. Nach je einem Pfostentreffer in den letzten Minuten, war die letzte nach Flanke von Eduard Gräfenhan und mächtigen Kopfball von Swen Schaller die „Kirsche“ auf der Torte zum 5:3-Sieg.
Als der Kunstrasen regelrecht warm gespielt war, gab es gleich noch das Testspiel der C-Junioren gegen den FSV GW Blankenhain. Und dieser stellte sich als souveräner Spitzenreiter der Kreisoberliga Mittelthüringen (10 Spiele, 10 Siege) vor. Nach sechs Minuten in Führung, drehte Hakan Turkmani im Doppelpack das Spiel. Erst per Strafstoß, nach Foul an ihn, dann im Solo (9., 11.). Als die Gäste vor dem Seitenwechsel ausgleichen konnten (16.) und nach der Pause wieder in Führung gingen, folgte Hakan Turkmani’s dritter Streich. Von der Außenlinie aus über 30 Meter überlistet er Abwehr und Torwart (40.) zum 3:3. Doch dann wurde die Überlegenheit der teilweise überdominanten Körpergröße der Gäste immer stärker und fegte einen Angriff nach dem anderen vor. Viermal musste noch Ben Hannwald den Ball aus dem Tor holen, der aber auch einiges im Spiel verhindert hatte. Lok’s C mit fast ausschließlich dem jüngeren Jahrgang hielt lange mit, ging aber mit 3:7 etwas zu hoch vom Platz.
Einen langen Turniertag gab es auch noch am Samstag in der Nessetalhalle in Goldbach. Veranstalter SG Fortuna Remstädt bat zunächst die B-Junioren auf das Parkett, wo Lok’s Jungs mit am Start waren. Fünf Teams jeder gegen jeden je zweimal gegeneinander spielte Lok dabei: 3:1 und 1:0 gegen SG Fortuna Remstädt, 0:1 und 1:2 SG Wachsenburg Haarhausen, 1:1 und 1:0 JV OHRAnge United sowie 0:2 und 1:3 gegen FSV Waltershausen. Nach diesen Ergebnissen wurde Lok dritter, hinter Waltershausen und dem Turniersieger Haarhausen.
Gleich im Anschluss waren die A-Junioren angetreten. Hier auch mit fünf Teams im gleichen Modus spielte Lok: 2x 1:0 gegen SG Fortuna Remstädt, 3:2 und 0:0 FC An der Fahner Höhe, 1:0 und 2:1 gegen JFC Nesse Apfelstädt, sowie 0:0 und 1:2 gegen FSV Waltershausen. Und dieses 1:2 im letzten Spiel des Turniers sollte auch das entscheidende sein, wo dadurch Waltershausen das Turnier vor Lok gewann.
Nur eine Nacht dazwischen, waren auf dem Kunstrasen Am Nordpark wieder Lok’s A-Junioren gefragt. Dort (der Kunstrasen in Daberstedt war durch eine Trainingseinheit von der Stadt anders wellig vergeben) empfingen sie am letzten Sonntag (22.2.) den FSV Blau-Weiß Stadtilm zu einem freundschaftlichen Vergleich. Trainer Thorsten Schmeißer war nach dem Spiel über die hohe Niederlage (2:8) sehr verärgert und fand keine Worte dazu.
Auf dem heimischen Kunstrasen, wieder ab 11.30 Uhr „frei“, waren die D-Junioren aktiv. Im Test, auch hier der gleiche Verein als Gegner für die D1, der FSV Blau-Weiß Stadtilm (D2). Hier dominierte aber Lok, kam früh mit einem sehr gut heraus gespielten Treffer über Felix Koppo und Milan Gösel auf Ian Reibe in Führung. Hlib Rudenko erhöhte, bevor der Gast zu seinem Tor kam. Doch kurz vor der Pause sorgten Joshua Schlöffel und Ian Reibe zum 4:1 schon für eine Vorentscheidung. Mit einem lupenreinen Hattrick von Milan Gösel, davon das erste Tor per Hacke und dem Tor von Louis Benkert kurz vor Abpfiff zum 8:1, wartet nun das erste Punktspiel nächste Woche.
Parallel dazu spielten die D3 des ESV gegen den TSV 1914 Berlstedt D2. Auch wenn das Spiel zur Pause 0:2 stand, gleich danach der dritte Gegentreffer fiel, hatte Lok’s D3 bis dato auch ihre Möglichkeiten die sie dann erst nutzten. So nach einem Eckball von Natalie Müller befördert Ole Ohrmann den Ball über die Linie. Nun viel mutiger geworden, auch wenn jedes Mal der Gast wieder zurück schlug, wenn Lok traf. So Henry Meinecke mit viel Wucht und nochmal Natalie Müller zum 3:5-Endstand.
Höhepunkt des WE, das erste Punktspiel der Rückrunde des ESV Lok in der Kreisoberliga der Männer. Mächtig viel DNA hinterlegte SG An der Lache vor einer Woche, als sie im Nachholspiel Marbach auf dem Kunstrasen in Daberstedt mit 5:0 besiegte. Doch Lok fand in der ersten Halbzeit immer wieder eine Lücke diese zu zerstoßen. Schon nach drei Minuten, als Patrick Gräf-Pleschke knapp verzog, wie auch nach 26 Minuten. Eine Minute später traf er dann, als Lenard Regel ein Fehlabspiel der Gäste ihm auflegte. Der Ausgleich durch eine Einzelaktion brachte den Halbzeitstand (32.). Mehr Aktionen nach der Pause für die Gäste, die nach einem Einwurf (49.) und einer schnellen Kombination nach 66 Minuten mit 3:1 in Front lagen. Auch wenn die letzten zwanzig Minuten Lok nochmal einiges investierte, durch Jannic Tirschler zum Anschluss kam (84.), musste Carlo Müller in seinem 150. Punktspiel für die Lok den Heimauftakt mit seinem Team zur Rückserie der Saison so hinnehmen.
Ein langes Wochenende beendete die 2.Männer. Seit Freitag im Trainingslager im Waldhof Finsterbergen, wurden außer einer Auswertung der Hinrunde und Ausblick auf die zweite Halbserie, auch der Sportplatz in Waltershausen für einige Trainingseinheiten genutzt. Spielformen, Laserbiathlon, Intensität und auch lustigen Momenten folgte noch ein Testspiel
auf der Rückreise in Haarhausen. Im Vergleich mit der zweiten Mannschaft der SG Wachsenburg merkte man die Belastung der Vortage an. Mit 2:4 bei Abpfiff waren auch die deutlich mehr vorhandenen Chancen der Gastgeber ausschlaggebend.
Text: Andreas Stuhr
Fotos: Andreas Stuhr, Mathias Rahn (B), Thorsten Schmeißer (A), Heiko Holzhaus (2.Männer)

